25. 03. 2017
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Bergrheinfeld diesmal weit oben: „Endlich mal nicht bis zum Ende gegen den Abstieg spielen!“

BERGRHEINFELD – Trotz des 0:3 im Jahresabschluss gegen Sömmersdorf/Obbach und nagetivem Torverhältnis überwintert der TSV Bergrheinfeld als guter Fünfter der Schweinfurter Fußball-Kreisliga 1 und hat noch gute Chancen zumindest auf Rang zwei. Mit Ralf Friedrich beantwortete der Abteilungsleiter die „Halbzeit“-Fragen von anpfiff.info und erklärt auch, warum Trainer Wolfgang Hau bereits verlängerte.

Herr Friedrich, wie beurteilen Sie das erste Halbjahr Ihres Vereins zusammenfassend?
Ralf Friedrich: Insgesamt sind wir sehr zufrieden. Unsere Mannschaft wurde durch die zahlreichen A-Juniorenspieler stark verjüngt und hatte anfangs auch ein paar Probleme. Nun stehen wir mit 24 Punkten auf Platz fünf der Kreisliga, hätten bei einem Sieg im letzten Heimspiel gegen Sömmersdorf gar auf Platz zwei überwintert. Das war so nicht zu erwarten. Allerdings sind es bis zur Abstiegszone auch nur sechs Punkte, somit bleibt die Saison weiter spannend.

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Was war der bisherige Höhepunkt für Ihr Team in der Runde?
Ralf Friedrich: Den gab es eigentlich nicht.

Und was war der Tiefpunkt?
Ralf Friedrich: Sicher die 1:5-Heimniederlage gegen Altbessingen zu Beginn der Runde. Dies war die schwächste Leistung mit einer verdienten Niederlage. Hier malten schon viele im Verein das Abstiegsgespenst an die Wand.

Wo liegen die Stärken in Ihrem Team?
Ralf Friedrich: Sicher in der Ausgeglichenheit in der Mannschaft. Wir sind immer sehr kompakt und haben viele Spieler in den Reihen, die für Tore gut sind. Einen überragenden Torjäger wie andere Kreisligisten haben wir jedoch nicht. Durch die aufgerückten Juniorenspieler haben wir allerdings an Schnelligkeit und Tempo gegenüber den letzten Jahren hinzugewonnen.

In welchen Bereichen müssen Sie sich nach der Winterpause dringend steigern?
Ralf Friedrich: Sicher an der Konstanz. Wir sollten Niederlagenserien wie in der Vorrunde vermeiden, denn dann braucht es wieder eine Siegesserie, um Distanz nach hinten zu schaffen.

An welches Tor oder an welche kuriose Szene in der Hinrunde erinnern Sie sich besonders?
Ralf Friedrich: Ein einzelnes Tor fällt mir da nicht ein. Allerdings hatten wir gegen Ende der Vorrunde eine kuriose Serie, als wir in drei Spielen hintereinander immer in der Nachspielzeit den jeweiligen Siegtreffer erzielen konnten. Das hatten wir so auch noch nicht erlebt.

Was muss passieren, damit Sie am Ende der Saison so richtig zufrieden sind?
Ralf Friedrich: Da wir in den letzten vier Jahren in der Landesliga, Bezirksliga, und zwei Mal in der Kreisliga immer bis zum letzten Spieltag um den Abstieg spielten, wäre es in diesem Jahr schön, mal etwas früher gesichert zu sein. Allerdings dürfte das bei dieser verrückten Liga wieder schwer werden, da die Abstände je sehr gering sind.

Das ausführliche Interview mit ganz vielen weiteren Fragen und Antworten veröffentlicht das fränkische Fußball-Portal www.anpfiff.info, das es sich zum Ziel gesetzt hat, in dieser Winterpause Halbzeit-Interviews mit ALLEN Vereinen der Region in und um Schweinfurt zu führen. Und wie man die Jungs von dem Portal kennt: Das wird klappen!



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