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Spitze Zungen: Genau mein Humor!


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Unfassbarer Weise soll kommendes Wochenende nach einem Monat Corona-Pause nun der Spielbetrieb in der Fußball-Regionalliga Südwest wieder starten. Am 11. und 12. Dezember. Bis Heiligabend sind dann noch vier (!) Spieltage vorgesehen.

Das hat natürlich seinen Grund: Denn in der 22 Teams umfassenden Liga haben manche Clubs noch 32 Spiele vor sich. Und im Sommer 2021 muss die Runde vorbei sein. Also geht´s gar nicht anders, als nun zu kicken. Und nach Weihnachten bereits am dem 8. Januar wieder.


AOK - Keine Kompromisse

Aber: Ein Vereinsvorstand hat süffig angemerkt, dass bei ihm im Training nun bis zu 30 Personen aus 30 Haushalten auf dem Platz stehen. Knapp mehr als die fünf Leute aus zwei Haushalten, wie eigentlich erlaubt und wie anscheinend auch dringend notwendig, wenn man die aktuellen Virus-Ansteckungszahlen sieht.


In ganz vielen der Vereine dieser Regionalliga haben Spieler einen Job neben dem Fußball oder sie studieren. Also gefährden sie neben der eigenen Familie auch die Kollegen am Arbeitsplatz oder die gesamte Universität oder Hochschule.

Zumindest sind Corona-Schnelltests wenigsten vor jeder Partie geplant. 10 Euro pro Person kosten die, zahlbar von den Vereinen, die auf Zuschauereinnahmen freilich verzichten müssen.

Noch kurioser und unverständlicher wird es dann, wenn man weiß, dass sich diese Regionalliga aus Mannschaften verschiedener Bundesländer zusammensetzt, in denen zuletzt teilweise das Training erlaubt oder verboten war. Manche Teams mussten mit dem Üben aussetzen, weil sie in Kurzarbeit gingen, um so die Spieler bezahlen zu können.

Als Exot aus Bayern mischt Bayern Alzenau in dieser Liga mit, weil man schon lange im Hessischen Verband spielt. Und jetzt wird´s richtig klasse: Alzenau darf weder spielen noch trainieren auf heimischen Geläuf, muss dafür ins 50 Kilometer entfernte Walldorf ausweichen, wo die am Wochenende in Kassel startenden Bayern auf dem Kunstrasen ihre Heimspiele gegen Ulm und Homburg bestreiten.

Um es mal auf den Punkt zu bringen: In Alzenau ist Fußball ganz gruselig gefährlich und kann bundesweit für tausende Tote sorgen. Knapp sieben Kilometer entfernt, aber noch auf der selben Mainseite in Großkrotzenburg, könnte das Team theoretisch auch schon völlig problemlos trainieren und kicken. Ohne dass es dort irgendwelche gesundheitlichen Bedenken gibt. Nach dem Üben fahren die 20 Jungs des Kaders wieder heim nach Unterfranken und dürfen dann mit maximal vier weiteren Personen aus zwei Haushalten zusammen sein.

Genau mein Humor!

Michael Horling
redaktion@sw1.news



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