24. 06. 2017
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Michael Jahns verlässt Wasserlosen: „Nach 14 Jahren gehe ich traurig von ´meinem´ Verein!“



WASSERLOSEN – Michael Jahn wird nach der Saison überraschend das Traineramt beim Schweinfurter Fußball-Kreisklassisten FC Wasserlosen/Greßthal aufgeben. „Ich werde meinen Vertrag nun doch nicht verlängern. Das ist sehr traurig für mich, denn somit verlasse ich ´meinen´ Verein nach 14 Jahren der Zugehörigkeit“, sagt der Rheinländer.

Im großen Winter-Interview mit anpfiff.info erklärte er noch: „Es steht zwar noch ein Gespräch mit der Vorstandschaft aus, Stand jetzt sehe ich jedoch keinen Grund, nicht mindestens noch eine weitere Saison beim FC Wasserlosen / DJK Greßthal zu bleiben. Es gibt noch genug zu tun. Und ich habe große Lust darauf anzupacken.“ Doch das ist nun hinfällig.

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Die Gründe sind zweierlei, erklärt er: „Zum einen meine persönliche Situation; ich wohne mit meiner Familie nicht in Wasserlosen, ich bin all die Zeit immer die knapp 30 Kilometer von meinem Wohnort Burkardroth aus zu jedem Training und zu jedem Spiel gefahren. Nun kommt im Sommer Kind Nummer zwei – und wer mich kennt weiß, dass ich Dinge nie nur zu 99, sondern wenn immer zu mindestens 100 Prozent machen möchte.“ Das ginge dann zeitlich mit zwei kleinen Kindern nicht mehr – „einfach wegen der Fahrerei mit der Familie. Der Aufwand zeitlicher und organisatorischer Natur ist zu hoch“, sagt Jahns.

Und: „Zum anderen verläuft die Entwicklung der gesamtheitlichen sportlichen Situation nicht so, wie ich persönlich sie gerne hätte. Da sind meines Erachtens auch dem Vorstand ein wenig die Hände gebunden“, glaubt der bekennende Karnevals-Fan. Die Begeisterung für den Fußball oder das Ehrenamt lasse immer mehr nach. Und das betreffe leider auch den FC Wasserlosen / DJK Greßthal. Die erste Mannschaft überwintert in der Kreisklasse SW 1 als Elfter noch in aktuter Abstiegsgefahr. Die Zweite ist in der b-Klasse 1 Schweinfurt ebenfalls Elfter und damit Drittletzter.

Doch Michael Jahns bleibt Trainer. „Es gab die eine oder andere Anfrage aus meiner direkten Umgebung, konkret wurde dann der TSV Wollbach im Landkreis Bad Kisisngen. Nach Absprache mit meiner Frau, ob dies aufgrund der kurzen Wege eine Möglichkeit wäre, führten die sehr guten Gespräche final dazu, dass ich die Mannschaft ab der Saison 2017 / 2018 übernehmen werde“, erzählt er und hofft, dass anpfiff.info baldmöglichst die Berichterstattung auf den Kreis Rhön ausweiter. „Denn die Zuschauerbegeisterung ist hier oftmals noch höher als im Kreis Schweinfurt oder Würzburg“, weiß Jahns.

Den Kreisklassen-Sechsten aus Wollbach (je vier Siege, Unentschieden und Niederlagen) coacht momentan noch der Ex-Waldberger Thorsten Ziegler.



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