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Dank der heimlichen Liebe im Fußballtor: Ex-Nationalkeeper Grischa Hannawald spielt für Brebersdorf


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BREBERSDORF – Einen ganz prominenten neuen Torwart hat der Schweinfurter Fußball-A-Klassist DJK/SV Brebersdorf/Vasbühl seit Saisonbeginn im Kasten stehen. Der Mann ist zwar schon 44 Jahre alt, absolvierte aber zahlreiche Bundesliga-Partien und stand sogar 19 Mal im Kasten der deutschen Nationalmannschaft, für die er gar eine WM bestritt und mit der er Vize-Europameister wurde.

2001 (WM in Frankreich) und 2002 (EM in Schweden) war das mit den größten internationalen Erfolgen. Fußballfans wissen nun schon, dass in diesen Jahren keine Welt- und keine Europameisterschaften stattfanden. Und wenn wir nun verraten, dass der neue Brebersdorfer Keeper in der Bundesliga unter anderem für Minden, Essen, Großwallstadt, Hamburg und die Rhein-Neckar-Löwen auflief, dann ist schnell klar, dass es sich um einen Handballer handelt. Nämlich um Chrischa Hannawald, einen gebürtigen Illertissener, der in Wuppertal seine Karriere begann.

Wir sprachen mit dem gelernten Schlosser, der mit seinen 1,88 Metern Körpergröße ideale Maße hat für das Fußballtor. Und der über 100 Kilo schwer ist….


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Herr Hannawald, Frage eins muss natürlich lauten: Warum hat es Sie ausgerechnet nach Brebersdorf verschlagen?
Chrischa Hannawald: Meine Freundin Diana hat ein Job-Angebot von Jaguar/Land Rover bei Brückner & Hofmann aus Würzburg bekommen. Wir haben uns darüber unterhalten und entschieden, dass wir wieder nach Bayern ziehen wollen und dann war schnell klar, dass wir nach Brebersdorf in Dianas Heimat ziehen.





Brebersdorf Chrischa Hannawald Netz 2Stellt sich auch die Frage, warum Sie nicht in einem Handballtor stehen, beispielsweise beim MHV Schweinfurt?
Chrischa Hannawald: Ich komme eigentlich aus dem Fußball und meine heimliche Liebe wollte ich nach meiner Handball-Karriere weiter leben.

Was ist beim Fußball für einen Keeper anders als beim Handball?
Chrischa Hannawald: Das Tor ist viel zu groß… (lacht heftig)

Sie sind nun auch Trainer, betreiben eine Handballschule. Erzählen Sie mal, wo sie denn aktuell unterwegs sind beziehungsweise die nächste Zeit?! Und was genau Sie machen?
Chrischa Hannawald: Ich trainiere Kinder/Jugendliche und kooperiere mit verschiedene Handballvereine in ganz Deutschland/Europa. Die Kinder und Jugendliche sind im Alter zwischen 8-14 Jahre. Wir bringen den Kids den Handballsport mit viel Spaß und Fachwissen näher. Es ist schön zu sehen mit welcher Begeisterung und mit wie viel Eifer die Kids bei der Sache sind. Aktuell sind wir beispielsweise in Bad, Tölz, Nordhorn, Sonthofen, Vellmar, Ravensburg, Rimpar, Sprockhövel, Schneverdingen und in vielen Orten mehr.

Reizt es Sie, wieder im Handballsport irgendwo im Profibereich tätig zu werden?
Chrischa Hannawald: Klar, Handball war und ist mein Leben. Deshalb freue ich mich sehr, dass ich seid kurzem mit den Rimparer Wölfe in der Zweiten Handball Bundesliga kooperiere und für sie mit im Vertrieb und Sponsoring mit verantwortlich bin.

Auf wikipedia ist zu lesen, dass Sie stets mit kurzen Hosen und Mundschutz im Tor standen. Warum das denn?
Chrischa Hannawald: Eine kurze Hose ist für mich einfach nur befreiend und das mit dem Schutz im Mund war einfach gesundheitsbedingt. Mir wurde vor rund 20 Jahren ein Zahn kaputt geworfen und ich musste mich dann einer Zahn-OP unterziehen. Seit diesem Zeitpunkt trug ich einen Mundschutz, aber auch auf Empfehlung von meinem Zahnarzt.

Unlängst wurde der Keeper von Greuther Fürth 2 in einem Regionalligaspiel schwer am Kopf verletzt. Leben Fußball-Torhüter gefährlicher als Handball-Schlussmänner?
Chrischa Hannawald: Nein, natürlich nicht. Das war leider ein Unglück, dass zum Glück sehr selten vorkommt.

Nun haben Sie drei Punktspiele mit Brebersdorf/Vasbühl absolviert, zwei davon gewonnen. Berichten Sie doch mal von den Erfahrungen?
Chrischa Hannawald: Es macht total Spaß, mit den Jungs zu zocken und ich lerne bei jedem Spiel dazu, wie komplex im Fußball die Torwart-Position eigentlich ist.

Das fränkische Fußballportal www.anpfiff.info, das tagtäglich gerade in den unteren Ligen unterwegs ist und von dort berichtet, wo die Tageszeitung schon lange nicht mehr hingehen mag, hat ein großes Interview mit Grischa Hannawald veröffentlicht, in dem es auch noch um den nächsten Gegner Türkiyemspor Schweinfurt geht, um Hannwalds Zukunftspläne, um seinen namenskolegen Sven und um das in die Hose Machen auf einer Schanze.







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