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Spitze Zungen: Die packende Neujahrsrede


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Natürlich ist es so, dass Stefan Pfister sein Honorar von der Stadt Schweinfurt kassiert. Der Journalist schreibt überwiegend für das städtische Portal www.schweinfurt.de und war in dieser Funktion auch letzten Sonntag beim Neujahrsempfang im Rathaus zugegen. Sein nun veröffentlichter Beitrag sorgte – vorübergehend – für größeren Wirbel.

Dass Dorette Duck anscheinend die Tante und nicht die Großmutter von Donald Duck ist, seien ihm und Sebastian Remelé verziehen. Schweinfurts Oberbürgermeister driftete in die Comic-Welt ab und  erwähnte das Duck´sche Elektroauto. Kann man mal machen, ist durchaus irgendwie kreativ.


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Gestört hat sich in erster Linie SPD-Stadtrat Ralf Hofmann über die Wertung im Text, Remelés Rede sei „packend“ gewesen. „Es waren sicher Personen im Raum, die das so empfanden. Ich persönlich, wenig überraschend, habe es nicht so gesehen…“, schreibt Hofmann grinsend auf Facebook. Auch darüber hätte er hinwegsehen können, weniger aber über die Beitrag geschilderten „Standing Ovations“.


„Das ist so lächerlich, dass es fast weh tut. Es war ein STEHempfang. Alle standen. Die ganze Zeit. Der Applaus war so lange und höflich wie immer“, schreibt Hofmann weniger grinsend auf Facebook und spricht sogar von einem Missbrauch: „Ein offizielles Verlautbarungsorgan der Stadt zu Wahlkampfzwecken des Amtsinhabers. Das geht nicht und ist schlicht unlauter und vermutlich sogar rechtlich nicht zulässig.“

Die Rede des CSU-OB an sich kritisiert Hofmann, weil dieser „mehr als die Hälfte der Zeit mit der Oma von Dagobert Duck“ verbracht habe, aber „kein Wort über die Herausforderungen wie Transformationsprozesse oder Haushaltsentwicklung zu sagen, gleichzeitig den Ausbau von Radwegen und Investitionen in Klimaschutz anzukündigen, genau das, was man eine ganze Legislaturperiode im Stadtrat mit seiner Mehrheit abgelehnt hat“. Das sei „nicht packend, sondern dreist.“

Anja Lippert-Herold, die Social Media Managerin der Stadt, berichtigte den Beitrag jedoch umgehend und distanzierte sich davon ausdrücklich. Mit den Worten: „Das sollte auch nicht als Wahlkampf dienen!“ Was wiederum auf zustimmendes Gefallen von Ralf Hofmann traf.

Klar ist dennoch: Der Wahlkampf, er ist nun endgültig eröffnet!

Michael Horling
redaktion@sw1.news



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