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Spitze Zungen: DFB-Sheriffs und der BR-Willi


Johanniter Hausnotruf

Nun hat man am Samstag mal erleben dürfen, was es bedeutet, wenn ein Fußballspiel unter der Regie des DFB steht. Das wäre künftig der Fall, wenn der FC 05 die 0:1-Heimniederlage gegen Havelse komenden Samstag auswärts noch dreht. Ansonsten bliebe der Bayerische Fußballverband federführend für die Regionalliga.

3. Liga (und schon jetzt die Aufstiegsspiele dorthin): Das bedeutet Anpfiif um exakt 13.03 Uhr (warum auch immer), Reporterandrang (um 12.30 Uhr gab´s schon keine Aufstellungen mehr für die Journalisten) und stets ein Sheriff des Deutschen Fußball-Bundes.


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Der wacht – unterstützt von teils bissigen, teils ebenso verständnislosen FC 05-Ordnern*innen – über das Einhalten aller Vorschriften. Das bedeutet: Die Zone zwischen Tribüne und dem Spielfeld gehört in erster Linie den Teams (logisch), aber auch den von nun an einzig wichtigen Medien: Denen vom Fernsehen!


Das Bayerische übertrug live, in der 3. Liga jedoch regiert in erster Linie Magenta TV, das Telekom-Fernsehen, das alle Partien zeigt. Gegen eine Gebühr natürlich. Den Vereinen bringt das eine grundsätzliche nette Summe und am Samstag brachte es die Möglichkeit, über die LED-Banden Werbekunden zu finden, die sich präsentieren wollen.

An sich eine gute Geschichte. Nur dieses „TV First“-Gehabe mag niemand verstehen, der jahrzehntelang alle Partien der Schnüdel sah, auch in Landesliga-Zeiten im Stadion weilte, während nun plötzlich gilt: Bestimmte Plätze sind dem Fernsehen vorbehalten, Trainer und Verantwortliche der Teams müssen zunächst im Kameras und Mikrofone sprechen.

Was grundsätzlich nicht zu beanstanden ist. Doch am Samstag sollten die Reporter vom alten Schlag diesen Bereich verlassen und es wurde beanstandet, wenn man sich Tobias Strobl zum Gespräch krallte, während der lange auf seinen Interview-Einsatz mit BR und Magenta TV wartete. Man kommt sich da als Journalist zweiter Klasse vor, und der DFB will das bewusst auch so haben.

Am Abend beim Betrachten des Beitrags im Videotext des Bayerischen Fernsehens zeigte sich mal wieder die fehlende Bereitschaft des Senders zu lernen. Das „Willi-SachsStadion“ ist kein Schreibfehlder, sondern die Bestätigung, dass sich der BR noch nie dafür interessiert hat, wie sich der Vorname des Großindustriellen und Stadion-Spenders wirklich schreibt.

Michael Horling
redaktion@sw1.news


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