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„Der ewige Stenz“ der Turner: Tony Stenzinger ist FTS-Rekord-Landesligaspieler


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SCHWEINFURT – Sein Rekordspiel hätte er sich natürlich etwas anders vorgestellt: Bei der 2:3-Niederlage in Lengfeld musste Tony Stenzinger schon nach elf Minuten aus der Partie. Und das bei seinem 314. Landesliga-Einsatz für die Freien Turner. Der Kürnacher ist somit der Schweinfurter Rekordspieler.

„Es war leider ein relativ kurzer Einsatz…“, musste der 30-Jährige Abwerspieler eingestehen. Mit einer Muskelverletzung, einer Zerrung, musste er früh passen und fällt vorerst einmal aus.


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Monaco Franze alias Helmut Fischer war in einer bayerischen Serie anfangs der 80er Jahre „Der ewige Stenz“. Und bei der FTS gibt´s eben seit mehr als zehn Jahren den ewigen Stenzinger.


Wir unterhielten uns mit Tony Stenzinger vor dem so wichtigen Match am Mittwochabend, den 14. August, an der Maibacher Höhe gegen Leinach.

Wie schafft man 314 Landesligaspiele für einen Verein?
Tony Stenzinger: Ich hatte Glück, dass ich bisher von großen Verletzungen verschont geblieben bin. Bis auf ein paar kleineren Verletzungen hatte ich keine großen Ausfallzeiten. Fußball hat zudem in meinem Leben einen besonderen Stellenwert. Wann immer es möglich war, habe ich bei vielen Entscheidungen wie Urlaubsreisen die Fußballtermine berücksichtigt. Familie und Freunde können ein Lied davon singen. Dazu hat mir mein Trainer stets großes Vertrauen geschenkt und die Mannschaft war jeweils so stark aufgestellt, dass wir uns viele Jahre in der Landesliga behaupten konnten.

Sie sind seit 2001 bei der FTS aktiv. Gab´s nie mal Lust auf Veränderungen?
Tony Stenzinger: Es gab die ein oder andere Anfrage und damit auch die Überlegung, den Verein zu wechseln. Allerdings war nach der Jugend schnell festzustellen, dass der Fußball eine Freizeitbeschäftigung bleibt. Und meine Freizeit will ich damit verbringen, Spaß zu haben und trotzdem sportliche Ziele verfolgen zu können. Das Umfeld bei der FTS hat mir immer gefallen. Es gab hier stets eine gewisse Konstanz, was unser Trainer bestätigt. Es wurde bodenständig gearbeitet. Man hat sich nie überworfen und hat solide mit den zu Verfügung stehenden Mitteln gehaushaltet. Dazu kam, dass über all die Jahre Spieler bei der FTS spielten, die nicht nur gute Fußballer waren, sondern die auch Charakter hatten – auf und neben dem Fußballplatz. Mit vielen bin ich heute noch in Kontakt. Zusammen haben wir viele Schlachten geschlagen. Das hat über die Jahre einfach zusammen geschweißt. All das hat bis jetzt den Ausschlag für die FTS gegeben.

Werden Sie Ihre Karriere auch bei der FTS ausklingen lassen?
Tony Stenzinger: Das kann ich nicht beantworten. In erster Linie kommt es drauf an, in wie weit ich verletzungsfrei bleibe und wie sich mein beruflicher Werdegang entwickelt. Darüber hinaus habe ich in all den Jahren trotzdem immer von Jahr zu Jahr geplant. Das hängt dann auch davon ab, welche Spieler in den kommenden Jahren bei der FTS spielen werden. Ob es dann wieder die FTS für mich sein sollte, entscheidet sich im Frühjahr.

Das komplette Interview mit weiteren Bildern gibt´s am Mittwoch auf dem fränkischen Fußballportal anpfiff.info zu lesen. Dort kommt auch Trainer Ernst Gehling zu Wort und sagt einiges über seinen Spielführer.


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