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Das Lang-Motorsportteam beim Bergrennen in Osnabrück: Problemlos ist anders


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OSNABRÜCK / SCHWEINFURT – Am Donnerstag reiste ein Teil des Lang Motorsportteams mit dem Equipment zum nördlichsten Bergrennen nach Osnabrück. Um der brachialen Mittagshitze zu entgehen wurde sehr früh am Morgen aufgebaut.

Nachdem die technische Abnahme problemlos absolviert wurde, konnte Georg am Nachmittag mehrmals die Strecke besichtigen und seine Ziele für das Wochenende setzen. Am späten Abend vermeldete der Rest des Teams telefonisch eine Panne bei der Anreise. Eine beschädigte Antriebswelle verschob die Ankunftszeit in die Nacht.

Erstmals in Deutschland wurde das gesamte Training und das Rennen des 51. Osnabrücker Bergrennen über YOUTUBE LIVESTREAM übertragen. Der Trainingstag begann für Georg vielversprechend. Doch bereits im 3. Trainingslauf bemerkte das Team einen geringen Topspeedverlust, was sich im 4. und letzten Trainingsdurchlauf weiter verschlechterte. Auch die Datenaufzeichnung bereitete Probleme, konnte aber mit einem neuen Raddrehzahlsensor wieder aktiviert werden.


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Nachdem die Mechaniker eine neue Antriebwelle für das Straßenfahrzeug organisiert und eingebaut hatten, machten sie sich am Tatuus Renault auf die Suche nach dem Leistungsverlust. Eine Überprüfung des Zündungs- und Kraftstoffsystems ergab keinen klaren Lösungsansatz. Letztendlich entschied sich das Team die Benzinpumpe zu tauschen.





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Am Rennsonntag wurde es noch wärmer als am Trainingstag, weshalb es für Georg schwierig war, den richtigen Luftdruck für die Reifen zu ermitteln. Leider zahlten sich die Bemühungen am Vorabend nicht aus und es fehlten ab Ende der langen Geraden knapp 15 km/h Topspeed. Trotzdem verbesserte der Formel Renault Pilot im 1. Rennlauf seine Zeit zum Training und senkte damit seinen persönlichen Rekord um eine halbe Sekunde auf 1.00.058 min.

Der Schweinfurter hatte mit dem steigenden Leistungsverlust von Lauf zu Lauf zu kämpfen und verpasste leider die eine Minuten Schallmauer nur knapp. Als zweitschnellster deutscher Teilnehmer konnte sich Georg mit Platz 5 in der Klasse und Platz 17 im Gesamtklassement recht zufrieden von den knapp 10 000 Zuschauern in der Borgloher Schweiz verabschieden.

Auf dem Heimweg füllte sich die „to do-Liste“ des Lang Motorsportteams weiter. In einer Baustelle wurde ein abstehendes Betonleitelement touchiert, sodass ein Seitenkasten am LKW, in dem Material gelagert wird, erneuert werden muss.

Nun müssen die Hausaufgaben ordentlich gemacht werden, um am 08. und 09. September beim diesjährige Saisonfinale zur Deutschen Meisterschaft in Eichenbühl (Unterfranken-Bergrennen) bei Miltenberg nochmal angreifen zu können..







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