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Bergrheinfelder U19 verteidigt den Titel bei der Kreismeisterschaft im Futsal – MIT VIELEN FOTOS!


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BERGRHEINFELD – So sehen Sieger aus! Die in der BOL im Freien im Tabellen-Mittelfeld überwinternde SG TSV Bergrheinfeld verteidigte ihren Titel bei den U19-Kreismeisterschaften im Hallenfußball (Futsal). In der eigenen Halle setzten sich die Hausherren gegen die überraschend starke SG Eltmann im Finale erst nach Sechsmeterschießen durch.

Es war ein Endspiel der scheidenden Trainer: Christian Hornung, der erst 22 Jahre alte Coach der Eltmänner, wechselt im Winter zwar als Spieler zum SV Walsdorf im Bamberger Raum. Doch der momentan mit Krücken gehende Hornung, der sich einen Zeh brach, der aber zum Beginn der Vorbereitung wieder kicken will, bleibt der SG in seiner Funktion treu. Wie auch Thomas Gerstner das bis Saisonende machen wird, ehe er Wolfgang Hau als Trainer der ersten Bergrheinfelder Mannschaft ablösen wird.

Mit Erfolgen im Jugendberich bewirbt man sich um so einen Job. Dabei sah es beim Turnier am Freitagabend erst gar nicht so gut aus für die Bergrheinfelder. Gegen Gerolzhofen endete das Eröffnungsspiel des Turniers 1:1, gegen die SG Volkach/Fahr verloren die Hausherren dann sogar mit 0:1. „Am Anfang taten wir uns schwer. Dann haben sich die Herrschaften gefangen“, grinste Gerstner am Ende. „Anscheinend haben die Jungs die Gegner zu Beginn ein bisschen unterschätzt!“





Eine Ansprache war nötig, damit es gegen den TV Haßfurt und vorher schon gegen die FT Schweinfurt besser lief. „Die Freien Turner haben mitgespielt, die anderen haben sich eher hinten rein gestellt“, vergleicht der Trainer des Siegers und fand das gut für seine Mannschaft, die trotzdem hinter den Volkachern nur Gruppenzweiter wurde, auch wenn der spätere Turnierdritte nach zwei Anfangssiegen zwei torlose Remis folgen ließ. Im Halbfinale gegen die Werntal Kicker und im Finale setzte sich Bergrheinfeld dann jeweils im Sechsmeterschießen durch. Die letzten drei Partien des Abends wurden so entschieden, weshalb es schließlich fast 23 Uhr wurde, ehe alles entschieden war.

Überraschender Gegner im Endspiel: Der abstiegsbedrohte Kreisligist aus Eltmann, der genauso wie Bergrheinfeld zwölf von 12 möglichen Punkten in der Gruppe holte, der dort hinter den Werntalern landete aufgrund einer Niederlage gegen Stadtlauringen/Ballingshausen. Doch im Derby gewann Eltmann gegen den klar geschlagenen und eigentlichen Turnier-Favoriten FC Sand. Der Tabellenführer der BOL schlug dann im finalen Gruppenspiel wenigstens die Stadtlauringer und ermöglichte so der SG das Weiterkommen.

„Wir wollten schon gerne das Halbfinale erreichen. Doch dass wir bei dieser Konkurrenz so weit kommen, hätte ich nicht gedacht“, lobte Christian Hornung seine kleine und dünn besetzte Mannschaft, die mit Feldspieler André Biermann im Tor antrat, weil die etatmäßigen Keeper ausfielen: Sandro Feuerlein nach einer Operation, während Felix Jallow wegen Kniebeschwerden eh keine Hallenrunde absolviert. Mit dem knappen 1:0 gegen Volkach qualifizierte sich Eltmann für´s Finale.

Noch knapper ging zwischen Bergrheinfeld und den Werntalern zu, wo erst mit dem vierten Sechsmeter Jannis Metzger an Timo Konrad scheiterte, ehe Maurice Martinez-Santa entscheidend verwandelte. Danach gab es aber Diskussionsstoff, denn mit Metzger schoss der Keeper der Werntal-Kickers – nicht ganz freiwillig, denn angeblich hätte einer der beiden Unparteiischen dem Team mitgeteilt, als vierter Schütze nach den ersten dreien müsste der Schlussmann vom Punkt aus antreten…

Im Finale dann nach wieder torlosen zehn Minuten, in denen Bergrheinfeld freilich durch Martinez-Santa, Markus Braun, Tim Rudloff und Lars Mehling dickste Gelegenheiten vergab, entschied die Parade von Konrad wiederum gegen den Schlussmann der Gegenseite: André Biermann scheiterte, Jannik Klein traf – nach dem 4:3 hieß der Turniersieger SG TSV Bergrheinfeld. „Die haben eine überragende Mannschaft. Aber wir haben uns im Finale gut geschlagen und hatten ja auch ein, zwei Chancen“, war Christian Hornung nur mäßig enttäuscht. „Sechsmeterschießen ist immer auch Glück“, weiß Thomas Gerstner.

Ohne Punkte im Turnier blieben der TV Haßfurt und die SG DJK / TV Jahn Schweinfurt, die mit neun Gegentoren die meisten in den Gruppenspielen kassierte, die aber damit einmal mehr traf als die beinahe ins Halbfnale eingezogene SG Stadtlauringen/Ballingshausen. Die im Freien im Kreis Rhön spielenden Jungs von Trainer Erich Heid spielten vier Mal 1:0 beziehungsweise 0:1. ein Tor entschied jeweils – gegen Sand am Ende auf der falschen Seite…

Die beiden Endspielteilnehmer haben sich für das Bezirksfinale kommenden Sontag ab 10 Uhr in Rottendorf bei Würzburg qualifiziert. „Jede Erfahrung mitnehmen un so gut abschneiden, wie es nur geht“, will Eltmanns Trainer Hornung. „Gut mitspielen“ möchte auch Thomas Gerstner, der aber wie sein Kollege aus den Haßbergen („wichtig ist, dass wir draußen die Klasse halten!“) schon wieder an das Feld denkt.

Die Bergrheinfelder möchten da möglichst unter die Top-Vier in der BOL, in erster Linie die Mannschaft weiter entwickeln und das Kreispokal-Finale auf eigenem Platz gegen den TV Haßfurt gewinnen. Die Nachfolge von Gerstner als Jugendtrainer ist noch nicht geregelt, der künftige Coach der Herren weiß aber, dass die ohnehin noch junge und talentierte erste Mannschaft weitere gute Akteure bekommt und nach der durchaus erfolgreichen Hau-Ära gewiss den nächsten Schritt nach vorne machen könnte.

 







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