Home / Spitze Zungen / Spitze Zungen: Der reiche Rundfunk

Spitze Zungen: Der reiche Rundfunk


Beständig

Und ja: 86 Cent im Monat sind an sich erst einmal nicht viel Geld. Von 17,50 Euro auf nun 18,36 Euro im Monat wird die Rundfunkgebühr erhöht. An der scheiden sich aber ohnehin schon immer die Geister.

Die Gebühreneinzugszentrale (GEZ) hat angeblich im Jahr 2018 so über 8 Milliarden Euro eingenommen und sie an 22 Fernseh- und 67 Radiosender mit über 25.000 Mitarbeiter des öffentlich-rechtlichen Rundfunks ausgeschüttet.


Corona-Ex

Kurz und knapp erklärt: Das ist Geld für Leute, die überwiegend bei ARD oder ZDF arbeiten und deren qualitativ höher angesehene Beiträge und Sendungen man damit unterstützt. Genauso freilich wie indirekt Fußball-Millionäre, denn auch die Öffentlich-Rechtlichen zahlen ja Mörderpreise für die Übertragungsrechte.

Die Rundfunkgebühr finanziert auch Sendungen mit Florian Silbereisen, das Traumschiff, den 83. Tatort des Jahres und die 124. Quizshow.


Zahlen muss ein jeder, der einen Fernseher oder ein Radiogerät besitzt oder multimedial Zugang hat zu ARD-Programmen oder ZDF. Egal, ob er eine der Sendungen dort schaut oder hört – oder eben nicht.

Die einen sagen, man finanziere so eben ausgewogene und vielleicht nicht von Sponsoren wie möglicherweise bei Sat 1, RTL oder Pro 7 „gekaufte“ Nachrichten. Journalisten, die für ARD oder ZDF arbeiten, genießen also einen besseren Ruf. Deshalb müsse man sie unterstützen.

Die anderen sagen, man könne ja die Gebühr sogar verdoppeln und nur denjenigen in Rechnung stellen, die wirklich eines der damit finanzierten Programme konsumieren. Wer das nicht macht, muss auch nicht zahlen. Klappt ja bei beispielsweise SKY oder DAZN auch ganz gut. Wen´s nicht interessiert, der spart sich eben die Kohle. Immerhin über 220 Euro im Jahr. Mit etwas Geschick kann daraus eine Woche Urlaub werden.

10,32 Euro mehr an Rundfunkgebühr im Jahr bedeuten, dass man damit – grob überschlagen – auf einen Kinobesuch verzichten muss. Ich persönlich gehe die letzten Jahre eigentlich höchstens nur noch einmal im Jahr ins Kino. Künftig also gar nicht mehr. Meine lokalen Kinobetreiber sind also die Leidtragenden an dieser Erhöhung der Rundfunkgebühr, die zudem in Corona-Zeiten mit maximal weh tuenden Einnahme-Ausfällen und so gut wie keiner Unterstützung seitens des Staates genau zur falschen Zeit kommen.

Michael Horling
redaktion@sw1.news



Heute mal ausgehen/bestellen? Wie wäre es mit:
Ozean Grill
Geiselwind oben
Yummy
Gastro-Musterbanner
Maharadscha
Du willst hier auch DEINE Werbung sehen?






© 2fly4 - Alle Angaben ohne Gewähr!
Endzeiten der Events sind Schätzungen!
Fotos ggf. beispielhaft!
Kommentare von Lesern stellen keinesfalls die Meinung der Redaktion dar!

#Schweinfurt #News #Nachrichten #Veranstaltungen #Events

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.