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Spitze Zungen: Dr. Einundzwanziger, bitte übernehmen!


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Nahezu stündlich rechnet ganz Fußballdeutschland mit dem Rücktritt des DFB-Präsidenten. Keine Ahnung, was den Weinhändler Fritz Keller geritten hat, als er seinen Vize Dr. Rainer Koch neulich nach einem Nazi-Richter benannte. Aber a.) muss da einige Wut im Spiel gewesen sein, b.) geht das natürlich gar nicht und c.) spricht alleine das an die Oberfläche Kommen dieses Vergleichs für gruselige Verhältnisse im Fußball-Verband.

Mittlerweile duellieren sich nicht nur der HSV und Schalke 04 um den größten Trainerverschleiß – längst hat auch der DFB sich gedacht, machen wir doch mit und werfen wir das Präsidenten-Karussell an. Was waren das für Zeiten, als Hermann Neuberger 17 Jahre den Verband führte, nach ihm Egidius Braun immerhin neun Jahre. Doch danach ging´s schon los.


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Gerhard Mayer-Vorfelder blieb nur fünf Jahre, die letzten zwei davon in einer Doppelspitze mit Theo Zwaniger, der acht Jahre aushielt, nach ihm Wolfgang Niersbach nur drei Jahre, ehe irgendjemand unbedingt nachforschen musste, wie Deutschland zur Austragung der WM 2006 kam. Schon danach machten es übergangsweise Dr. Rainer Koch und Reinhard Rauball, ehe auf drei Jahre Reinhard Grindel nochmals Koch und Rauball folgten und nun für Keller nach zwei Jahren Schluss sein dürfte.

Gibt´s gar das große Beben an oberster Stelle, wo man sich an sich vor dem Einsinken im DFB-Sumpf relativ sicher sein müsste? Im ZDF-Videotext war Sonntagabend zu lesen, dass die Funktionäre den Rücktritt von Koch fordern. Nun gut, da hat der Praktikant, der sich beim Dönerholen schnell mal ein bisschen Koks eingeworfen hat, danach etwas verwechselt….

Sollte Koch nicht auch zurücktreten (oder die Herren Curtius und Osnabrügge, alles seltsame Gesellen, denen anscheinend mehr an der Macht liegt als am schönen Spiel Fußball), so ist der „Rainer der Herzen“ der vielleicht heißeste Kandidat für den Posten ganz vorne. Zu Zwanzigers Zeiten nannte man den haupt- (oder neben?-)beruflichen Richter in diversen Kreisen bereits „Dr. Einundzwanziger“.

Für uns Bayern wäre es doch schön, wenn das klappt mit der Nachfolge. Nun werden wir schon keinen Franken als Bundeskanzler erleben, aber vielleicht nun wenigstens einen gestandenen Mann aus dem Freistaat als mächtigsten Mann im Fußball Deutschlands. Die Überschrift wird dann heißen: „Wir sind DFB-Präsident!“

Michael Horling
redaktion@sw1.news



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