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Foto: Matt Seymour / Unsplash

Spitze Zungen: Große Vorfreunde auf´s Oster-Shopping


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Wenn unsere Spitzen-Politiker bis in die Nacht tagen, dann kann man abends in den Tagesthemen nichts von den Ergebnissen mitbekommen. Also schaltete ich am Dienstag frühmorgens die Nachrichten im Radio ein, döste danach aber gleich wieder weg und träumte daher ziemlichen Unfug.

In meinem wohl kranken Hirn konstruierte sich zusammen, dass der bald kommende Gründonnerstag zu einem Feiertag gemacht werden soll. Mit geschlossenen Geschäften. Ich merkte gleich, dass ich träumte, denn wenn man Donnerstag vor Ostern nicht einkaufen könnte, dann würden das natürlich alle schon am Mittwoch tun. Dann wären Marktkauf, Rewe, Penny, Norma oder Kaufland noch viel gestopft voller, weil ja jeder angesichts des Festes und dann vier Feiertagen fast in Serie noch irgendwas braucht. Natürlich völliger Schwachsinn!


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Es lag mutmaßlich an dem zweiten Bockbier am Abend zuvor, dass ich weiter schlummerte und nichts vom Radioprogramm mitbekam, sondern mir zusammen phantasierte, was ja gar keinen Sinn macht: Samstag sollten dann – haha, Späß´le! – Edeka, Netto, Tegut, Aldi und Lidl wieder aufmachen. Also nach Gründonnerstag (zu) und Karfreitag (zu) und vor Ostersonntag und -montag (jeweils auch zu).


Nur Verrückte oder Geisteskranke würden so etwas für gut heißen, da ja an so einem Samstag mit zuvor und danach jeweils rund 60 Stunden geschlossener Lebensmittelhändler ganz Deutschland Sturm laufen würde auf die Läden, um alles Mögliche zu kaufen, vor allem natürlich das Papier für nach dem Abgang des Geschäfts.

In Zeiten einer Pandamie mit Abstandsgebot und allen Versuchen, Ansammlungen zu vermeiden, wäre es natürlich der allergrößte Käse, an einem, dem mittleren von fünf Tagen, ein Öffnen zu erlauben, weil dann ja geballt unser Land zum Einkaufen geht. Ich war beruhigt als ich darüber nachdachte, dass unsere Kanzlerin und ihre Minister sowie die Ministerpräsidenten schlau genug sind, so einen Schwachsinn nicht zu ermöglichen.

Ich hörte dann noch einen kompletten Quatsch, der nur durch mögliche Spuren des Restalkohols erklärbar wäre. Angeblich könne man nun wieder nicht in einer Ferienwohnung in der Fränkischen Schweiz, im Fichtelgebirge oder in der Rhön mit der Familie ein paar Tage urlauben. Dafür aber soll es nach wie vor gestattet sein, auf Mallorca zu fliegen.

So ein Käse! Ich muss mein krankes Hirn untersuchen lassen. Und auch meine Ohren. Irgendwas stimmt da doch nicht. Am Ende bilde ich mir auch noch ein, es wäre ab dem ersten warmen Tag nicht machbar, im Freibereich einer Gaststätte bei Einhalten aller Hygienevorschriften eine Pizza oder ein gutes Bier zu genießen. Wo das doch im letzten Sommer die Infektionszahlen so massiv nach oben getrieben hat.

Michael Horling
redaktion@sw1.news



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