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Spitze Zungen: Der 1. Mai ist Bratwurst-Samstag


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Diesen Donnerstag muss man nachdenken, was einen am meisten berührt: Dass die Aktienkurse wieder sinken, Ex-Nationalspieler Metzelder Kinderpornos sammelt, in Potsdam eine Mitarbeiterin vier Krankenhaus-Patienten tötete oder in Schweinfurt sich mal wieder eine Nazi-Demo ankündigt – das alles ist „nix Gscheids“, wie der Franke sagt.

129 neu angesteckte Corona-Kranke, ein Großteil davon im Landkreis Schweinfurt, tun das Übrige dazu für schlechte Laune. Klar, draußen ist´s gerade eh windig und nicht sonderlich warm. Aber am Samstag wird´s Mai, und da wäre der Freitagabend ideal gewesen für den Besuch in irgendeinem Dorf zum Maibaumaufstellen, ein Bier trinken und gute Bratwürste essen.




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Und klar: Das 1. Mai ist DER Tag, an dem jährlich die Sommerzeit so richtig startet. Also: Normaler Weise. Wenn nicht endlich die Biergärten wieder öffnen dürfen, dann werden sicher noch mehr Gastronomiebetriebe die Grätsche machen. Irgendwo rundwandern, zwei oder drei Maiböcke trinken, mit der Bahn an- und heimreisen – das Leben könnte echt schön sein.

Und so? Zum Glück gibt´s ein paar Gastronomiebetriebe, die am Samstag Bratwürste to go auf den Grill legen. Leckere sogar wie an der Gaststätte am Alban-Park in Schonungen. Heimspiel für den Autor dieser Zeilen – und es werden garantiert wieder mindestens zwei Gezwickte wie schon letzte Woche. Auch Ulli Martin im benachbarten Hausen legt Bratwürste auf, dazu Flammkuchen – und kann natürlich mit bestem Bier punkten. Mußmaßlich grillt zudem das Almrösl im Stadtwald wieder. Und der TSV Werneck bietet auf seinem Sportplatz bis 19 Uhr neben „Wörscht“ auch Steaks im Brötchen an.

Ansonsten finden sich im Netz nur wenige Hinweise darauf, wo man im Landkreis (oder in der Stadt Schweinfurt) denn noch was Leckeres in die Hand mitnehmen kann. Und das ist an sich schade. Denn am 1. Mai dürften, auch wenn das Wetter eher mittelprächtig werden soll, die Leute in die Natur gehen wollen.

Nehmen wir mal die maximale Zeit von 11 bis 19 Uhr, also acht Stunden. 30 Bratwürste pro Stunde dürften sich absetzen lassen, macht 240 Stück. Zwei Euro Gewinn könnten machbar sein. Dazu Getränke und vielleicht Kuchen. An so einem Tag kann ein Gastronom locker auch mal bis zu 1000 Euro einnehmen.

Eigentlich müsste ein jeder, der nun etwas anzubieten hat am Samstag, dem 1. Mai, die Werbetrommel rühren. Vielleicht hat der ein oder andere ja Lust, diesen Beitrag nun hier zu kommentieren. Um auf sich aufmerksam zu machen. Bratwürste to go – und los geht´s!

Michael Horling
redaktion@sw1.news



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