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Foto: Frank Firsching

Spitze Zungen: Neues von Kater Carlo


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Noch haben die Linken ein paar Tage Zeit. Es sieht aber danach aus, als würden sie – anders als 2010 und 2014 – keinen Kandidaten aufstellen und niemanden in den Schweinfurter Oberbürgermeister-Wahlkampf senden. Die beiden letzten Male traf jeweils Frank Firsching an, mit durchaus ordentlichem Erfolg.

Der Regionsgeschäftsführer des Deutschen Gewerkschafts-Bundes (DGB) wäre natürlich auch für 2020 und die Wahl am 15. März eine passende Persönlichkeit und nach 9,51 und vor sechs Jahren gar 11,01 Prozent an Stimmen für ein zweistelliges Ergebnis gut. Doch anscheinend hat er nun doch einen geeigneten „Mann“ in der Hinterhand: Kater Carlo, das Haustier im DGB Büro Schweinfurt.


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„Er hat es in nur drei Monaten vom Azubi zum Chef geschafft. Er thront seit kurzem vom jeweils höchsten Punkt“, schreibt Firsching jüngst in einem Facebook-Posting und zeigt das hier zu sehende Bild.


Jung, gut ausehend, beliebt bei alt und jung, zudem Mäuse fressend und schon jetzt einen Thron besteigend – in der Tat wäre Kater Carlo die ideale Besetzung für den Rathaus-Sessel. Stünde er zur Wahl, womöglich würden mehr als die rund 42 Prozent der stimmberechtigten Schweinfurter zur Urne gehen, die 2014 zwischen Firsching, Amtsinhaber Sebastian Remelé und Stephan Kuserau, der Fehlbesetzung der SPD, eindeutig für den Titelverteidiger gestimmt haben. Auch wenn letztlich nur 28,15 Prozent derjenigen Schweinfurter, die den CSU-Mann wählen konnten, Remelé auch tatsächlich wählten.

Sollten weder Frank Firsching, Kater Carlo noch ein(e) andere(r) Linke antreten, dann wird man seitens dieser Partei wohl eher für Marietta Eder von der SPD sympathisieren. Und sicherlich auch Holger Laschka von den Grünen eher das Amt wünschen als dem aktuellen Inhaber. Ob das dann für zumindest eine Stichwahl reicht, Sebastian Remelé also die 50 Prozent am 15. März zu vermiesen, wird man sehen.

Klar ist längst, dass die Oppositions-Partien in Schweinfurt, alle also außer der CSU, zu gerne sich eigentlich geeinigt hätten auf EINEN Gegenkandidaten, so wie im Landkreis ja auch diverse Gruppierungen, nicht nur die Grünen, den SPD-Landrat Florian Töpper unterstützen und irgendwie den Eindruck erwecken lassen, als könne es der CSU-Herausforderer Lothar Zachmann richtig schwer haben.

Doch dann preschten schon vor ewigen Zeiten die Grünen mit ihrem Überraschungs-Kandidaten Holger Laschka hervor. Ob das letztlich dazu führte, dass die Freien Wähler, in Bayern ja in der Regierung, niemanden aufstellten? Dort galt Jochen Keßler-Rosa, 2010 eigentlich schon statt Remelé als Nachfolger von Gudrun Grieser in den CSU-Reihen ein logischer Kandidat, als irgendwie in der Vorstellung durchaus wählbare Person mit guten Aussichten. Auch zehn Jahre später ist der Diakonie-Boss eine allseits beliebte und überparteilich wirkende Persönlichkeit.

Die (höchstwahrscheinlich) nicht Oberbürgermeister von Schweinfurt wird. Genau zwei Monate tobt nun der Wahlkampf, dann hat es der Bürger in der Hand, auch wie sich künftig der Stadtrat zusammen setzt, der von Rechts wohl mehr als den einen AfD-Mann Richard Graupner aufnehmen muss. 232 Stimmen der OB-Suche waren 2014 bei der Stichwahl ungültig. Gut möglich, dass heuer jemand Kater Carlo neben das Kandidaten-Trio schreibt und sein Kreuz dahinter setzt. Beruhigend allemal: Der neue DGB-Chef ist schwarz-weiß und nicht braun.

Michael Horling
redaktion@sw1.news

Foto: Frank Firsching / Facebook



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