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Bayerns Radelite war zu Gast in Zeilitzheim – und auch die Inline-Skater wagten sich auf die Strecke


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ZEILITZHEIM – Bei besten äußeren Bedingungen, sowohl von der Strecke als auch vom Wetter, fanden 195 Radsportlerinnen und Radsportler den Weg ins fränkische Zeilitzheim, um ihre Meister in der vermeintlich schwersten Rennsportdisziplin auf der Straße, nämlich im Einzelzeitfahren im Kampf gegen die Uhr zu küren.

Zunächst wurden die Jüngsten (AK U13) mit einem Zeitabstand von 30 Sekunden auf eine 6 km-lange Strecke zwischen Zeilitzheim und Herlheim geschickt. Für die folgenden Altersklassen U15 und U17 wurde die T-förmige Strecke mit drei 180°- Wendepunkten dann auf 9 km erweitert. Hier waren dann auch die ersten Sportler aus der Region am Start. In einer sehr guten Zeit von 14:03,28, was einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 38,4 km/h entspricht, erkämpfte sich Simon Kattner vom Swan Racing Team Schwanfeld die Bronzemedaille. Tilman Steiche und Linus-Finn Back vom RV 1889 Schweinfurt kamen auf die Plätze 13 und 16.


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Gleich mit vier Sportlern war der RV 1889 Schweinfurt bei den Senioren 3 vertreten, das sind die Sportler der Jahrgänge 1960 bis 1969. Bester Schweinfurter wurde Andreas Katzenberger auf dem 8. Platz mit einem Rückstand von 1:45 Minuten auf den Bayer. Meister Thomas Krist vom Cycling Team Dorfen, der die Strecke mit einem 43,9er Schnitt bewältigte. Katzenbergers Vereinskameraden Peter Brembs, Gerald Schmitt und Andreas Back kamen auf die Plätze 11, 12 und 14, alle mit Durchschnittsgeschwindigkeiten knapp unter der 40km-Marke.

Drei Runden hatten die Elitefahrer zu absolvieren. Der Titelverteidiger und haushohe Favorit Tobias Erler von der RSC Kempten ließ nichts anbrennen und beendete sein Rennen nach 34:09,25 Minuten. Das entspricht einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 47,4 Km/h. Das Niveau in der Eliteklasse war sehr hoch, so dass Marcel Bergelt vom TSV Werneck mit 41,2 Km/h auf Platz 15 kam.


Auch die Paracycler ermittelten ihren Meister. Hier war ohne Übertreibung Weltklasse am Start. Sieger wurde Matthias Schindler, kürzlich erst Sieger beim Weltcuprennen in Ostende vor dem zigmaligen Paralympicsieger und Weltmeister Michel Teuber und Erich Winkler, der mit einer Bein- und Armprothese unterwegs war. Um eine gerechte Bewertung im Hinblick auf den Behinderungsgrad zu erhalten, wird die tatsächliche Fahrzeit mit einem entsprechenden Faktor umgerechnet. Erwähnenswert ist hier sicherlich die Teilnahme von Heinz Winkelmann (RV 1889), der zwar den letzten Platz belegte, sich aber mit knapp 85 Jahren dem Wettbewerb mit Konkurrenten stellte, die teilweise 50 Jahre jünger waren.

Ohne Wertung für die Bayer. Meisterschaft gingen sieben Sportlerinnen und 42 Sportler in der Hobbyklasse (ohne Lizenz), zum großen Teil aus der Region an den Start. Bei den Damen siegte die Arnsteinerin Sophie Vorschneider, die überwiegend im Triathlon aktiv ist, vor Ulrike Menning (SV 05 Würzburg) und Jennifer Reinstein aus Gerolzhofen. Nach Bestzeit in der ersten Runde musste sich der Wernecker Maximilian Hornung mit einem Rückstand von 3,38 Sekunden auf den Sieger Fabian Ness vom VC Mindelheim noch hinter Marcus Schönfeld mit dem 3. Platz begnügen.

Die gute Kooperation des Fördervereins „Internationale Mainfrankentour“ mit dem Speed Team Franken e.V. im Vorjahr wurde auch dieses Jahr wieder fortgesetzt. Die Rennstrecke bot sich auch für Inline-Skater an und so wurden 30 Herren und kurz danach 10 Damen im Massenstart auf die Strecke geschickt. Drei Runden zu je sieben Kilometern waren zu absolvieren, was einem Halbmarathon entspricht. Offensichtlich ist im Allgäu eine starke Truppe unterwegs, den der Skate Club Allgäu stellte mit Sarah Scheuer bei den Damen und mit Andreas Pätzold bei den Herren die Sieger, übrigens mit Geschwindigkeiten, die den Radfahrern sehr nahe kamen. Die Teilnehmer des Speed Teams Franken waren natürlich mit in die Aufbauarbeiten involviert, sicherlich ein Grund, dass es nicht ganz nach vorne gereicht hat.

Die kompletten Ergebnislisten mit Runden- und Gesamtzeiten sind unter www.turbo-sport.eu abrufbar.
Staatssekretär Gerhard Eck, Schirmherr der Veranstaltung und auch Landrat Florian Töpper zeigten sich bei ihrem Besuch beeindruckt von den gezeigten Leistungen. Beide wiesen auf die Zukunft des Fahrrads sowohl im Alltags- als auch im Sport- und Freizeitbetrieb hin.



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