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Spitze Zungen: Zwei Mal Unverständnis pur


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Kopfschütteln ist mal wieder erlaubt, was den Sport in Schweinfurt betrifft. Einerseits wegen Corona und seltsamen Konsequenzen aus dem Virus-Befall der Region, andererseits aufgrund mächtiger Hunde.

Fangen wir mit denen an – wuff! Die Mighty Dogs sind aktuell heilfroh, dass sie sich hinter Corona verstecken können. Sie haben so wenigstens eine Erklärung für den leeren Icedome. Interessant wäre zu wissen, wieviel Zuschauer noch kommen würden, wenn alle in die Eishalle dürften.


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969 Fans waren es offiziell im Schnitt in der Meistersaison 2011/12. Dann der Aufstieg in die Oberliga – und seitdem sind die Ränge immer mehr ausgedünnt. Über 800 Anhänger kamen später zwar wieder nach dem x-ten Neuanfang in der Landesliga, nach der Rückkehr in die Bayernliga waren es jedoch erst 623 Zuschauer im Schnitt und zuletzt – noch vor Corona – nur noch 522. Gruselige Zahlen!


In Sachen Öffentlichkeitsarbeit tut das Schweinfurter Eishockeyteam – oder besser: das Team hinter dem Team – wirklich alles, um jegliche Euphorie zu vermeiden. An die Presse gehen zwar jede Woche viele Berichte. Aber in keinem davon erfährt man mal wirklich etwas Wissenswertes über die Mighty Dogs. Endlos werden die Gegner bis auf´s kleinste Detail vorgestellt. Was mit Andi Kleider letzten Sonntag passierte? Beispielsweise erfährt man das nicht, noch nicht mal auf Nachfrage.

Der Knaller nun diesen Donnerstag: Die Mighty Dogs veranstalteten in der Gaststätte eine Pressekonferenz – ohne aber die Presse zu informieren. Vermeldet wurden online via Facebook zwei spektakuläre Neuzugänge – nur eben nicht an die Medien. Die würden ja schon ankündigen, dass am Sonntag Erding in den Icedome kommt und da vielleicht zwei Verstärkungen erstmals auflaufen. Doch ohne Hinweise kann die Presse halt schlecht den Fans das mitteilen – und schon gar nicht den einstigen Fans, die nicht mehr zum Eishockey gehen, weil seit Jahren schon nichts getan wird, um die Leute wieder anzulocken.

Nun gut, es ist Corona-Zeit. Da ist es auch nicht notwendig… Kurz nach 17 Uhr kam am Freitag dann wenigstens eine Nachricht. Stichwort Virus: Stadt und Landkreis Schweinfurt sind akut befallen. Da macht es vielleicht ja schon Sinn, wenn die Fußballspiele der Teams ausfallen, die ein „SW“ als Autokennzeichen tragen.

Nur: Die Freien Turner Schweinfurt dürfen spielen, weil sie oberhalb der Bezirksebene angesiedelt sind und der Bezirk und der Kreis eben nur Spiele auf Bezirks- und auf Kreisebene absetzen können.

Das führt nun dazu, dass beispielsweise in Forst nicht gespielt werden darf, drei Kilometer entfernt in Gädheim aber schon. Oder in Poppenhausen nicht – und vier Kilometer weg in Ebenhausen sehr wohl. Weil: Corona macht an der Landkreis-Grenze ja halt! Ein Bad Kissinger, der für einen Verein im Landkreis Schweinfurt spielt, darf das am Wochenende nicht machen. Ein Schweinfurter, der für ein Team im Landkreis Haßberge kickt, aber sehr wohl.

Man muss das alles nicht verstehen können! Oder findet sich mal jemand, der es mir erklären mag?

Michael Horling
redaktion@sw1.news



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