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Beim Debüt in der neuen Halle war Lichtenfels zu stark für die Schonunger Ringer – MIT VIELEN FOTOS!


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SCHONUNGEN – Ob´s an den rund 50 beinharten Anhängern aus Lichtenfels lag? Wohl auch, denn die machten mächtig Stimmung in der engen Bude. Auch die neue Lautsprecheranlage gibt ein bisschen mehr Gas als die frühere. Insgesamt war´s in Sachen Atmosphäre schon ein Knaller, das Dübüt der Schonunger Ringer in ihrer neuen, noch gar nicht mal richtig eingeweihten Paul-Karl Mai-Halle.

Blöde nur, wenn zum Start der zweithöchsten bundesdeutschen Ringer-Liga gleich mal der AC Lichtenfels zu Gast ist. Eine Mannschaft, die kürzlich noch in der 1. Bundesliga eine gute Rolle spielte und der man nach dieser Saison auch eine Rückkehr zutrauen darf. „Die sind einfach besser, die sind zu stark für uns“, weiß mit Thomas Rösner („mit so einem Ergebnis habe ich gerechnet“) die eine Hälfte des Schonunger Trainerduos. Um von den neun Teams nicht einen der beiden letzten Plätze zu belegen, um also den Abstieg aus der Oberliga zu verhindern, muss die RSV-Crew gegen andere Mannschaften siegen.


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Los ging´s gut am Samstagabend mit Erfolgen von Alexandru-Vasile Mandica und Andrei-Vasile Dudau, wobei Letzterer nicht kämpfen musste, die Oberfranken hatten für seine Gewichtsklasse keinen Gegner dabei. 8:7 hieß es zur Pause noch für die Schonunger, wobei Gamsat Klein seine 0:1-Niederlage gegen Christian Lurz durchaus hätte vermeiden können. Im Gesamten aber hatten die Hausherren keine echte Siegchance. Felix Full musste gegen den amtierenden Weltmeister (!) Hannes Wagner ran, Julian Full sah sich mit Rumen Savchev genauso einem bärenstarken Ausländer gegenüber wie Tobias Doile mit dem 130 Kilo-Polen-Büffel Lukasz Banak. Auch Bruder Florian Doile verlor, mit Max Wendel unterlag am Ende ein weiteres Eigengewächs.

„Lichtenfels hat ja noch zwei Bulgaren…“. weiß Rösner um diesmal Fehlende der Gäste. „Und wir haben unsere eigenen Leute – und die ringen jetzt auch!“ Richtig so, auch wenn hier wie da auf dieser Qualitätsebene eben doch noch ein bisschen was fehlt. Aber es ging ja auch gegen ein Schwergewicht der Liga. Au aus der Hallertau, Hof, Burgebrach oder die Freisinger, die schon am kommenden Samstag zum zweiten Heimkampf der Schonunger anreisen, sind eher deren Kragenweite. Und gegen die entscheidet sich dann in den direkten Duellen der angestrebte, mindestzuerreichende siebte Platz.

Womöglich auch erst in der bis Mitte Dezember andauerenden Rückrunde, wenn die Schonunger auf einen verstärkten Kader hoffen. Rudi Schwanke, der wie Florian Hümpfer als einstiger Dauer-Leistungsträger die Familie in den Vordergrund stellt, könnte dann wieder an Bord sein. Womöglich auch Tobias Hofmann, der sich sechs Tage vor dem Ligenstart (nicht beim Ringen) scheinbar schwer am Knie verletzte. Bänder? Meniskus? Das klärt sich diese Tage! Vielleicht ist die Saison für einen weiteren Leistungsträger auch schon wieder beendet, bevor sie anfing. Dazu passte am Samstag, dass mit Andi Hümpfer ein weiterer Teil eines Bruderpaares sein Gewicht nicht schaffte und ersetzt werden musste.

Es kam deshalb zu einem Comeback: Dimitri Andronov, noch so ein Held früherer Zeiten, ging mit einem Alter von nun über 40 erstmals seit Jahren wieder für die erste Mannschaft auf die Matte und legte Philipp Schütz gleich mal auf die Schultern. „Dimi hat wieder richtig mit dem Training angefangen. Er ist fast immer da, charakterlich ein Spitzenmann. An ihm können sich einige der Jüngeren eine Scheibe abschneiden“, lobt Thomas Rösner den langjährigen Weggefährten, der sicherlich noch seinen Beitrag leisten kann im Kampf um den Ligaerhalt.

Mit der neuen Halle „ist für uns ein Traum in Erfüllung gegangen. Ich hab´ das noch gar nicht richtig verarbeitet“, schwärmt der Trainer von der lang ersehnten RSV-Heimat, die am nächsten Samstag ihren Testlauf Nummer zwei erlebt, wenn von den Gästen kaum oder nur wenige Anhänger dabei sind. „Freising ist mit uns auf Augenhöhe, da haben wir eine realistische Chance. Aber ohne Tobias Hofmann und Rudi Schwanke wird´s natürlich schwer“, weiß Rösner. Nachdem die Halle an diesem Samstag mit 300 Fans restlos ausverkauft war, bleibt kommenden Samstag abzüglich der Lichtenfelser Anhänger ein bisschen Platz für weitere Neugierige. Man kann nur allen Sportfans der Region raten, mal auf den Schonunger Berg zu fahren und dabei zu sein bei diesem Mattenspektakel. Dazu ein Hausmacherbrot, ein Bier oder bald wieder Federweißer – so ein Samstagabend kann richtig genussvoll werden!

Gutes Stichwort: Beinahe wären die Anhänger schon zum Auftakt in einen weiteren Genuss gekommen. Angedacht war an sich, dass Thomas Rösner und Dieter Merz, noch so ein Schonunger Ringer-Urgestein, den allerersten (Show-)Kampf in der neuen Halle gegeneinander bestreiten. Rösner aber verzichtete. Doch wer weiß: Sollte am 16. Dezember nach dem letzten RSV-Heimduell mit Bindlach der Klassenerhalt in der Oberliga feststehen – vielleicht kommt es dann ja doch noch zu diesem ganz besonderen Aufeinandertreffen unter weit weniger Anspannung als diesmal vor dem Auftakt in die neue Saison und eine neue Schonunger Ringer-Epoche…

Ringen, Oberliga Bayern: RSV Schonungen – AC Lichtenfels: 12:21
Es punkteten für Schonungen: Alexandru-Vasile Mandica, Andrei-Vasile Dudau, Dimitri Andronov (je 4); ohne Punkte: Tobias Doile, Florian Doile, Julian Full, Felix Full, Machs Gelaschanov, Max Wendel, Gamsat Klein.



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