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Spitze Zungen: Ein Traum von einem Torwart


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Was war das nur für ein verrücktes Fußballspiel: Der Typ im Kasten des Gegners, der zu spät zum Treffpunkt gekommen war und daher zwei Minuten vor dem Anpfiff mit seinem eigenen Hubschrauber (!) im Mittelkreis (!!) landete, hielt wirklich jeden Ball, entschärfte sogar hundertprozentige Gelegenheiten unseres Teams.

Nach rund 20 Minuten, unser Mittelstürmer wurde gerade behandelt, hockte er sich hinter sein Tor und setzte ins Gras einen dicken braunen Haufen. Unglaublich! Zur Pause meinte er, das mit seinem ´Morgenfurz´ hätte nicht geklappt. Und weil er ja zu spät kam und die Partie denn gleich angepfiffen wurde, hätte er eben hinter dem Kasten ´einen Neger abseilen“ müssen.


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Ja, er sagte wirklich ´Neger´und grinste dabei. Na gut, dass mit dem Haufen war insofern nicht so schlimm, weil wegen Corona ja keine Zuschauer im Stadion anwesend waren. Nur ein paar Journalisten. Und die Betreuerin des gegnerischen Teams kam ja zur Halbzeit auch mit Schaufel und Eimer und entfernte das weich wirkende Konstrukt.


Nach dem Seitenwechsel trug dieser Torwart nun ein rosafarbenes Shirt mit der Aufschrift ´Für Thommy´. Was auch immer das zu bedeuten hatte. Als unser Goalgetter nach rund 65 Minuten alleine auf ihn zulief, packte sich der Schlussmann erst heldenartig den Ball, trat unserem Mittelstürmer dann auf den Fuß, zog ihm dann, als er zu Boden ging, den linken Schuh aus und warf ihn ins Tor.

´Ha, der ist drin, aber der Ball nicht!“, rief er laut. Natürlich gab es dafür die Rote Karte, wobei ich bis heute nicht weiß, ob für das Treten, das Ausziehen des Schuhs oder den Wurf ins Tor. Jedenfalls zog dieser scheinbar verrückte Torwart auf dem Weg vom Feld direkt zu seinem hinter dem Kasten abgestellten Helikopter einen Zettel aus seiner Hose und rief laut: ´Und die Elfmeter hätte ich auch alle gehalten!´ Es war ja ein Pokalspiel und es stand noch 0:0.

´Quotenschwarzer!´, rief er schnell noch dem Schiedsrichter zu. Fünf weitere Personen erwarteten ihn bereits im Hubschrauber. Es müssen alles Familienmitglieder gewesen sein, denn niemand von ihnen trug eine Mund-Nasen-Abdeckung. Er setzte sich vorne an den Steuerknüppel, warf die Maschine an und hob knatternd ab. Die anderen 21 Spieler auf dem Feld staunten nicht schlecht. Was für ein Szenario!

Plötzlich eine Störung: Der Helikopter kam ins Trudeln, schwankte hin und her – und auf einmal sank er darnieder, steuerte direkt auf meinem Platz seitlich zwischen linkem Torpfosten und Eckfahne zu. Oh nein, er wird doch nicht…. Es tat einen Schlag und ich wachte auf.

Ich hab´ heute nichts versäumt – denn ich hab´ nur von Jens Lehmann geträumt!

Michael Horling
redaktion@sw1.news


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