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Spitze Zungen: Der verspätete Aprilscherz


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Personell tat sich schon kurz vor Ostern etwas Überraschendes bei den Würzburger Kickers: Nico Eichelbrönner (auf dem Bild rechts neben Jakob Fischer) verkündete seinen Abschied. Zwar „nur“ der Pressesprecher, der aber war über Jahre tätig und verwirklicht sich nun lieber anscheinend in einem Tourismusbüro in einem Ort am Main. War´s kein Traumjob?

Wer weiß! Zumindest musste er einen Tag danach den verspäteten Aprilscherz nicht mehr vermelden. Das durfte das „neue“ Medienteam um den jetzt vorstehenden Alexander Rausch machen: Bernhard Trares ist der dritte Trainer dieser Saison, den die Rothosen nach Michael Schiele und Marco Antwerpen rauswarfen.


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Über die Gründe kann man nur rätseln, genauso über den Zeitpunkt: Zwölf Tage nach dem Remis gegen Regensburg, dem letzten Match, zwei Tage vor der wegweisenden Partie des letzten beim Vorletzten in Sandhausen. Die Chance, unter den „Neuen“ länger zu trainieren, wurde vertan.


Sebastian Schuppan, Vorstand Sport, und NLZ-Cheftrainer Ralf Santelli übernehmen nun. Verlieren die Kickers in Sandhausen oder spielen sie auch nur remis, dann war´s das wohl endgültig mit dem Klassenerhalt. Gewinnen sie aber, dann haben sie alles richtig gemacht und können vielleicht nochmal hoffen. Zumindest bis zur dann nächsten Partie zuhause gegen den Nürnberger Club.

Und wer weiß, was danach passiert. Dann versucht sich vielleicht wirklich Berater Felix Magath an der Rettung. Wobei: Wenn der am Karfreitag mal auf Facebook geschaut haben sollte, welche Meinung die Anhänger von ihm haben, dann lässt er sich vielleicht nicht mehr so schnell am Dallenberg blicken.

Halt, nein: In der Flyeralarm-Arena. Dank des Gönners aus der anscheinend endlos boomenden Druckerbranche scheint Geld vorhanden zu sein für mittlerweile fast schon eigene Elf an entlassenen Coaches und für einen aufgeblähten Kader, die bisher fast nie Zweitliga-Tauglichkeit zeigte.

Flyeralarm wollte, etwas mehr als zehn Jahre ist das nun her, eigentlich ja in Schweinfurt einsteigen und den FC 05 übernehmen. Um dann dafür zu sorgen, dass die Würzburger Kickers aus der Bayernliga bis nun zum zweiten Mal in die 2. Bundesliga aufstiegen.

Das freute bis vor Kurzem diejenigen Fans, die beim Einstieg damals die Rothosen noch alles andere als sexy und besuchenswert fanden. Aufstiege und Erfolg machen Spaß. Nun muss ein Wunder her, damit sich die viele Freunde der letzten Jahre nicht komplett in Scham für den eigenen Verein dreht.

Michael Horling
redaktion@sw1.news


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