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Spitze Zungen: Zorro und der Reifenwechsel


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Reifenwechsel im Frühjahr: Heuer war ich sehr spät dran, Mitte Mai erst, sicher nach den meisten anderen Leuten. Erstmals in der Corona-Zeit ging ich in eine Firma, seit Masken Pflicht sind. Meine schwarze ist schlicht gehalten, als Zorro hatte ich meinen Termin um 11 Uhr und die Zusicherung, es würde schnell gehen und ich könnte warten.

Gegen 10.55 Uhr war ich da. Wie zwei weitere Kunden. Der erste bekam schnell sein Auto, es ging voran. Ich las wartend die Zeitung und sah mein Auto draußen vor der Türe stehen. Lange noch. Auch gegen 11.20 Uhr noch, als ich die Zeitung längst gelesen hatte. Nun ja, ich habe ja Zeit…


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Nun stand der Wagen in den Werkstatt-Räumen, durch ein Fenster konnte ich es sehen. Wenn man das richtige Werkzeug hat, dann geht so ein Reifenwechsel ja relativ fix. Ich kalkulierte 15 Minuten der Heimfahrt ein und freute mich schon auf das Essen, das pünktlich um 12 Uhr auf dem Tisch stehen würde.


Alleine: Um knapp 11.30 Uhr stand mein Wagen noch immer einfach so da. Ehe nun Bewegung in die Sache kam. Das Auto wurde jetzt nach oben gehoben. Endlich. Es dauerte gar nicht lange, da hörte ich das typische Geräusch, wenn dank maschineller Hilfe die Schrauben aufgedreht werden. Sehr gut. Das Ganze an vier Rädern, dann tauschen, das gleiche Geräusch wieder – und ich könnte zahlen. Dachte ich.

Denn der Mitarbeiter tappelte nach dem ersten entfernten Reifen davon. Kam nach zwei Minuten wieder, entfernte den zweiten. Und ging wieder. Selbes Spiel vier Mal. Dann eine längere Pause und das Gleiche erneut. Inzwischen war es 11.50 Uhr, als er endlich den Wagen herunter hob, drei Minuten später einstieg und das Auto vor die Türe fuhr. Um wieder nach hinten in die Werkstatt zu laufen und von dort in den Verkaufsraum zu kommen.

Nun musste noch die Rechnung ausgedruckt werden, Zorro zahlte mit Karte, nahm den Schlüssel entgegen und beschloss, zuhause nicht anzurufen wegen der leichten Verspätung, weil es nur Kartoffeln mit Gemüse und Salat gab und da ja nichts anbrennen, dafür aber alles warm gehalten werden kann.

Als ich knapp die halbe Strecke hinter mir hatte, wunderte ich mich einerseits, warum der Mitarbeiter meine Reifen, die ich bewusst nicht einlagere, nicht wieder auf die Rücksitzbank legte. Andererseits dachte ich mir, wirkt mein Wagen beim Steuern irgendwie zu leicht – dafür, dass im Kofferraum vier relativ schwere Räder liegen müssten.

Und klar: Ich hielt an, schaute nach – natürlich keine Reifen! Also zurück zur Werkstatt, wo man mir mitteilte, der Mitarbeiter wäre gerade auf dem Weg, um sich einen Mittagsdöner zu holen. Ich durfte aber zum Raum fahren, wo der Reifenwechsel stattfand. da packte man mir dann vier Räder ein, ich hoffe, es sind wirklich meine….

Seitdem denke ich darüber nach, mir demnächst Ganzjahresreifen zu kaufen…

Michael Horling
redaktion@sw1.news



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