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Bald gibt´s ein Wiedersehen: Dieter Noack reizt das Ungewisse in Eßleben


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ESSLEBEN – Am Montagabend war er mal wieder an alter Wirkungsstätte. Dieter Noack schaut gerne zu bei der SG Schleerieth, wo er drei Jahre tolle Arbeit leistete. Wie auch danach beim FV Egenhausen, der beinahe in die Fußball-Bezirksliga aufgestiegen wäre zu Ende der vergangenen Runde. Doch nun hat der 60-Jährige einen neuen Verein.

Der TSV Eßleben, ebenfalls in der Marktgemeinde Werneck beheimatet, wie auch seine letzten zwei Teams, war Zehnter und Siebter die letzten beiden Spielzeiten. Das verjüngte Team musste nach nur einer (guten) Saison Coach Thorsten Selzam schon wieder gehen lassen, weil der sich natürlich die Chance nicht nehmen ließ, in Schwebenried einen Landesligisten zu betreuen. Mit Noack kam der wohl ideale Nachfolger.





„Spieltechnisch ist das eine ordentlich Truppe. Wir müssen das Robuste und die Stabilität reinbringen und die Konstanz“, sagt der Coach nach den ersten Wochen des Kennenlernens. Das Zusammenrücken, das Finden stand in der ersten Zeit im Vordergrund. Deshalb gab´s ein Trainingslager über das Wochenende in der Heimat, verbunden mit einem Besuch des örtlichen Eßlebener Straßenfestes. „Da haben wir uns unter´s Volk gemischt“, lacht Noack.


Ein bisschen will er das System umstellen, denkt an die Einführung einer Dreierkette, will den TSV effektiver nach vorne machen, nachdem der Mannschaft ja augenscheinlich ein Torjäger abgeht. Schwerpunktmäßig wurde daher bislang trainiert und auch das Augenmerk darauf gesetzt in den ersten Testspielen, als man den Kreisligisten aus Mainstockheim/Buchbrunn nach Rückstand 3:2 schlagen konnte, gegen Bezirksligist Leinach mit 0:3 verlor und mit dem selben Resultat auch früh aus dem Wernecker Gemeindepokal ausschied. das aber nach nur einer Woche Vorbereitung.

Gegen Kreisklassist Pfändhausen testen die Eßlebener noch, nachdem sie auf die Teilnahme im Kreispokal verzichteten. „Das wäre zwar ein Wettkampf mehr gewesen. Ich will aber lieber auf die Trainingswiese“, sagt Dieter Noack, der auch aus einem zweiten Grund am letzten Montag in Schleerieth vorbei schaute. Dann dort spielte die DJK Wülfershausen, der erste Gegner der Eßlebener in der Punkterunde. „Nach vorne sind die ziemlich abgezockt und zu beachten. Hinten haben sie so ihre Probleme, doch sie waren ja anscheinend auch nicht mit der vollen Kapelle da“, analysierte er korrekt.

Der Start gegen Wülfershausen, Match zwei dann in Egenhausen: Ausgerechnet beim Ex-Verein findet schon am Spieltag zwei das große Derby statt. „Das wird unangenehm, da weiß ich, zu was der Gegner imstande ist. Wenn die gut drauf sind, dann müssen wir schauen, dass wir nicht untergehen“, befürchtet Noack und weiß: „Da spielt Egenhausen nicht nur gegen elf Eßlebener, sondern auch gegen einen zwölften Mann!“ Gegen ihn an der Seite, auch wenn das Verhältnis zum Ex-Team natürlich bestens ist.

Kadertechnisch hat sich in Eßleben, wo die Auswahl dank des Zusammenschlusses mit den Vereinen aus den anderen zwei Orten Rieden und Opferbaum natürlich groß ist, nicht viel geändert. Beim Trainingslager waren auch ohne zweite Mannschaft rund 20 Mann da. Mit Dominik arnold hat Noach früh einen talentierten Jugendspieler hochgezogen. Dafür haben mit Steffen Dülk und Matthias Rath zwei Routiniers offiziell ihre Karriere beendet. Bei Dülk, der die halbe letzte Saison verletzt fehlte, hofft der Coach noch auf eine Fortsetzung der Laufbahn.

Zielsetzung? „Nach vier, fünf Spieltagen“ könne man mehr dazu sagen. „Noch weiß ich nicht, ob alles so greift, wie ich mir das vorstelle“, so Dieter Noack. Das Team sei jung und unerfahren. „Aber genau dieses Ungewisse reizt mich“, erklärt er.

Das fränkische Fußballportal www.anpfiff.info veröffentlichte diesen Beitrag mit vielen weiteren Fotos bereits vergangene Woche. anpfiff kümmert sich rund um die Uhr um die unterklassigen Fußballteams der Region in und um Schweinfurt.


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