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Auf dem Rasen auch noch mit über 40? Oliver Kröner: „Ich will so lange wie möglich spielen!“


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EUERBACH – Er will doch nur spielen! Im Verlauf des Jahres wird Oliver Kröner zwar schon 39 Jahre alt, doch der einstige Bundesliga-Profi, der 1996 im Fußball-Oberhaus sechs Partien für Fortuna Düsseldorf bestreitt, dabei unter anderem im Dortmunder Westfalenstadion Stefan Reuter, Jürgen Kohler, Andi Möller, Karl-Heinz Riedle, Michael Zorc oder Stephane Chapuisat gegenüberstand, treibt die Leidenschaft des Kickens noch immer an. Nur einem Jahr nach der Rückkehr aber verließ er diesen Sommer schon wieder den FC Schweinfurt 05, wo für Kröner alles begann.

1996 verließ er mit damals 22 Jahren die Schnüdel erstmals, stand in sechs Partien beim damaligen Bundesligisten Fortuna Düsseldorf auf dem Feld. Es folgten drei Jahre in Weismain, eine kurzzeitige Rückkehr nach Schweinfurt, ein gut einjähriger Aufenthalt in New York, dann drei Jahre beim VfL Frohnlach und schließlich gar sechs Saisons im Großbardorfer Dress. Heute lebt der aus Schonungen stammende Oliver Kröner mit Ehefrau Jessica und der zwei Jahre alten Tochter Smilla in Schweinfurt, hat als Lehrer einen Job in Bad Königshofen.

Weil der FC 05 ihn eher als Spieler der zweiten Mannschaft sah und ihm den Posten als Co-Trainer anbot, entschied sich Kröner zu einem Wechsel zum Bezirksliga-Aufsteiger VfL Euerbach, wo mit Pero Skoric ein einstiger Schnüdel Trainer ist, wo Kröner auch auf den ehemaligen 05er David Thomas oder auf den einstigen Großbardorfer Teamkollegen Daniel May trifft. Zum Auftakt am Sonntag gastiert in Euerbach mit dem TSV aus Bad Königshofen ausgerechnet das Team beim Aufsteiger, wo Kröner unweit vom Sportplatz als Lehrer tätig ist.


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Ein einstiger Bundesligaspieler in der Bezirksliga Ost – erzähl uns mal, wie´s dazu kam?
Oliver Kröner: Naja, man wird älter – und ich wollte mehr Zeit für meine Familie haben.





Warum Euerbach, warum nicht beispielsweise die DJK Schweinfurt oder die Freien Turner oder der TSV Schonungen aus Deinem Heimatort?
Kröner: Der Kontakt kam unter anderem über Pero Skoric zustande, den ich aus der Zeit in Weismain kenne.

Was hast Du vor mit bald 39 Jahren? Weiterhin jedes Spiel bestreiten? In die Landesliga aufsteigen mit dem VfL?
Kröner: Ich möchte auf jeden Fall so viele Spiele absolvieren wie möglich. Und diese Spiele so erfolgreich wie möglich bestreiten.

Was störte Dich am Gedanken, beim FC 05 Co-Trainer zu machen und in der Kreisliga-Reserve aufzulaufen?
Kröner: Wie schon erwähnt, ich wollte mehr Zeit mit meiner Familie verbringen.

Oli Kröner als aktiver Spieler auf dem Rasen auch mit über 40 – denkbar?
Kröner. Sofern ich verletzungsfrei bleibe, möchte ich so lange wie es möglich ich aktiv spielen.

Reizt eine Trainerkarriere danach?
Kröner: Ich denke noch zu sehr wie ein Spieler, aber eine Trainertätigkeit ist anschließend schon möglich.

Bist du noch immer als Lehrer in Bad Königshofen tätig? Kennst Du deshalb irgendjemanden vom Auftaktgegner?
Kröner. Ja, ich unterrichte in Bad Königshofen. Die Mannschaft aus Königshofen kenne ich zum Teil.

Was weißt Du generell von der Bezirksliga?
Kröner: Ich kann sagen, dass in der Bezirksliga guter Fussball gespielt wird, alles andere werde ich kennen lernen.

Was habt ihr als Aufsteiger vor beim VfL Euerbach? Ist bei der Besetzung nicht mehr drin als „nur“ der Klassenerhalt?
Kröner: Wir sind Aufsteiger, wir müssen uns erst an die neue Liga gewöhnen, denn die Bezirksliga ist durch den Wegfall der Bezirksoberliga merklich stärker geworden. Deshalb ist Klassenerhalt unser Saisonziel. Wir haben ja noch ein paar neue Spieler bekommen. Aber wer sich dafür interessiert, soll doch einfach mal vorbei kommen.

Schaffen es die Schnüdel ohne Dich, in die Regionalliga aufzusteigen?
Kröner: Ich würde mich sehr freuen, wenn es dem FCS gelingen würde aufzusteigen. Es wird zwar schwer, aber es ist der Mannschaft zuzutrauen.







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