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Der 46. Schweinfurter ADAC / DMSB Automobilslalom war mal wieder ein großer Erfolg


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SCHLÜSSELFELD / SCHWEINFURT – Der Schweinfurter Automobilclub (AC-SW) führte seinen letzten Slalom 2011 auf dem Volksfestplatz durch, im darauf folgenden Jahr wechselte man nach Schlüsselfeld. Dieses Jahr fand nun zum fünften Mal ein Schweinfurter Automobilslalom auf dem ADAC Fahrsicherheitszentrum (FSZ) statt.

Die Slalomveranstaltung hat schon eine sehr lange Tradition, da diese meistens an Christi Himmelfahrt den Vatertag stattfindet. Über 100 Teilnehmer haben sich angemeldet und in den diversen Meisterschaften Punkte für die Jahreswertung einzufahren. Der Gesamtsieg ging erneut an Jörg Kuhn (Neustadt/A.), der seinen Audi TTRS als schnellster um den Slalomrundkurs bewegte. Kuhn siegte zum vierten Mal beim Schweinfurter Slalom. Nur 2013 bei Lauf zur Deutschen Meisterschaft musste er sich mit den 3. Gesamtplatz zufrieden geben.


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Die zwei Wertungsläufe fuhr er in einer Gesamtzeit von 2:28,18 Minuten, mit 1:14,02 Minuten kam er nicht ganz an den Streckenrekord heran. Pro Wertungslauf sind zwei Runden (1600 m) auf den Handlingkurs zu fahren, Kuhn hatte dabei eine Durchschnittsgeschwindigkeit von 77,82 Km/h.

In den vier verschiedenen Fahrzeuggruppen wurde in 11 Klassen um den Sieg gekämpft. 15 Schweinfurter Fahrer gingen beim Heimatrennen an den Start, leider konnte dieses Jahr kein Klassensieg eingefahren werden. Sechs Schweinfurter konnten jedoch aufs Podium fahren und drei fuhren noch in die Pokalplätze.


In der Serienklasse konnte Andi Krämer (MSC Marktredwitz) auf seinen BMW M3 einen klaren Gruppensieg einfahren. Horst Scherzer (MSC Pegnitz) wurde Zweiter obwohl er noch zur Fahrtzeit drei Strafsekunden wegen einer umgeworfenen Pylone kassierte. Am Vatertag hätte es auch ohne den Fahler nicht für einen Sieg für ihn gereicht.

Der Würzburger Martin Rossmann machte das Podium komplett, er lag mit nur 0,46 Sekunden zurück. Nach der Mittagspause fuhren die ersten Schweinfurter Fahrer bei den verbesserten Fahrzeugen. Frank Schöner und Sportleiter Jürgen Dees teilten sich den Peugeot 106 XSI des AC-SW.

Mit 15 Fahrern hatte die Klasse F8 (bis 1400 ccm Hubraum) die stärkste Teilnehmerzahl von den 11 Klassen. Schöner in seiner zweiten Saison kommt langsam an die Zeiten von Sportleiter Dees heran. In der Endabrechnung kamen Beide nicht auf Treppchen, 4.Platz für Dees und der 5. Platz an Schöner. Klassensieger war hier wieder einmal Martin Seibold (AC Stein), der seinen VW Polo als schnellster um die Strecke bewegte. Überraschend war das Ergebnis des Ford Fiesta Fahrers Maurice Schmidt (AC Höxter) nicht, er wurde Zweiter. Roland Seibold (Senior) zeigte erneut sein Können und wurde klar Dritter.

Bei den Fahrzeugen bis 1600 ccm siegte Pascal Friedl (AMC Zeil) auf den Golf GTI der ersten Baureihe. Nachwuchspilot Markus Fink (1.AC Neunkirchen) kommt immer besser mit den neu aufgebauten Citroen C2 VTS zurecht. Detlef Rink (MSC Walldürn) stellte seinen Golf auf den dritten Platz ab.

Unter den 12 Fahrern der F9 konnte sich noch Sebastian Happ (AC-SW) einen Pokal holen, sein Vater wurde mit dem Peugeot 205 Maxi noch Siebter. Für Team Müller (AC-SW) läuft es noch nicht rund, man hat noch nicht die richtige Fahrwerksabstimmung für den Opel Corsa gefunden. Sohn Michael (9.Platz) konnte sich vor Vater Uwe (10.Platz) durchsetzen, beide waren nicht zufrieden.

In der F10 (Fahrzeuge bis 2000ccm) gab es ebenfalls ein Vater / Sohn Duell, hier fuhr jedoch der Vater Dietmar Seufert vor seinen Sohn Patrick über die Ziellinie. Die beiden Ramsthaler starten ebenfalls für den AC-SW auf einen Peugeot 306 S16. Sieger wurde der Knetzgauer Alex Schramm mit seinen Subaru BRZ, der mit 1:18,57 Minuten einen top schnellen Wertungslauf auf den Asphalt legte.

In der F11 (über 2000ccm) siegte wieder einmal Jörg Kuhn, an seinen Audi TTRS ist schwer vorbei zu kommen. Für Ihn reichte es erneut zum Klassen-, Gruppen- und Gesamtsieg, zweiter in der Klasse wurde Markus Klier auf einen Porsche 968 CS. In der Gruppe FS siegte Ernst Spandera auf einen wunderschön aufgebauten Ford Escort RS 2000. Als Letztes fuhren die stark verbesserten Fahrzeuge der Gruppe H, auch dies wurde in vier Hubraumklassen unterteilt.

Vom AC Schweinfurt konnte nach einer langen Aufbauphase Horst Kuhn endlich mit seinen NSU TT starten. Der Motor wurde erst am Vortag der Veranstaltung abgestimmt und für den Slalom noch rechtzeitig fertig. Kuhn konnte seine Zeit im zweiten Wertungslauf nochmals verbessern und belegte einen guten 4.Platz. Der Sieger Helmut Sonntag (AC Ebern) bewegte den Opel Ascona B geschickt über den Handlingkurs. 2.Platz ging an Sebastian Müller (1.Nürnberger AC) er fuhr mit den Audi 50 schneller als Christian Alkofer (AMC Treuchtlingen) im Fiat Panda.

Für Hochspannung war in der Klasse H14 (bis 2000 ccm) gesorgt, aus Nittenau reiste Robert Stangl mit seinen bekannt schnellen Opel Kadett C Coupe an. Stangl und Timo Weiß (AC-SW) im Peugeot 205 GTI kämpften in den letzten Jahren immer um einen Gruppensieg. Nach den Trainingsläufen meldete sich noch Horst Lems ebenfalls ein Schweinfurter Fahrer an, um ein Wort um den Sieg mitzureden. Man durfte auch Thomas Albinger im Opel City Kadett nicht vergessen, auch er war schnell unterwegs.

Lems legte im BMW 320is im ersten Wertungslauf eine 1:15,59 Minuten vor, gleich danach fuhr Stangl nur 1/100 Sekunde langsamer. Timo Weiß presste alles aus seinen Peugeot 205 GTI heraus, kam aber nicht an die Zeiten der Beiden heran. Er lag in Lauerstellung, denn einen Pylonenfehler was drei Strafsekunden zur Fahrzeit bringen würde, durften sich die zwei Führenden nicht leisten. Die Entscheidung musste im zweiten Wertungslauf fallen, BMW Fahrer Lems fuhr minimal langsamer seine Zeit blieb bei 1:15,65 Minuten stehen.

Stangl hörte die Zeit noch am Start und wusste er muss nochmals Vollgas geben um den Sieg nach Nittenau zu holen. Der Opel kam mit Topspeed den Berg hoch und fuhr quer durch die Zielgasse, alle Pylonen bleiben stehen und seine Zeit war 1:15,61 Minuten. Nachdem der Zeitnehmer die Fahrzeiten auf Lauf 1 und 2 zusammenrechnete stand der Sieger fest, mit 3/1100 Sekunden ging der Sieg an Robert Stangl.

Timo Weiß fuhr auf den dritten Platz, er muss auch sein Fahrwerk noch optimieren, Motorleistung sollte genügend vorhanden sein. Als letztes gingen die neun Teilnehmer der H15 (über 2000 ccm) auf die Strecke, auch hier lagen die Fahrer sehr eng zusammen.

Stefan Schmitt (MSC Pegnitz) musste sich einen Leihwagen besorgen, da sein eigener BMW M3 beim letzten Rennen einen Motorschaden erlitten hatte. Clubkollege Horst Scherzer konnte aushelfen und stellte seinen BMW M3 für den Slalom zur Verfügung. Schmidt setzte mit 1:17,57 Minuten eine Richtzeit in dieser Klasse, Helmut Weikert (AC-SW) unterbot diese mit 1:16,99 Minuten im BMW 320is. Der schelle Fiat 500 Abarth Fahrer Rudi Uhlmann (AC-SW) aus Hammelburg wollte hier noch ein Wort um den Sieg mitreden. Uhlmann konnte die Zeiten nicht ganz mitgehen und wurde Dritter.

Im zweiten Lauf gelang Schmidt mit 1:16,87 die Klassenbestzeit, Weikert musste auf Angriff fahren und hatte auf der Strecke wohl einen keinen Fehler. Die Stoppuhr blieb bei 1:17,46 Minuten stehen, in der Addition beider Wertungsläufe siegte mit nur 1/100 Sekunde Vorsprung Schmidt vor Weikert.

Der Vatertagslalom des AC Schweinfurt war ein voller Erfolg, an dem auch acht Damen riesig Spaß hatten. Die Schnellste Frau des Tages war Inge Scherzer (MSC Pegnitz) die gekonnt den BMW M3 über den Kurs fliegen lies.

Fotos: Frank Schöner, AC-SW

Auf den Ehrungsbildern:
* v.l. Robert Stangl (Sieger Gruppe H), Schnellste Dame Inge Scherzer, Sportleiter AC-SW Jürgen Dees
* v.l. stehend, 2.Platz Maurice Schmidt, 1.Platz Martin Seibold, 3.Platz Roland Seibold, vorne sitzend 4.Platz Jürgen Dees und 5.Platz Frank Schöner

 



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