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Spitze Zungen: Fragwürdige Gerichtsprozesse


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In Brandenburg muss sich ein 100-Jähriger verantworten, 76 (!) Jahre nach seinen Taten. Der ehemalige Wachmann des Konzentrationslagers Sachsenhausen ist ist 3.518 Fällen wegen Beihilfe zum Mord angeklagt. Fast acht Jahrzehnte hat unsere Justiz sich dafür nicht interessiert.

Man kann nur mit dem Kopf schütteln über die Idee, Versäumtes jetzt nachholen zu wollen und einen derart betagten Mann nun vielleicht auch noch ins Gefängnis zu bringen.


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Fast noch unsinniger ist das, was ziemlich zeitgleich in München am Oberlandesgericht passiert: In zweiter Instanz klagt ein Mann 100 Euro Schadenersatz ein.


Er parkte einst in Bogenhausen seinen Wagen unerlaubt in einer Halteverbotszone, weil er sich in einer Metzgerei eine Leberkässemmel kaufte. Und bekam deshalb von einer Politesse einen Strafzettel. Beim Anbringen an der Windschutzscheibe soll sie den Scheibenwischer beschädigt haben.

Wegen lumpigen 100 Euro müssen hier Gerichte tätig werden, die mumaßlich deshalb wieder die wahren Verbrecher nicht verurteilen können. Oder halt erst später. Manchmal sogar erst 76 Jahre später…


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