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Spitze Zungen: Die neuen Gesichter des FC 05


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Natürlich kann es auch gut gehen. Der kommende Saison rundum erneuerte FC Schweinfurt 05 präsentiert aktuell einen Zugang nach dem anderen, überwiegend junge Burschen aus zweiten Mannschaften aus ganz Deutschland.

Jacob Engel und Alexander Bazdrigiannis von Freiburg 2, Pascal Moll von Nürnberg 2, Georgios Spanoudakis aus Burghausen, Lukas Aigner aus Chemnitz, zuletzt Lucas Zeller von Hoffenheim 2: Man kann schon fast den Überblick verlieren. Alle bisherigen Neuen eint in erster Linie, dass es sich um relativ namenlose Spieler handelt, die der ebenso neue Trainer Christian Gmünder entwickeln muss.





Das ist einerseits eine echte Chance, aber auch ein gewaltiges Risiko. Denn die Schnüdel haben am Ende der letzten Saison extrem krass Kredit ver- und das SachsStadion leer gespielt. Das Ziel lautet, es wieder zu füllen. Das kann klappen, aber sicher nur dann, wenn der Umbruch zu schnellem Erfolg führt.


Aktuell zeigt die Homepage beim bisherigen Kader die Neuzugänge noch nicht. Zu denen auch Julius Landeck aus Großbardorf und Severo Sturm aus Abtswind gehören. Zumindest also zwei Spieler aus der Region, die freilich bislang „nur“ in der Bayernliga bei Mannschaften aus dem Mittelfeld spielten. Eine Etage weiter oben im anvisierten Vorderfeld: Das bedeutet Fußball mindestens eine Nummer größer.

Abgänge wie Thomas Haas ausgerechnet zum künftigen Ligarivalen nach Würzburg, Martin Thomann nach Bayreuth, Meris Skenderovic zu 1860 München, Florian Pieper nach Aschaffenburg, Nico Rinderknecht nach Donaustauf oder David Grözinger nach Ulm tun weh. Vor allem verliert der FC 05 mit ihnen Gesichter. Selbst an die Auswärtigen wie Grözinger oder Rinderknecht hatten sich die Fans nach zwei Jahren gewöhnt. Und nun heißt es wieder: Neue Namen lernen, sich diese Spieler einprägen, die allesamt darauf hoffen, mit den Schweinfurtern den nächsten Karriereschritt einzuleiten.

An den Oldies Adam Jabiri, Lukas Billick, Kristian Böhnlein oder dem auch langsam dazu gehörenden Kevin Fery soll sich das Team hochziehen. Die erfahrene Achse mit ganz hinten Bennet Schmidt als wohl neue Nummer eins im Tor soll, ja muss es richten. Und dafür sorgen, dass die vielen Zugänge schnell zu Gesichtern werden.

Und ja: Mit Testspiel eins am 17. Juni beim SV Hüttenheim muss sich der neue Kader einspielen. Denn ab Saisonauftakt Mitte Juli wird nur sofortiger Erfolg für mehr als 500 Zuschauer bei den Heimspielen sorgen. Mal abgesehen von den Derbys gegen die Kickers und Aubstadt oder das Gastspiel der Münchner Bayern.

Und da ist es auch schon, das Hauptproblem des FC 05: Gerade die kleinen Bayern werden nach der Vizemeisterschaft sicherlich mit aller Macht die 3. Liga anstreben. Für spätestens 2023/24 hat sich dann die Spvgg Unterhaching den Aufstieg vorgenommen. Und in Würzburg lautet das neue Konzept, möglichst 2025 in die 3. Liga zurück zu kehren.

Mehr denn je dürfte klar sein, dass im Sommer 2021 der TSV Havelse als Gegner DIE große Aufstiegschance der Schweinfurter war. Nach dem darauf folgenden, enttäuschenden fünften Platz kann es eigentlich nun nur besser werden. Und das ist die Chance für das rundum erneuerte Team.

Michael Horling
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