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Dauer(b)renner Florian Hetzels Profiträume: „300 Kilometer wegziehen wäre aber Schmarrn!“


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SCHWEINFURT – An Weihnachten wurde Florian Hetzel 25 Jahre alt. Maximale 2160 Spielminuten stand der Kapitän den FC 05 in der bisherigen Saison auf dem Rasen, war der Dauer(b)renner der Regionalliga Bayern. „Ich dachte, da gibt´s noch andere“, wunderte sich Hetzel, „aber es ist schön. Vor allem wegen des Vertrauens im Verein, dass ich alle Partien machen durfte.“

Als Innenverteidiger sammelte er auch erst vier Gelbe Karten. „Eine Pause steht demnächst wohl man an“, befürchtet der Spielführer der Schnüdel. Nach zwei, drei Wochen des Herunterfahrens und Ausruhens hat er nun längst wieder wie alle anderen Teamkollegen auch mit dem individuellen Training begonnen, spielte ein paar Mal Tennis mit Kumpels. „Ich will nicht bei Null anfangen“, sagt Hetzel vor dem Trainingsstart am 25. Januar. Dann werden die Schweinfurter guter Dinge Florian Hetzel Story 1die Vorbereitung beginnen auf den Rest der Runde. Und mit großer Lust, „auch wenn´s blöde wäre, wenn der richtige Winter erst noch kommt“, sagt Hetzel.


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„Wir stehen über dem Strich, das war unser Ziel. Die anderen Teams müssen ihre Nachholspiele erstmal gewinnen“, sieht das Eigengewächs die Chancen gut. Mit Marino Müller und Tobias Herzner glauben die Unterfranken verstärkt in 2014 gehen. „Das Integrieren geht bei uns schnell“, spricht Florian Hetzel vom guten Klima im Team und von wichtigen Erfahrungen des Aufsteigers seit Sommer. „Wir haben gesehen, dass wir mit den meisten Gegnern mithalten können. Und wir wissen, dass wir gegen Hof, Heimstetten, Aschaffenburg und Rain vier Mannschaften, die hinter uns stehen, noch in unserem Stadion empfangen können. Wir haben den Klassenerhalt selbst in der Hand. Das ist doch ein gutes Gefühl!“ Zumal die Schweinfurter auf ihre Fans zählen Florian Hetzel Story 0können, die meisten Zuschauer haben im Bayerischen Amateurfußball. Bislang kamen über 2000 Anhänger im Schnitt ins altehrwürdige Willy-Sachs-Stadion.

Dort spielt Florian Hetzel seit nunmehr rund sieben Jahren für die erste Mannschaft. Als er mit 18 Jahren aus der eigenen Jugend kam, da wollte er unbedingt den Sprung in den bezahlten Fußball schaffen. „Wenn ich jetzt 2. Bundesliga spielen würde und schon 100 Partien dort absolviert hätte, dann wäre das natürlich geil“, sagt er heute, relativiert die Sache aber. Hetzel hatte sich schon immer gewünscht, früh eine Familie zu gründen. Jetzt ist er zweifacher Vater, bodenständig, hat einen Job in einer Spedition. „Und die Regionalliga ist ja recht nah dran am Profitum“, will er nicht klagen. „Wenngleich der Spagat zwischen Beruf und Fußball natürlich nicht leicht ist.“


Im Sommer läuft sein Vertrag beim FC Schweinfurt 05 aus. „Komplett abgehakt habe ich den Profifußball noch nicht“, gibt Florian Hetzel Hoffnungen zu. Kein Wunder bei seiner Entwicklung zu einem Leistungsträger der Liga mit sogar zwei erzielten Treffern. Bei Rückständen agiert der Innenverteidiger oft in der Schlussphase als zusätzlicher Stürmer. Sein Schussvermögen ist bekannt, auch die Kopfballstärke. „Auf die Regionalliga wird geschaut“, drückt er es aus, dass er schon glaubt, Vereine könnten noch auf ihn aufmerksam werden. „300 Kilometer weg ziehen, hier alles aufgeben und dann soviel Geld zu verdienen, dass es so gerade reicht – das würde ich allerdings sicher nicht machen“, sagt er, „das wäre Schmarrn.“ Um dann aber hinzuzufügen: „Meine Frau würde mit den Kindern bei einem interessanten Angebot aber sofort mitgehen.“



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