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Das Aus im Aufstiegsrennen: Mighty Dogs müssen die Saison beenden, Sauerkraut-Passau spielt gegen Erding


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SCHWEINFURT – Die Riesenfeier hinterher auf dem Eis zeiget es: Ein Großteil der Fans, diesmal waren 1130 gekommen, fand auch diese zweite Saison der Mighty Dogs in der Eishockey-Landesliga richtig gut. Trotz Halbfinal-Aus gegen Passau ohne Entscheidungsspiel drei. Die Schweinfurter werden in eine dritte Saison in der fünften Spielklasse gehen müssen. Die Black Hawks und Erding spielen dagegen um den Aufstieg in die Bayernliga.

23 Anhänger hatten sich bereits angemeldet für den Bus am Sonntag nach Niederbayern. Doch Frantisek Mrazeks Tor zum 1:2 aus abseitsverdächtiger Position exakt vier Minuten vor Spielende machte Match drei unnötig. Da half es auch nicht, dass die ERV-Crew mit gerade mal 13 Feldspielern den 17 aus Passau ebenbürtig war. Dion Campbell gleich im zweiten Drittel die Führung der Gäste aus. Beiderseits lag danach das 2:1 rund 30 Minuten lang hier wie da immer wieder in der Luft. In einer Landesliga-Partie mit richtig viel Niveau.


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„Hut ab vor der Schweinfurter Mannschaft. Die muss ich loben und erst einmal ausatmen“, brachte Passaus Trainer Ivan Horak seine Meinung schnell zum Vorschein, sprach vom „Glück auf unserer Seite“, von Mighty Dogs, die sich „super verkauft“ hätten und ein „gigantisches Spiel“ gemacht hätten mit den eigentlich ja nur zwei Blöcken, da Stephen Heckenberger, Marcel Bendel und Jürgen Stumpf neben Ersatzgoalie Timo Jung diesmal mehr oder weniger nur Füllmaterial waren.


„Hut ab“, bestätigte Thomas Berndaner und musste als Coach der Schweinfurter eingestehen, dass die letzten sechs, sieben Wochen, in denen sein Team fast immer nur zwei Reihen aufbringen konnte, eben doch zu viel Kraft gekostet habe, um mehr zu erreichen als „nur“ das Halbfinale. Ein „Scheiß-Tor, ein blöden Ding“ (Berndaner) bedeutete das 1:2 in der 56. Minute. „Ich hätte gerne nochmal einen Ausflug am Sonntag nach Passau gemacht. Und dann wäre es traurig geworden für Ivan. Denn dann hätten wir auch dort gewonnen“, sagte der Mighty Dogs-Trainer das, was er letztlich nicht beweisen kann.

„Jetzt haben wir eben frei und keinen Stress, können ein Mittagessen machen mit Sauerkraut“, kündigte Horak Ungewöhnliches an. Und dann die schon eher zu erwartende Nachricht, er werde sich bei Berndaner informieren über Finalgegner Erding, der zwei mal gegen Schongau siegte und diese Saison bereits vier Mal auf die Schweinfurter traf. „Schade, dass ihr ausgeschieden seid. Auch ihr hättet ein Weiterkommen verdient“, gab Ivan Horak zu mit Blick auf das Stadion, das zuvor so gut gefüllt war und eine stimmungsvolle Atmosphäre bot – auch aufgrund der rund 50 richtig lauten Fans aus Passau.

Ausblicke? „Lange werden wir nicht warten mit den Gesprächen mit den Spielern“, kündigte Thomas Berndaner an. Der sportliche Leiter Frank Genßler erzählte, dass man bei Dion Campbell bereits anfragte, ob er sich eine weitere Saison im ERV-Dress vorstellen kann. Bislang gab´s keine Absage, doch der Kanadier könnte sicherlich auch in der Oberliga seinen Mann stehen und in Bayreuth, Selb oder Weiden gewiss mehr Geld verdienen. Ob Berndaner Trainer bleibt? Denkbar ist das, auch wenn mit Rob Torgler der letzte Erfolgstrainer der Mighty Dogs aus zwei Jahre zurück liegenden Oberliga-Zeiten am Freitagabend ein weiteres Mal in Schweinfurt weilte. Schon in dieser Runde gab es anscheinend Strömungen im Verein, die Torgler am liebsten während der Runde bereits installiert hätten.

Wer aktuell noch immer Eishockey-süchtig ist: Die Schweinfurter 1b spielt am Sonntag gegen Pfaffenhofens 1b und will wenigstens nicht Letzter der Bezirksliga werden.

Eishockey-Landesliga, Play-off-Halbfinale, Spiel 2: ERV Schweinfurt Mighty Dogs – EHF Passau Black Hawks: 1:2 (0:1; 1:0; 0:1)
Schweinfurt: Benjamin Dirksen – Jonas Knaup, Pascal Schäfer – Jona Schneider, Simon Knaup — Kevin Marquardt, Dion Campbell, Fritz Geuder – Niklas Zimmermann, Jonas Manger, Timo Ludwig.
Tore: 0:1 (06:26) Oliver Ferstl, 1:1 (26:09) Dion Campbell (Fritz Geuder – 5:4), 1:2 (56:00) Frantisek Mrazek (Nicolas Ackermann – 4:5); Strafminuten: Schweinfurt 6, Passau 14; Zuschauer: 1130.


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