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Das Sommerinterview: Alles zum aktuellen Stand der Planungen bei den Mighty Dogs


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SCHWEINFURT – Während Unterfranken unter der Hitze der Hundstage ächzt, kommen auch die Mighty Dogs immer mehr auf Temperatur. Auch wenn sicherlich aktuell mehr an Eiscreme als an Eishockey gedacht wird, sind die Planungen beim Schweinfurter Bayernligisten sehr weit.

Wie weit – darüber hat das Medienteam des ERV Schweinfurtmit den Verantwortlichen Stephan Steinert, Gerald Zettner und Steffen Reiser gesprochen.


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Ihr wolltet in dieser Saison frühzeitig die Weichen für eine erfolgreichere Spielzeit stellen. Wie weit seid ihr nach den jüngsten Verpflichtungen bzw. Verlängerungen mit der Kaderplanung?
Zettner: Ich würde sagen, dass wir 90 Prozent des Kaders zusammenhaben.
Reiser (auf dem Bild): Zumindest was die Quantität betrifft. Bei der Qualität fehlt noch ein wenig, allerdings sind beide Kontingentstellen ja noch offen.


Wie ist da der Stand der Dinge und für welche Positionen sucht ihr?
Zettner: Ein Ausländer wird auf jeden Fall ein Verteidiger sein. Hier sind wir relativ weit und werden vermutlich schon bald etwas vermelden können. Das Angebot ist bereits raus. Beim zweiten Kontingentspieler lassen wir uns vielleicht etwas mehr Zeit und testen eventuell einige per Try-Out.
Reiser: Es ist auch denkbar, dass wir nur mit einem Ausländer in die Saison starten, wenn wir noch einen guten deutschen Stürmer finden. Dann hätten wir noch Luft, im Laufe der Saison zu reagieren.

Gibt es eigentlich Änderungen im Bezug auf die Wechselfristen wie wir das von anderen Sportarten coronabedingt kennen?
Steinert: Bislang ist da von Verbandsseite nichts geplant.

Apropos Verband – Gibt es schon einen Spielplan und Aussagen zum Spielmodus der kommenden Saison?
Steinert: Geplant ist aktuell, dass ab dem 2. Oktober gespielt wird. Da muss man aber abwarten, wie das mit der Aussage, dass bis zum 31.10.2020 keine Großveranstaltungen stattfinden dürfen, zusammengeht. Momentan sind wir in Gesprächen mit unserem Hallenbetreiber (SWG) und der Stadt Schweinfurt, um ein Hygienekonzept zu erarbeiten, dass den Besuch von Zuschauern ermöglich. Dieses muss dann noch von den lokalen Behörden abgesegnet werden. Klar ist, dass wohl für die meisten Bayernligisten ein Spielbetrieb ohne Zuschauer wirtschaftlich nicht darstellbar ist.
Zum Modus: Der wird ähnlich sein, wie in der letzten Saison, wobei die Bayernliga diesmal mit 15 Vereinen startet. Die ersten fünf qualifizieren sich für die Play-Offs, der Sechste und Siebte für die Preplayoffs.

Wenn die Planung umgesetzt wird, würde das bedeuten, dass es in rund acht Wochen losgeht. Wie plant ihr die Vorbereitung?
Zettner: Ganz normal. Wir gehen aktuell davon aus, dass Anfang September Eis gemacht wird. Unser Coach, Kyle Piwowarczyk, ist am 1. September da und wird die Arbeit mit der Mannschaft aufnehmen. Bei den Testspielen müssen wir wohl ein wenig umplanen. Wir hätten gerne auch gegen Mannschaften aus Baden-Württemberg getestet, aber das wird wohl eher noch nicht möglich sein. Auch werden bei den Testspielen wohl noch keine Zuschauer da sein. Ansonsten gehen wir derzeit von einer ganz normalen Vorbereitung aus.

Wenn alles wirklich normal läuft, wie sieht dann eure Zielsetzung für die kommende Saison aus?
Zettner: Wir wollen in die Playoffs – ganz klar! Wir haben die Trainerposition, die für uns eine absolute Schlüsselposition ist, mit einem hungrigen Trainer unserer Meinung nach top besetzt. Hinzu kommt mit Andi Kleider als Assistenztrainer eine echte ERV-Größe. Die beiden verstehen sich sehr gut uns sind schon jetzt in ständigem Austausch. Wir sind davon überzeugt, dass sie sehr gut harmonieren werden und auch unser Ziel, weitere Eigengewächse an die erste Mannschaft heranzuführen, umsetzen werden.
Reiser: Die Atmosphäre in der Mannschaft ist schon jetzt eine ganz andere. Das Thermometer stand bei uns in den vergangenen Jahren auf Hobby. Jetzt steht es auf Leistungsbereitschaft. Das fängt beim Trainer an und setzt sich zu den Spielern auch im Sommertraining fort. Gerade auch bei den Spielern, die Vorbilder sein müssen.
Zettner: Kyle macht da schon jetzt einen wirklich guten Job. Er spricht viel mit den Spielern. Ruft sie immer mal wieder an, macht deutlich worauf es ihm ankommt und nimmt sie mit. Das führt dazu, dass sich die Spieler auch gegenseitig motivieren und sich darüber einig sind, dass die Playoff-Teilnahme unser Minimalziel ist.

Ihr habt es schon angesprochen: Es ist ja das Ziel, Eigengewächse an die erste Mannschaft heranzuführen. Ein wichtiger Baustein ist dabei sicher die Liste, die es ermöglicht, dass Spieler zwischen 1-b und erster Mannschaft wechseln. Wisst ihr schon, wer auf diese Liste kommt?
Zettner: Wir haben Vorschläge gemacht, weil Kyle da natürlich noch keinen Überblick hat. Hier spielt natürlich Andi Kleider eine wichtige Rolle. Auch darüber sind beide im regelmäßigen Austausch.
Steinert: Die Liste muss ja auch erst bis zum ersten Punktspiel stehen.

Eine Frage, die in Corona-Zeiten natürlich alle Vereine in allen Sportarten beschäftigt: Wie steht es um die wirtschaftliche Situation bei den Mighty Dogs?
Steinert: Der Etat, mit dem wir derzeit planen, ist ziemlich stabil. Da uns zum Glück viele Sponsoren die Stange halten. Da wirkt sich sicher positiv aus, dass wir mit Steffen Reiser seit Jahren jemanden haben, der die Sponsoren versteht und sie zusammenhält. Im Gastronomiebereich hängt natürlich alles davon ab, ob und wenn ja, wie viele Zuschauer zu den Spielen kommen dürfen. Im Fanartikelbereich hatten wir schon letzte Saison einen deutlichen Zuwachs, können aber sicher auch da noch Steigerungen erreichen. Ohne Corona wäre ich sicher, dass es wirtschaftlich wie sportlich eine sehr gute Saison wird. So bleiben allerdings einige Unsicherheiten.

Wie geht ihr damit um?
Zettner: Sehr sachlich. Spekulationen bringen nichts. Wir versuchen von der Mannschaft alles soweit es geht fern zu halten. Wenn es Informationen gibt, werden diese offen kommuniziert. Und Probleme werden dann gelöst, wenn sie auftreten. Das ist unser Job. Die Jungs sollen sich auf Eishockey konzentrieren. Auch das ist Teil unserer Neustrukturierung: Jeder hat klare Aufgaben. Unsere ist, für die Rahmenbedingungen zu sorgen.

Da habt ihr Euch ja auch schon einige Gedanken gemacht, um den Stadionbesuch, wenn er denn wieder möglich ist, noch attraktiver zu gestalten.
Reiser: Das ist richtig. Zum Beispiel wird die Lautsprecheranlage derzeit völlig neu aufgesetzt. Außerdem wird die Gaststätte neu gestaltet. Dort wird eine Mischung aus Sportsbar und Museum entstehen. In der Halle werden außerdem verdiente Spieler des ERV gewürdigt. Wie das alles genau aussehen wird, werden wir aber erst dann bekanntgeben, wenn auch klar ist, dass wieder vor Fans gespielt werden darf.

Vielen Dank für das Gespräch.



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