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Aubstadt im Pech an einem für die Schweinfurter Schnüdel nur beinahe perfekten Dienstag – MIT VIELEN FOTOS!


Anja Weisgerber

FÜRTH / SCHWEINFURT / AUBSTADT / BAYREUTH – Nach Spieltag drei von deren 38 hat die Tabelle der Fußball-Regionalliga Bayern natürlich noch nicht die entscheidende Aussagekraft. Doch Tendenzen lassen sich bereits jetzt ablesen. Drei vorne erwartete Mannschaften stehen schon da, ein Drittliga-Absteiger startete uferlos – und es gibt einen bärenstarken Neuling.

Zunächst zu diesem Aufsteiger: Nach dem Punkt in Nürnberg und dem Sieg über Augsburg gewann der FC Pipinsried um die Ex-Schweinfurter Nikola Jelisic, den zweifachen Torschützen Pablo Pigl und Keeper Alexander Eiban auch in Heimstetten und dürften am Wochenende im Duell der Bayernliga-Meister gegen den SC Eltersdorf diesen Höhenflug fortsetzen können. Die Erlanger führten zwei Mal gegen den FC Bayern München 2, brachen beim 2:6 dann aber in der letzten halben Stunde ein.



Es sah also lange nach einem Straucheln des einen Teams mit weißer Weste aus. Und auch beim zweiten lagen die ersten Punktverluste in der Luft. Die Spvgg Bayreuth mühte sich zu einem 2:1 in Aubstadt. Vor 921 Zuschauern traf für die Grabfelder aber nur der eingewechselte Christopher Bieber in der 77. Minute in Überzahl.


Tobias Weber hatte zehn Minuten nach dem Seitenwechsel Gelb-Rot gesehen für sein Strafstoß-Foul an Joshua Endres. Doch Ingos Feser traf nur den Pfosten. Das wäre genauso das 1:1 gewesen wie in der 29. Minute, als Leon Heinze nur an den Pfosten köpfte. Zuvor staubte Iven Knezevic zum 0:1 ab, danach köpfte Alexander Nollenberger zum 0:2 ein. Doch das war gegen immens drückende Gastgeber noch lange nicht die Entscheidung.

„Was für ein Spiel! Das hat richtig Spaß gemacht heute, wie sich die Jungs in den 30 Minuten Unterzahl in jeden Ball geworfen haben“, schwärmte Bayreuths Trainer Timo Rost. Und sprach vom „unglaublichen Tempo über 90 Minuten“ und einem „geilen Auftritt. Hier zu gewinnen ist ganz großer Sport. Ich habe einen packenden Fight gesehen! Riesenkompliment an meine Mannschaft und auch an Aubstadt!!“

Vom Lob konnte sich der TSV freilich nichts kaufen, der nach zwei 0:0-Remis gegen aktuelle Kellerkinder sicher nicht die schlechtere Mannschaft war gegen einen der Top-Favoriten. „Kleine Rückschläge hauen uns nicht um. Wir werden unseren Weg so weiter gehen und dann die Punkte holen“, denkt Coach Victor Kleinhenz und ärgerte sich ein wenig, „weil es das dritte Spiel war mit dem Gefühl, dass wir überlegen waren und es auf unsere Seite hätten ziehen können“.

Zwei Kleinigkeiten störten ihn: „Bei der Ecke zum 0:2 müssen wir besser verteidigen und die letzten 20 Minuten in Überzahl geduldiger spielen. Da waren wir teilweise zu hektisch. Aber wenn zuvor der Elfer zum 1:1 rein geht, dann kann diese Partie komplett kippen“, weiß der 30-Jährige. Und wollte am Dienstagabend noch nicht an die nächste Aufgabe in Schweinfurt denken. Die Vorfreude aber ist bereits da auf 1500 Fans im SachsStadion. Nur drei Tage später kommt dann Aschaffenburg in die NGN-Arena nach Aubstadt.

Was noch auffiel am Dienstag: Die Spvgg Unterhaching kam trotz der verpflichteten Routiniers David Pisot und Manuel Schäfler bei Nürnberg 2 mit 1:5 unter die Räder und belegt nun einen Abstiegsplatz. Noch dicker erwischte es den TSV 1860 Rosenheim nach zwei Remis mit dem 0:8 (!) bei Wacker Burghausen.

Die Schweinfurter Schnüdel lösten ihre Aufgabe in Fürth nach schnellem Rückstand letztlich relativ locker. Amar Suljic (2), Florian Pieper und Daniel Adlung trafen beim 4:1 vor der guten Kulisse von fast 600 Fans im Sportpark Ronhof Thomas Sommer, wie das Stadion nun heißt. Trainer Tobias Strobl brachte ein paar frische Kräfte, vor allem Suljic und Pieper werden die Tore Selbstvertrauen geben vor dem heißen Duell am Samstag: Es geht ins Derby gegen Aubstadt, FuSWball.de wird am Donnerstag schon die große Vorschau veröffentlichen und ist natürlich beim Spiel wieder dabei.

Kurz noch ein Blick in die Bayernliga: Dort endete die unterfränkische Partie in Karlburg gegen Großbardorf vor fast 500 Fans mit einem 1:1. Die Gallier empfangen nun am Samstag ab 17 Uhr den ASV Neumarkt, der mit dem 5:1 vor 800 Zuschauern im Derby dem SV Seligenporten die zweite dicke Niederlage beibrachte.

Schweinfurt: Luis Zwick – Thomas Haas (ab 78. Jannik Schuster), Nico Rinderknecht (ab 78. Nicolas Pfarr), David Grözinger, Tim Kraus, Marco Zietsch, Kristian Böhnlein, Daniel Adlung, Amar Cekic (ab 56. Adam Jabiri), Amar Suljic (ab 56. Kevin Fery), Meris Skenderovic (ab 69. Florian Pieper); Trainer; Tobias Strobl.

TSV Aubstadt – Spvgg Bayreuth: 1:2 (0:1)

Aubstadt: Julian Schneider – Steffen Behr, Tim Hüttl, Dominik Grader (ab 46. Ingo Feser), Daniel Leicht (ab 72. Jens Trunk), Ben Müller, Leonard Langhans (ab 85. Patrick Hofmann), Timo Pitter (ab 65. Christopher Bieber), Leon Heinze (ab 46. Joshua Endres), Philipp Harlass, Mike Dellinger; Trainer: Victor Kleinhenz.

Bayreuth: Sebastian Kolbe – Dennis Lippert (ab 60. Felix Weber), Edwin Schwarz (ab 43. Cemal Kaymaz), Benedikt Kirsch, Daniel Steininger (ab 65. Tim Danhof), Steffen Eder, Tobias Weber, Marcel Götz, Ivan Knezevic (ab 85. Tobias Stockinger), Alexander Nollenberger, Markus Ziereis (ab 85. Nico Moos); TRainer: Timo Rost.

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