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Spitze Zungen: So reich wie ein Scheich


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Öl im Keller hätte ja jeder gerne, sofern es sich nicht um ein Leck an der Heizung handelt. Oder anders ausgedrückt „So reich wie ein Scheich“ möchte man sein, sofern man deshalb nicht unbedingt in Katar Menschen ausbeuten oder im glühend heißen Saudi Arabien leben muss.

Gerade kam mal wieder die Milliardärs-Rangliste heraus. Google, Alphabet, Facebook, Oracle, Microsoft, Investmentbanker, Luxusgüter, Petrochemie, natürlich Elon „Tesla-Batterien sind umweltferundlich“ Musk – klar, welche Personen hinter diesen Marken, Berufen und Branchen ganz oben stehen.


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Aber alle hinter Jeff Bezos. Jeder von uns trägt fast täglich dazu bei, dass der Amazon-Gründer noch steinreicher wird. Wobei sein Vermögen angeblich in diesem Jahr auf 177 Millarden US-Dollar dramatisch schrumpfte. 177 Milliarden oder: Wenn wir das Geld für 0,1 Prozent anlegen, dann kann man von 177 Millionen Zinsen im Jahr nur schlecht davon leben…


Es finden sich aber auch genügend Deutsche, die ohne Öl Kohle scheffeln ohne Ende. 136 Miliardäre gibt es in Deutschland, die zusammen 625 Milliarden Dollar besitzen sollen. 625 Milliarden oder anders ausgedrückt: Olaf Scholz und seine Bazooka. Kleiner Scherz…

Im Ernst: Auch ich kaufe fast wöchentlich ein bei Aldi und bin begeistert von den kleinen Preisen. Nein, nicht die von Plus, heute Netto. Große Gewinne kann das Unternehmen pro Kunde da nicht machen. Denkt man. Aber es sind halt weltweit Abermillionen an Kunden täglich. Und in der Summe kommen Beate Heister und Karl Albrecht jr. als Erben der Firmengründer auf 39,2 Millionen Dollar. In Europa bedeutet das Rang fünf, weltweit nur Platz 34. Besser wäre, man würde sich zusammentun, denn wir reden an dieser Stelle nur von Aldi Süd. Die Erben des Aldi Nord-Gründers Theo Albrecht stehen mit 18,8 Milliarden Dollar auch in den Top-10.

Und da findet man ebenso noch Dieter Schwarz, Besitzer der Supermärkte und Discounter Kaufland und Lidl, fast so reich wie das Aldi Süd-Duo. Stellt sich die Frage, ob man nicht auch mit einer „Onkel Michi“-Ladenkette in allen kleineren Dörfern locker ein paar Milliarden zusammenhäufen könnte. Oder wenigens ein paar Millionen. Oder eine halbe. Würde auch schon reichen.

Ansonsten die üblichen Verdächtigen: Susanne Klatten und Stefan Quandt als BMW-Großaktionäre (BMW, genau: der Autobauer, der staatliche Kurzarbeit-Gelder braucht….), Mathias Döpfner vom Springer-Konzern oder die Birkenstock-Brüder Alex und Christian. Unfassbar eigentlich, ich hätte noch nicht mal geglaubt, dass man es mit Käsfuß-Sandalen zum Millionär bringen kann…

Auch in den Top-10: Die Brüder Oliver, Marc und Alexander Samwer. Nicht bekannt? Denen gehört das börsennotierte Unternehmen Rocket Internet. Sagt auch nichts? Die sind unter anderem beteiligt an HelloFresh, home24 oder Delivery Hero. Und sie machten gutes Geld mit Zalando. Dem Online-Modeunternehmen, das Schuhe liebende Frauen zum Schreien bringt. Und das Jeff Bezos traurig macht, Paketzusteller aber genau stresst.

Michael Horling
redaktion@sw1.news



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