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Spitze Zungen: Die Polizei und der Volksfestplatz


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Ich habe ja ein gespaltenes Verhältnis zu den Corona-Leugnern, gebe aber natürlich zu, dass mich so manche Maßnahme zur Bekämpfung der Pandemie echt sauer macht. Der so genannte Lockdown Light hat defintiv rein gar nichts gebracht. 23.648 neu Infizierte werden am 20. November gemeldet. Neuer Rekord – und das fast drei Wochen nach Beginn der Einschränkungen.

Geschlossene Gaststätten und die Einstellung des Amateursports konnten also nicht verhindern, dass sich das Virus rasant weiter ausbreitet. Profifußball darf dagegen in ganz Europa gespielt werden. In Bussen und in Schulen sitzen und stehen die Menschen nach wie vor eng beeinander, in Restaurants dürfen sie es auf Abstand nicht. Das ist unlogisch. Jeder weiß es!


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Gegen die Regierung gehen die Menschen auf die Straße. Diesen Donnerstag bekam ich es nur zufällig mit, dass auf dem Schweinfurter Volksfestplatz demonstriert wird. Bei Bildaufnahmen rund um das Willy-Sachs-Stadion fielen mir die vielen Autos in den Parkbuchten auf.


Zum Ende der Kundgebung kam ich gerade noch an. Warum diese am Ende des Platzes in Richtung Innenstadt stattfand, obwohl die Autos doch 200 Meter entfernt am Stadion parkten und so der gesamte Platz frei blieb, muss man nicht unbedingt verstehen. Ist aber letztlich auch egal. Ich bin ja nicht lauffaul.

Was mich erschreckt hat, das war der große Auflauf an Polizei. Uniformierte Beamte standen an allen Ecken, gezählt habe ich mindestens 34 Polizeibusse rund um den Platz. Es waren wahrscheinlich sogar einige mehr. Fast hätte man glauben wollen, der FC 05 würde gerade gegen die Würzburger Kickers spielen…

Die Kundgebung verlief offensichtlich von Beginn an überaus friedlich, wobei ich beim Blick auf die Menschen, die sich da versammelten, auch in keinster Weise das Gefühl hatte, hier würde wirklich irgendjemand Ärger machen wollen. Die meisten ärgern sich nur. Auch und gerade über dieses neue Gesetz.

Warum dann aber eine derart große Menge an Polizei? Ich stelle mir dann immer die Frage, was diese Beamten gemacht hätten an diesem Donnerstagnachmittag, wenn keine Kundgebung stattgefunden hätte. Es wirkte so, als wären alle relativ gelangweilt, aber auch ein bisschen gefrustet angesichts der rund zwei Stunden des „Einsatzes“ bei schon ein bisschen niedrigen Temperaturen.

Zumindest hatte die Polizei keine Wasserwerfer im Einsatz. Halten wir das mal als positives Fazit fest – und schauen wir gespannt auf sicherlich weitere, zahlreiche, folgende Kundgebungen von Teilen der unzufriedenen Bevölkerung.

Michael Horling
redaktion@sw1.news



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