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Spitze Zungen: Die verflixten Sieben


Eisgeliebt

Neulich habe ich mal das Bayerische Fernsehen eingeschaltet – und es lief überraschend mal gerade keine Wiederholung von Hubert und Staller. Sondern eine Reportage über Berge in Bayern: Über die jeweils höchsten in den sieben Regierungsbezirken.

Quiztime: Nun gut, ein Großteil der Leser hier würde mutmaßlich schon daran scheitern, überhaupt die sieben Regierungsbezirke Bayerns zusammen zu bekommen. Und spätestens dann ausscheiden, wenn es um die Regierungssitz geht.


Hartmann

Oberbayern mit München und der Zugspitze, fast 3000 Meter hoch und der größte Berg überhaupt in Deutschland, dürften die meisten noch zusammen bekommen. Aber dann wird´s wahrscheinlich schon ernst. Den Großer Arber Niederbayern zuzuordnen – das müsste noch hinhauen. Auch wenn der Arber nur knapp halb so groß ist wie die Zugspitze.


Wer hätte gewusst, dass der Kleine Arber der höchste Hügel der Oberpfalz ist? Und man dort aber eher vom 1293 Meter hohen Osser schwärmt? Vielleicht hätte sich da noch jemand gefunden… Aber jetzt kommt´s: Die Hochfrottspitze ist mit 2.649 Metern der höchste Berg in Schwaben. Doch nur die etwas kleinere Trettachspitze befindet sich vollständig auf deutschem Boden. Hochfrottspitze, Trettachspitze – nie gehört? Das kann sein!

Denn wir Franken tun uns ja sogar schon schwer, für unsere drei Bezirke den höchsten Berg zu finden. In Unterfranken ist es der Kreuzberg mit seinen 927,8 Metern ja eben nicht. Sondern die angeblich zehn Zentimeter höhere Dammersfeldkuppe, bei der es als Truppenübungsplatz allerdings heißt: Betreten verboten!

Die vier Ziffern knackt der Schneeberg im Fichtelgebirge, der höchste Berg in ganz (Ober-)Franken. Und damit zu Mittelfranken mit dem kleinsten aller großen Berge: Nur auf 689 Meter bringt es der Hesselberg.

Warum gerade jetzt an dieser Stelle und auf diesem Portal die Aufzählung? Weil der SC Aufkirchen, der unweit vom Hesselberg beheimatet ist, bis Sonntag um den Aufstieg in die Fußball-Landesliga mitspielte und als Gegner der SG Oberschwarzach/ Wiebelsberg in dr entscheidenden Runde in Frage gekommen wäre.

Für Pfingstsonntag wäre das ein schöner Ausflug gewesen, eben in Verbindung mit der Erstbesteigung dieses Hesselbergs und vielleicht noch einem Abstecher in die wunderschöne Altstadt von Dinkelsbühl. Das aber hat sich mit dem Ausscheiden beider Teams nun erledigt. Und so kann der rasende Fußballreporter nun halt doch am Pfingstsonntag die legendäre Bierwanderung vom Teufelsgraben ins Eschenbachtal mitmachen. Rund um Schleerieth schenken auf der 13 Kilometer langen Strecke sieben verschiedene Brauereien ihren Hopfensprudel aus.

Sieben Berge, sieben Biere. Was macht eigentlich Cristiano Ronaldo an Pfingsten?

Michael Horling
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