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Der ganz normale Fußball-Wahnsinn: Das alljährige Entscheidungsspiel-Tagebuch von Michael Horling


Sparkasse

SCHONUNGEN – 24 Spiele hatte er letzte Saison besucht. Ob es diesmal 25 werden könnten? Zum Start der Relegation war sich Michael Horling nicht ganz sicher. Doch er war euphorisch wie immer Ende Mai eines jeden Jahres. Zumal Partnerin Petra dem 48 Jahre alten Schonunger versicherte, dass sie wieder dabei sein wird bei den Fußball-Entscheidungsspielen.

Und dann ging´s los. Es folgten schon zum Ende der regulären Saison Partien, in denen es um Alles oder Nichts ging. Und natürlich sollten auch diese Entscheidungsspiele zählen. Ein paar andere auch. Man muss ja als Reporter auch ein bisschen tricksen, manchmal, um auf 25 „Spiele“ während weniger Wochen zu kommen….


Wolf-Moebel

Und nun geht´s los!

Dünger als Meisterthema


Spiel 01: Mittwoch, 17. Mai: SG Untertheres / Ottendorf – SG 1949 Hausen: 0:4

Entscheidungsspiel ist Entscheidungsspiel: Wenn´s um Alles oder Nichts geht, dann schlägt das Fußballherz höher. Bei diesem Nachholspiel waren die Voraussetzungen einzigartig: Die Hausherren hätten mit einem Sieg die Tabellenführung übernehmen können. Und die Gäste wollten mit einem Dreier die vorzeitige Meisterschaft feiern. Das gelang eindrucksvoll, wobei wir erstmals überhaupt seit Jahren die Unterthereser sahen und von deren Leistung etwas enttäuscht waren. Wie auch von der Atmosphäre bei den doch immerhin rund 300 Zuschauern. Selbst die Feierlichkeiten hielten sich irgendwie in Grenzen. Der Jubel fiel verhalten aus. Aber das Hausener Meister-Motto gefiel: „Uns stoppt keiner… nicht mal Dünger!“, so hieß es. Warum? Weil die Partie Wochen zuvor ausfiel. Kurzfristig. Weil angeblich sowohl in Untertheres wie auch in Ottendorf die Plätze nicht bespielbar waren. Weil sie gedüngt wurden. Hausen, damals wie am Nachholtermin mit einem Lauf, witterte eine Schiebung und legte gegen die Neuansetzung sogar erfolglos Protest ein. Alles vergessen nun. Sogar die Verlierer gratulierten fair mit einem Kasten Bier!

Zuschauer: 300

Bilanz nach Spiel 01: 20 Kilometer, 4 Tore, 300 Zuschauer, kein Bier, keine Bratwurst.

Warum das Bild? „Trotz Dünger“ wurde Hausen Meister, stand auf dem Banner. Und die Mädels hatten Tüten dabei mit ähnlicher Aufschrift. Witzig!

Wende und Ende

Spiel 02: Samstag, 20. Mai: SV Riedenberg – Freie Turner Schweinfurt: 4:3

Das ist bitter: Wenn man über Jahrzehnte die FT Schweinfurt verfolgte, dann war vor einigen Jahren schon die verpasste Qualifikation für die Bayernliga nach der Regionalliga-Reform dramatisch. Der Abstieg aus der Landesliga vor zwei Jahren noch mehr. Und nun das: Die Freien Turner müssen erstmals sogar runter in die Schweinfurter Kreisliga. Nicht dass sie sich nicht gewehrt hätten: Sie führten 2:0 und 3:1 in einem Endspiel am finalen Spieltag in Riedenberg, hörten dann aber vom 5:0 zur Pause der Ramsthaler gegen Dampfach. Die FTS war damit so gut wie abgestiegen, nur noch Gastgeber Riedenberg konnte sich retten und tat das auch, weil James Galloway mit einem Hattrick die Partie wendete. Turner-Ikone Ernst Gehling konnte einem leid tun, das Team um den jungen, bemühten, aber glücklosen Trainer Norbert Barth ebenso. Glückwunsch an Riedenbergs sympathischen Marius Kubo, der nun in die Saisonverlängerung geht. Wir nutzten die Partie zu einem Ausflug in die Rhön und kehrten vorher in der Kissinger Hütte ein, um uns in Riedenberg dann mit Freund Andreas zu treffen und zu plaudern. Und hinterher hielten wir in Bad Kissingen und an gratulierten den Oberschwarzachern zu Platz zwei in der selben Liga. Danke an FC 06-Trainer Thomas Lutz für das Freibier und auch an Riedenbergs Ex-Trainer Rüdiger Klug für das nette Gespräch. Der Relegationsstart naht: Am kommenden Donnerstag spielt Oberschwarzach / Wiebelsberg, vor wenigen Jahren noch A-Klassist, um einen Platz in der Landesliga. Wie krass ist das denn? Wir sind dabei und verzichten daher nun endgültig auf die Fahrt mit den Schnüdeln zum Pokalendspiel in Burghausen.

124 Kilometer, 7 Tore, 290 Zuschauer

Bilanz nach Spiel 02: 144 Kilometer, 11 Tore, 590 Zuschauer, 1 Bier, keine Bratwurst.

Warum das Bild? Inmitten der Spielertraube bejubelt James Galloway seinen dritten Treffer für Riedenberg. Abstieg verhindert – vorerst!

Achtung, Bier kommt!

Spiel 03: Sonntag, 21. Mai: FC Geldersheim – DJK Wülfershausen: 1:3

Die Auswahl war groß an diesem letzten Sonntag des regulären Spielbetriebs. Hier wie da sollten Meister gekürt werden. Unsere Wahl fiel auf die Fahrt nach Geldersheim, wo die lieb gewonnene DJK Wülfershausen endlich ihr Platz drei-Drama der letzten Jahre beenden wollten. „Nur“ ein Sieg war notwendig, um nach ein paar Jahren als Meister in die Kreisliga zurück zu kehren. Das klappte, auch wenn nach dem schnellen 0:2 nach dem Anschlusstreffer die Partie lange offen blieb. Dass parallel Arnstein bei Türkiyemspor Schweinfurt patzte und Wülfershausen selbst ein Remis gereicht hätte, wusste ja während der 90 Minuten niemand. Nach Abpfiff passierte das, was wir doch alle so lieben: Jubel ohne Ende, Spritzerei, hochgehaltene Schalen, Humba, Diver – es war echt genial. Danke an die DJK für die Einladung zur großen Feier zuhause am Sonntagabend. Aber nach dem Bearbeiten der über 100 Fotos und fünf Videos sowie dem Schreiben des Beitrags war ich gegen 21 Uhr fix und alle. Das Bier vor Ort – und schön, dass es eines aus Werneck sein wird – holen wir bei nächster Gelegenheit mal nach. Nach neun Jahren verabschiedete sich Wülfershausens Trainer Thomas Pfeufer also mit dem Aufstieg. Er zieht weiter zur SG Schleerieth, die im selben Moment des Triumphes gerade aus der Kreisliga abstieg. Da gibt´s also kein Wiedersehen.

28 Kilometer, 4 Tore, 160 Zuschauer

Bilanz nach Spiel 03: 172 Kilometer, 15 Tore, 750 Zuschauer, 1 Bier, keine Bratwurst.

Warum das Bild? Diesmal fiel die Entscheidung schwer, weil sowohl anpfiff.info als auch inundumsw.de eine richtig grandiose Auswahl geiler Bilder veröffentlichen konnten. Das hier gezeigte ist insofern klasse, weil der zwischen Fabian Benkert und dem ebenfalls aus dem Amt scheidenden Abteilungsleiter Rainer Schindelmann (links) stehende Thomas Pfeuffer Sekundenbruchteile später patschnass wird durch eine ganze Menge Bier. Weitere Bilder dazu mit nassem Oberhaupt zeigen die beiden genannten Portale.

Der blöde Modus

Spiel 04: Mittwoch, 24. Mai: FV Egenhausen – TSV Rannungen: 2:2

Puh, schon wieder Egenhausen! Zehn Tage vorher weilten wir erst dort beim Derby gegen Schleerieth. Auch da war gut was los, allerdings längst nicht so viel wie beim Aufstiegspiel zur Bezirksliga. Jedoch sorgten nur die vielen mitgereisten Rannunger für Stimmung. Wir kamen aufgrund der Schweinfurter Volksfestbier-Probe etwas zu spät, verpassten die ersten zwei Tore, sahen aber noch jeweils eines in einer ziemlich ausgeglichenen Partie, in der sich mal wieder zeigte, dass dieser Relegations-Modus mit Hin- und Rückspiel eben doch nicht so toll ist. Weil da viel taktiert wird, wenn sich am ersten Abend noch nichts entscheidet. Dem Match fehlte das Feuer, doch es lässt für Samstag und dem Rückspiel alles zu – beiderseits. Bei der Volksfestbier-Probe mussten wir übrigens früher gehen und durften es nicht testen. In Egenhausen verzichteten wir auf Bratwurst und Gerstensaft, um auf der Heimfahrt mal wieder in Weyer einzukehren. Und um dabei zu diskutieren, ob wir lieber zum Rückspiel nach Rannungen fahren oder zum zeitgleichen anderen Halbfinale nach Riedenberg. Dort freilich, weit weg in der Rhön, waren wir erst am Samstag zuvor….

70 Kilometer, 4 Tore, 672 Zuschauer

Bilanz nach Spiel 04: 242 Kilometer, 19 Tore, 1422 Zuschauer, 1 Bier, keine Bratwurst.

Warum das Bild? Nur die vielen Rannunger Fans sorgten für Stimmung. Egenhausen konnte leider im Hinspiel keine lautstarken Anhänger mobilisieren…

Gleich zwei Bockbier

Spiel 05: Donnerstag, 25. Mai: Wacker Burghausen – 1. FC Schweinfurt 05: 0:1

„Relegation“ bedeutet Entscheidungsspiele. Oder Endspiele. Und so eines kam halb im TV (per Konferenz mit allen anderen Finals) und ganz per Livestream im Internet. Der FC 05 holte sich doch tatsächlich den bayerischen Pokal in Burghausen. Rund 350 Fans waren dabei und machten die weite Reise fast nach Österreich mit. Wir weilten ja im letzten Sommer in der Wacker-Arena und sahen den Punktspielsieg. Wie schon 2001, als die Schnüdel an diesem Ort in die 2. Bundesliga aufstiegen, musste ich verzichten. Damals wegen eines 50. Geburtstages, diesmal deshalb, weil danach noch Relegationsspiele auf Bezirks- und Kreisebene anstanden. Und die Arbeit für anpfiff.info geht eben vor. Zu ertragen war diese spannende Partie nur mit gleich zwei Vierzehnheiligen-Bockbier, was nach dem Jubel zur Folge hatte, dass ich für den Rest des Tages fahrfrei war… Am 11. Juni gibt´s wieder mindestens zwei Gerstensäfte zur Auslosung der ersten Hauptrunde. Und an Uli Hoeneß schon jetzt: Bring Bratwürste mit!

0 Kilometer (weil TV), 1 Tore, 2 Bockbiere, 2584 Zuschauer

Bilanz nach Spiel 05: 222 Kilometer, 20 Tore, 4006 Zuschauer, 3 Bier, keine Bratwurst.

Warum das Bild? Schweinfurter Schnüdel jubeln vor einem prächtig besetzten Gästeblock. Bei so einem Foto sieht man mal wieder, was in unserer Stadt fußballtechnisch möglich ist….

Wanken zum Auto

Spiel 06: Donnerstag, 25. Mai: TSV Ettleben/Werneck – DJK Stadelschwarzach: 3:2 n.V.

Leicht angedödelt schwankte ich vom Parkplatz an der geschlossenen Sparkasse in Sulzheim zum Fußballplatz. Wir kamen wegen des Pokalendspiels der Schnüdel zu spät, sahen Stadelschwarzach ausgleichen, in der Nachspielzeit dann doch noch verlieren. Damit stieg die DJK aus der Kreisliga ab, Ettleben/Werneck rückte weiter in ein entscheidendes Spiel vier Tage später in Bergrheinfeld gegen Grafenrheinfeld. Da wird dann ein Aufsteiger aus der Kreisklasse ermittelt. Grafenrheinfeld hatte ich eigentlich auch noch auf dem Plan. In Dampfach gegen Kirchaich. Doch die Verlängerung in Sulzheim ließ diese Pläne nicht mehr zu aufgrund der weiteren Vorhaben dieses Vatertag-Abends. Während Ettleben/Werneck noch den ersten Etappensieg feierte, wankten wir weiter zum Auto und kurvten zum nächsten Austragungsort.

30 Kilometer (nach Sulzheim), 5 Tore, 666 Zuschauer

Bilanz nach Spiel 06: 282 Kilometer, 25 Tore, 4672 Zuschauer, 3 Bier, keine Bratwurst.

Warum das Bild? Gute Fotos waren Mangelware bei dieser Partie. Dieser luftige Zweikampf ist eines davon.

Ein herber Dämpfer

Spiel 07: Donnerstag, 25. Mai: SV-DJK Oberschwarzach – Bayern Kitzingen: 0:3

Vor kurzer Zeit noch A-Klassist und nun in Aufstiegsspielen zur Landesliga: Das Märchen des SV-DJK Oberschwarzach-Wiebelsberg erfuhr an Christi Himmelfahrt allerdings einen herben Dämpfer. Als wir kurz nach der Pause kamen, stand es noch 0:0. Wenige Minuten nach der Begrüßung des Kollegen Jürgen Sterzbach, der für anpfiff.info berichtete, fielen drei Tore. Alle für Kitzingen. Aus wohl der Traum vom nächsten Oberschwarzacher Märchen, auch wenn es ja noch ein Rückspiel gibt. 900 Zuschauer kamen in den Weinort wohl vorher noch nie. Wir gingen etwas eher, um dem Rückstau-Chaos am Ende zu entgehen, und hielten auf dem Heimweg wie geplant in Wiebelsberg im Gasthaus Brehm an, wo der Gerupfte genauso gut mundet wie die Bratwürste mit Bratkartoffeln. Endlich also die ersten Bratwürste, wengleich kurz nach dem Fußball. Zählt aber auch! Genauso das Krautheimer Kellerbier, das mich an diesem sonnigen Donnerstag endgültig umwarf. Aber auf einem Schweinfurter Pokalsieg darf man auch schon mal einen Saft mehr konsumieren… Erinnerung an Ulli Hoeneß: Bratwürste mitbringen!!

24 weitere Kilometer, 3 Tore, 1 Bier, 2 Bratwürste, 900 Zuschauer

Bilanz nach Spiel 07: 306 Kilometer, 28 Tore, 5572 Zuschauer, 4 Bier, 2 Bratwürste.

Warum das Bild? Diesmal gleich drei: Die große Kulisse in Oberschwarzach und die Entstehung des Kitzinger Tores zum 2:0. Und ein Auszug aus dem Videotext des Bayerischen Fernsehens nach dem Rückspiel, als die Oberschwarzacher nur knapp die Wende verpasste, die Redaktion aber fälschlicherweise dennoch das Team weiter kommen und danach gegen Lengfeld spielen ließ. Das war dann – leider! – nicht der Fall.

Brezel beim Bäcker

Spiel 08: Freitag, 26. Mai: SG Rimbach /Lülsfeld – SG Zeuzleben/Stettbach: 0:1

Wunderbarstes Sommerwetter im Frühling, schnell noch eine Brezel zuvor beim Bäcker der Didis-Edeka gekauft, dann eine Verteilaktion mit rund 150 anpfiff-Flyern, ein kurzes Schwätzchen mit Schwanfelds Trainer Marco Forner – und schon geht´s los mit 120 Minuten, auf einer vor den Brennesseln schützenden Fußmatte liegend durchaus genießbar. Wäre da nur nicht das zähe Spiel gewesen! Während der regulären Spielzeit tat sich so gut wie gar nichts. In der Verlängerung freilich verdiente sich der spätere Sieger, der vor drei Wochen noch wie ein Fixabsteiger ausgesehen hatte, den Kreisklassen-Klassenerhalt. Ein goldenes Tor reichte dazu. Unser Plan, danach in Wipfeld noch einzukehren und den Sonnenuntergang zu genießen, erledigte sich angesichts der fortgeschrittenen Uhrzeit. Die Sonne war bereits fast unter gegangen…. Danke, ihr Kicker! 😉 Also legten wir auf dem Heimweg in Weyer mal wieder eine Station ein bei Diana und Mario auf einen schnellen Salat und eine Pizza und einem Krautheimer Kellerbier statt des auch möglichen der Wernecker Brauerei, die in Schwanfeld ausschenkt und die sogar Klatschpappen mitbrachte zur Unterstützung der zur Marktgemeinde Werneck zählenden SG Zeuzleben/Stettbach. Das Klatschen half…

68 Kilometer nach Schwanfeld, 1 Tor, 513 Zuschauer, 1 Bier danach.

Bilanz nach Spiel 08: 374 Kilometer, 29 Tore, 6085 Zuschauer, 5 Bier, 2 Bratwürste.

Warum das Bild? Das Goldene Tor von Schwanfeld: Zeuzlebens Nico Katzenberger (Bildmitte) schiebt ein, bedient wurde er von Kapitän Manuel Göb (rechts). Machtlos schon am Boden sitzt der Rimbacher Marius Kowalka.

Unsinnige Auswärts-Regel

Spiel 09: Samstag, 27. Mai: TSV Rannungen – FV Egenhausen: 0:0

Wir entschieden uns für Rannungen statt Riedenberg an diesem Samstag, der unerwünscht heiß wurde. Angesichts fast 30 Grad Celsius war schon das Verteilen von rund 250 Flyern kurz vor dem Anpfiff eine Tortur. Knapp über 800 Fans standen um den großen Rannunger Sportplatz herum. Wir saßen 90 Minuten in der prallen Sonne und wunderten uns ein bisschen, wo den plötzlich die vielen Egenhäuser Anhänger herkamen, die anfeuerten, anders als Mittwoch. Die Erklärung lautete: Da wurden die Mädels alle noch gebraucht als Helferinnen beispielsweise beim Getränke- und Bratwurstverkauf. Letztlich schied Egenhausen aufgrund der unsinnigen Auswärts-Torregel auch ohne Niederlage aus. Treffer in der Fremde zählen dann mehr. Warum eigentlich? Sollte es nicht das Ziel eines jeden Fußballers sein, lieber vor dem eigenen Publikum Tore zu erzielen? Wie auch immer: Jedenfalls darf Rannungen nun im Rhön-Duell gegen Riedenberg ran, spielt um den letzten Bezirksliga-Platz. Und noch eine Erkenntnis dieses Samstags: Gerd und Werner Köhler sehen sich schon arg ähnlich. Die Beiden müssen verwandt sein! 😉

46 Kilometer, kein Tor, 805 Zuschauer.

Bilanz nach Spiel 09: 420 Kilometer, 29 Tore, 6890 Zuschauer, 5 Bier, 2 Bratwürste

Warum das Bild? „Hier relegiert der FVE!“ – so hätte es heißen müssen, dann hätte es gepasst. Die Fans aus Egenhausen nahmen dem Team das Ausscheiden aber nicht krumm. Und dieses Foto bekommt Dieter Noack zu seinem Ausstand als Trainer nach zwei Jahren. Und dazu ein Video.

Navi sei Dank

Spiel 10: Samstag, 27. Mai: FC Nassach – SG Fürnbach/Dankenfeld: 3:2

Riedenberg hätte sich gut verbinden lassen mit einem weiteren Spiel danach im kaum zehn Kilometer entfernten Wildflecken. Doch wir entschieden uns ja für Rannungen – und mussten feststellen, dass dort im Umkreis keine nächste Partie mehr stattfand. Zeitversetzt eine Stunde später im knapp 40 Kilometer entfernten Prappach in den Haßbergen ging es jedoch zwischen zwei Kreisklassen-Abstiegskandidaten darum, dass ein Team den Klassenerhalt schafft und das andere runter muss in die A-Klasse. Nach dem Stimmenfang in Rannungen kamen wir erst kurz nach 18 Uhr dort weg. Das Navi zeigte 18.53 Uhr als Ankunft in Prappach an. Kurz nach Spielende also, sollte es keine Verlängerung geben. Mein Golf-Diesel zischte dann jedoch über Maßbach, Stadtlauringen und Hofheim schneller als gedacht über die Orte, so dass wir um 16.39 Uhr ankamen, zum Glück einen Parplatz fanden, den Berg in Prappach zum neuen Sportplatz nach oben hasteten, wo gerade das 3:2-Anschlusstor für Fürnbach/Dankenfeld fiel. In der 90. Minute! Es blieb beim Sieg der Nassach, die ein Jahr nach dem Aufstieg nun auch den Klassenerhalt feiern durften. Wir waren dabei, also lohnte sich das Abhetzen. Wir ließen den frühen Samstagabend zunächst ausklingen bei einer Einkehr in der nicht weit entfernten Sailershäuser Wanderstube mit – für mich als Chef-Reporter – einem Bier und einem Rindersteak.

Weitere 68 Kilometer, 5 Tore, 450 Zuschauer, 1 Bier und ein Rindersteak danach.

Bilanz nach Spiel 10: 488 Kilometer, 34 Tore, 7340 Zuschauer, 6 Bier, 2 Bratwürste, 1 Rindersteak.

Warum das Bild? Ein Bierchen nach dem Klassenerhalt, das muss schon so sein. Und dazu gibt´s auch noch mal gleich drei Nassacher Jubelvideos.



Helene Fischer – BUH!

Spiel 11: Eintracht Frankfurt – Borussia Dortmund: 1:2

Helene Fischer wurde mächtig ausgebuht! Selber schuld, wenn man beim Fußball unerträgliche Schlager trällern muss. Das Pfeifkonzert war das Erste, was ich mitbekam, als wir pünktlich zu Halbzeit zwei des großen Pokalfinals zuhause ankamen. Und weil eben auch das ein Entscheidungsspiel ist, fließt das hier mit ein. Dortmunds 2:1 sehen wir live, wundern uns danach, wieso man Thomas Tuchel unbedingt absägen will. Ich liebe diese Zeremonie nach Finals und ärgere mich nun doch ein wenig, zwei Tage zuvor nicht mit den Schnüdeln in Burghausen gewesen zu sein. Doch noch fünf weitere Siege des FC 05 ab August – und wir fahren nächstes Jahr im Mai nach Berlin. Ich wünsche mir als Finalgegner dann Borussia Dortmund und habe schon mal geschaut, wie das machbar wäre – theoretisch: Sandhausen, Nöttingen, Dorfmerkingen, Rielasingen-Arlen und den Leher TS können die Schweinfurter in den Runden zuvor ja durchaus schlagen. Es muss halt auch ein bisschen Glück bei der Auslosung her und die anderen hier genannten Teams sollten entsprechend weit kommen. Und sollte es im Finale gegen die Bayern gehen: Uli Hoeneß, Bratwürste mitbringn!

keine Kilometer, 3 Tore, 74.322 Zuschauer

Bilanz nach Spiel 11: 488 Kilometer, 37 Tore, 81.622 Zuschauer, 6 Bier, 2 Bratwürste, 1 Rindersteak.

Warum das Bild: Petra und Michi im Dortmunder Westfalenstadion: Das war zwar schon kurz vor Weihnachten letztes Jahr, jedoch mit Ausschlag geben, wieso ich als bekennender Nicht-Fernseh-Fußball-Schauer das Pokalfinale einschaltete. Unfassbar jetzt im Sommer: Es ist gar nicht lange her, da froren wir trotz dicker Jacken und Mützen…

Bumm-Bumm-Techno

Spiel 12: Sonntag, 28. Mai: SG Wülflingen / FC Haßfurt 2 – SG Groß- / Kleinlangheim: 4:2

Ausgerechnet der letzte Sonntag des Monats Mai ist der heißeste Tag des Jahres. Und wir Dödel nehmen uns gleich drei Fußballspiele vor, anstelle einen See aufzusuchen! Vor Match eins schauen wir auch noch zum Freiluft-Faustball beim TV Oberndorf und schwitzen ein bisschen an. Ehe die ersten 20 Kilometer von Schweinfurt nach Mönchstockheim anstanden: 358 Zuschauer sind es dort nur. Die Hitze, klar! Wir kommen pünktlich mit dem Pausenpfiff an. Klasse timing, Hr. Horling! Wenigstens bleibt Zeit für einen Plausch mit Alexander Rausch, der für anpfiff.info berichtet und der sich „nur“ zwei Partien für diesen Tag vorgenommen hat. Klein-/Großlangheim führt, scheint zu siegen. Spät am Abend werden wir erfahren, dass Wülflingen die Partie doch noch drehte. Fans der Verlierer feiern zur Halbzeit noch mit lauter Techno-Musik. Was für ein Kontrast zu Helene Fischer. Diesmal aber: Kein Pfeifkonzert nach dem Bumm-Bumm, dafür auch keine Diskussion über eine Helenefischerisierung des Fußballs. Wir suchen den Schatten, steigen aber nach 15 Minuten wieder ins glutheiße Auto zum nächsten Spiel.

44 Kilometer, 6 Tore, 358 Zuschauer.

Bilanz nach Spiel 12: 532 Kilometer, 43 Tore, 81.980 Zuschauer, 6 Bier, 2 Bratwürste, 1 Rindersteak.

Weshalb das Bild? Fünf Mal habe ich abgedrückt, drei Bilder kamen in die Endauswahl – und ich konnte mich nicht entscheiden. Also alle drei!

Der Bratwurst Fery

Spiel 13: Sonntag, 28. Mai: FC Fahr – SV Schnackenwerth: 1:3

Das Navi führt uns über Gernach und einen Feldweg für landwirtschaftliche Fahrzeuge. Dafür komen wir direkt am neuen Hirschfelder Fußballplatz heraus, wo es keine Toiletten gibt, weshalb man ein paar hundert Meter laufen muss. Wir waren zu früh da, was einen kleinen Plausch mit dem DJK-Trainer Jürgen Reisinger ermöglichte. Petra verteilte rund 300 anpfiff-Flyer bei weiterhin brütender Hitze, weshalb sie sich danach ein Radler verdiente. Die Bratwurst, durchaus lecker, lehnte sie jedoch ab. Wieso wollen eigentlich alle Frauen zum Beginn des Sommers abnehmen? Jedenfalls kickten die Schnackenwerther ziemlich gut, führten schnell 2:0, ehe es nochmals spannend wurde. Ich hatte Angst vor einem Remis, weil das unsere weiteren Pläne des Abends gewaltig durcheinander gebracht hätte. Doch es ging gut aus für uns. Die angenehme Plauderei zur Pause mit FC 05-Sturmlegende Simon Snaschel und seinem einstigen Teamkollegen Kevin Fery (der sich auch eine Bratwurst kaufte – Bratwürste sind also gesund und machen nicht dick!) lenkte ein bisschen vom Schwitzen ab.

44 Kilometer, 4 Tore, 734 Zuschauer, 1 Bratwurst, 1 Radler

Bilanz nach Spiel 13: 576 Kilometer, 47 Tore, 82.714 Zuschauer, 6 Bier, 1 Radler, 3 Bratwürste, 1 Rindersteak.

Weshalb das Bild? Arme breit und abheben in die Kreisklasse: Die Schnackenwerther Emrah Haliloglu und Christoph Holzheid machen es vor.

Und noch ein Video:

Späte Rauch-Show

Spiel 14: Sonntag, 28. Mai: SG Ermershausen/Schweinshaupten – TSV Knetzgau 2: 4:1

Von Schonungen nach Hirschfeld sind es rund 20 Kilometer, von Schonungen nach Goßmannsdorf rund 30 – jedoch in die andere Richtung. Demzufolge war der Zeitplan eng gestrickt. Als wir in dem Örtchen hinter Hofheim ankamen, ging der Zeiger auf die Halbzeitpause zu. Also verteilten wir erst ein paar Flyer, ehe wieder Petra den Großteil von wieder rund 300 an den Fan gebrachten Hinweisen auf das fränkische Fußball-Portal übernahm und deshalb die zweiten 45 Minuten fast komplett verpasste. Kurz vor Ende kam sie, es stand 1:0 für Ermershausen. Also mussten wir Jubelfotos und die Videodrehs vorbereiten. Zeit zum Essen blieb nicht. Marion Wetterich vom Tagblatt hatte es richtig gemacht und schaute zum Abendessen zuhause vorbei, nachdem sie zuerst auch in Mönchstockheim war und nun erstmals in den hinteren Haßbergen. Wir positionierten uns bereits zwischen Ermershäuser Bank und Fans und filmten den ersten Jubel. Ehe Knetzgau 2 doch noch ausglich. Die Verlängerung hatte einen Vorteil: Es blieb Zeit für (je) eine Bratwurst (auch Frauen müssen ab und an etwas essen) und für (je) ein Bier, das angesichts des anstregenden Tages schnell die Kehlen herunter floss. Petra hatte ihres eher leer – wie macht sie das nur? 😉 Nach Speis und Trank erzielte Ermershausen schnell noch drei Tore auf meiner Seite, was die bis dato maue Bildbilanz aufwertete. Danach die üblichen Feierlichkeiten, eine Rauch-Show der Sieger und Aufsteiger, eine längere Heimfahrt und zwei müde Menschen, die nach der „Lindenstraße“ auf dem Sofa einschliefen… Es war wirklich heiß. Nicht umsonst kippte in Goßmannsdorf ein Mann um und musste sogar vom Notarzt versorgt werden…

56 Kilometer, 5 Tore, 1 Bratwurst, 1 Bier, 903 Zuschauer

Bilanz nach Spiel 14: 632 Kilometer, 52 Tore, 83.617 Zuschauer, 7 Bier, 1 Radler, 4 Bratwürste, 1 Rindersteak.

Weshalb das Bild? Wieder drei: Daniel Elzenbeck nach dem 4:1 und zwei Mal die wirklich bemerkenswerten Fans der SG Ermershausen/Schweinshaupten.

Und noch ein Video mit viel Rauch:

Wein aus Südtirol

Spiel 15: Montag, 29. Mai: Eintracht Braunschweig – VfL Wolfsburg: 0:1

Kann man mal machen: Fußball vor dem TV. Ist nicht so mein Ding. Aber: Draußen kickt an diesem Montag in der Region niemand und in der Glotze fordert ein Traditionsverein einen Autokonzern heraus. Klar, auch Eintracht Braunschweig wird von einem Pkw-Verkaufshaus gesponsert. Die Löwen aber haben leidenschaftliche Fans, der VfL Volkswagenburg hat nur Mitarbeiter. Drei Sachen stoßen mir sauer auf: Braunschweiger Fans verletzen mit einem Böller einen Ordner, wollen dann auf die Gästeanhänger zustürmen. Und Wolfsburg gewinnt. Kein schöner Abend für Fußball-Traditionalisten. Erträglich nur mit einer gut gekühlten Flasche Rosenmuskateller, das ist ein geschmackvoller Wein aus Südtirol. Dieses Fußball-Geschäft wird immer fragwürdiger nach SAP Hoppenheim und RoteBrause Leipzig in der Champions League. Warum entlässt Dortmund Tuchel? Lernt Anchelotti endlich bald Deutsch? Und hat Hoeneß Geldanlagetipps für mich? Oder zumindest Bratwürste? Fragen über Fragen. Zum Glück ist Dienstag draußen wieder Fußball…

0 Kilometer, 1 Tor, 23.000 Zuschauer, 1 Rosenmuskateller.

Bilanz nach Spiel 15: 632 Kilometer, 53 Tore, 106.617 Zuschauer, 7 Bier, 1 Rosenmuskateller, 1 Radler, 4 Bratwürste, 1 Rindersteak.

Warum das Bild? Zwölf Jahre ist es her, da spielte ein damals noch recht unbekannter Mario Gomez für die U20-Nationalmannschaft und lief bei einem Länderspiel in Schweinfurt gegen China auf, das fast 10.000 Leute sehen wollten. Ausgerechnet Gomez, der mit dem Handspiel und dem verwandelten Strafstoß im Hinspiel den Grundstein legte für Braunschweigs Nicht-Aufstieg.

Die größte Kulisse

Spiel 16: Dienstag, 30. Mai: TSV Ettleben/Werneck – TSV Grafenrheinfeld: 0:2

Neuer Zuschauerrekord für eine Partie im Kreis: Fast 1500 Fans wollen in der Rothbier-Arena zu Bergrheinfeld die Vereine aus den beiden (oder besser: drei) Nachbarorten um den Aufstieg in die Kreisliga kicken sehen. Ich liebe solche Spiele: Eine Wahnsinns-Kulisse, ein Team wird jubeln dürfen, das andere trauert nicht allzusehr, weil es noch eine weitere Chance bekommt. In dem Fall: Die noch fünf Tage zuvor in Sulzheim gegen Stadelschwarzach siegenden Ettlebener/Wernecker, die Samstag danach nach Dürrfeld reisen und dort auf Sylbach treffen. Das ist einerseits schön, versaut mir andererseits jetzt schon das Vorhaben einer Rhön-Tour mit Kreuzberg oder Würzburger Haus und anschließendem Besuch der Partie Riedenberg – Rannungen, nach der ein Bezirksligist feststehen wird. Gut nur, dass Bezirksspielleiter Bernd Reitstetter schon am Nachmittag meldete, der Verlierer aus Riedenberg – Rannungen kann gegen den Unterlegenen des Duells Hettstadt – Rottendorf am Mittwoch danach in Wülfershausen nochmal ran für einen weiteren freien Platz. Im Wissen, 20 Entscheidungsspiele nun wohl auf alle Fälle zu schaffen, macht das Match in Bergrheinfeld bei optimalem Wetter noch mehr Spaß. Wir schafften es zudem, in fast 45 Minuten rund 400 Flyer für anpfiff.info zu verteilen. Samstag gibt´s dann keine mehr, versprochen.

36 Kilometer, 1345 Zuschauer, 2 Tore.

Bilanz nach Spiel 16: 668 Kilometer, 55 Tore, 107.962 Zuschauer, 7 Bier, 1 Rosenmuskateller, 1 Radler, 4 Bratwürste, 1 Rindersteak.

Warum das Bild? Ein lauer Sommerabend, die untergehende Sonne, La Ola der Sieger, viele Fans, keine Verlängerung und danach noch ein Biergartenbesuch – was will man eigentlich mehr?

Schon wieder Rannungen

Spiel 17: Mittwoch, 31. Mai: TSV Rannungen – SV Riedenberg: 3:1

Schon wieder Rannungen! Nur vier Tage nach dem letzten Auftritt, als der TSV Egenhausen aus den Aufstiegsräumen kegelte, ging´s im Hinspiel der Runde zwei gegen Riedenberger, die wir kurz zuvor ja erst gegen die Freien Turner Schweinfurt gesehen hatten. Obwohl beide Orte recht weit auseinander liegen (Luftlinie 30 Kilometer, Fahrtstrecke rund 44 Kilometer), ist es ein Derby zweier Mannschaften aus dem Spielkreis Rhön und dem Landkreis Bad Kissingen. Denzufolge überwogen die KG-Kennzeichen. Doch auch aus SW waren viele Autos zu sehen. Kein Wunder, gehört der nächste Ort nach Rannungen, Pfändhausen, doch schon zum Landkreis Schweinfurt und zur Gemeinde Dittelbrunn. Soviel zum Thema Oberlehrer! Der Fußballreporter sah eine unterhaltsame Partie, die auch 5:4 hätte ausgehen können. Das späte 3:1 der Gäste lässt Hoffnungen für Samstag und das Rückspiel. Gut für den Verlierer des Duells: Er darf am Mittwoch danahc in Wülfershausen nochmal ran. Da freut sich der Journalist schon jetzt, auch wenn Riedenbergs Trainer Marius Kubo dann nicht mehr dabei sein könnte. Er fährt an Pfingsten mit der Familie in den Urlaub. Unser Mittwochabend endete endlich mal wieder mit einer Einkehr im Hambacher Hühnernest bei dort dann zwei Bratwürsten und je einem Martin Spezial und einem dunklen Andechser. Man gönnt sich ja sonst nichts!

46 Kilometer, 4 Tore, 739 Zuschauer, zwei Bratwürste danach und 2 Bier

Bilanz nach Spiel 17: 714 Kilometer, 59 Tore, 108.701 Zuschauer, 9 Bier, ein Rosenmuskateller, 6 Bratwürste, 1 Rindersteak.

Warum das Bild? Matchwinner Benjamin Kaufmann erzielte zwei Tore für seine Rannunger. Und dann kann man auch schon mal auf dem Kopf stehen!

Bier im Vordergrund

Spiel 18: Donnerstag, 01. Juni: BW Sassendorf – DJK Mistendorf: 2:0

Ich liebe diese Fußballspiele, bei denen ich einfach mal so Relegationsluft schnuppern kann auf einem noch dazu bislang nicht entdeckten Ground. Bei der Suche nach dem Austragungsort Geisfeld fiel mir sehr schnell auf, dass es in diesem Dorf südöstlich von Bamberg gleich zwei kleine Brauereien gibt. Perfekt für uns! Und im benachbarten Roßdorf am Forst, das ebenfalls zur Gemeinde Strullendorf gehört, lockte die Brauerei Sauer gar mit einem Felsenkeller, den wir uns natürlich nicht entgehen ließen. Und das schon vor dem Fußball. Zum Gerupften und zum XXL-Hackfleischküchle (mit Jägersoße und Korkenzieher-Nudeln, mmmmhhh…) gönnten wir uns zwei Braunbiere und hätten dann auch auf zwei weitere sitzen bleiben können und wollen. Doch der Fußball rief ja und ein Blick auf das Wirtshaus im Ort sollte ja auch noch schnell drin sein. In Geisfeld war das Gebiet um den Platz gut beparkt. Wir kamen zum Beginn der zweiten 45 Minuten an und sollten an der Kasse noch Eintritt zahlen. Doch wegen zehn Minuten Groundhopperei hätte das wenig Sinn gemacht. Also überzeugten wir die Hüter, huschten hinter das Tor. Von weiter Frene sah man den Kollegen Markus Schütz von anpfiff.info bei der Arbeit. Sorry, ich sage das nächste Mal „Hallo!“… Diesmal riefen in unmittelbarer Nähe erst noch die Brauerei Krug mit einer Terrasse und einem Kellerbier, das es auch im Biergarten der Brauerei Gries am Ortseingang gab. Leider reichte die Zeit nicht mehr für den angeblich sehr schönen Gries-Keller etwas außerhalb. Nein, ich bin ehrlich: Die Zeit hätte schon gereicht, aber der Bauch war einfach voll und Petra musste ja fahren. Da hätte ich alleine weitere Biere testen müssen. Und dann hätten wir auf der Heimfahrt sicherlich nicht nur einmal anhalten müssen auf einer Autobahn-WC-Rastanlage…

132 Kilometer nach Geisfeld, 573 Zuschauer, 1 Hackfleischküchle, 3 Bier, 2 Tore.

Bilanz nach Spiel 18: 846 Kilometer, 109.274 Zuschauer, 61 Tore, 12 Bier, 1 Rosenmuskateller, 6 Bratwürste, 1 Rindersteak, 1 XXL-Hackfleischküchle.

Warum das Bild? Kurzer Spielbesuch, dafür gleich vier Fotos: Zweimal die Kulisse, ein Zweikampf vor den Fans und natürlich das XXL-Hackfleischküchle vom Felsenkeller als Highlight das Tages!

Endlich Turner-Jubel

Spiel 19: Freitag, 02. Juni: FT Schweinfurt – TSV/DJK Wiesentheid: 4:1

Eine U17-Partie, hurra! In der Kreisliga trafen am letzten Spieltag in den Schweinfurter Wehranlagen die FTS und der Gegner aus dem Landkreis Kitzingen aufeinander – in der Konstellation Erster gegen Zweiter. Den Schweinfurtern reichte ein Unentschieden, die Gäste mussten siegen für Meisterschaft und Aufstieg in die BOL. Klappte nicht: Die Turner siegten locker vor 130 Zuschauern, eine tolle Kulisse für ein B-Jugend-Spiel. Wir freuten uns für den wie immer engagierten Ernst Gehling an der Seitenlinie. Die FTS betreibt augenblicklich wieder eine ausgezeichnete Nachwuchsarbeit. Einen Parkplatz rund um das Gelände zu finden, gestaltete sich sehr schwer. Bei tollem Sommerwetter belagerten zahlreiche Jugendliche die romantischen Wehranlagen mit den zudem zwei Gastronomiebetrieben mit tollen Biergärten. Wir hatten dennoch etwas anderes ausgemacht und fuhren mal wieder zu den Eisenbahnern des ESV Schweinfurt mit der so bemerkenswerten fränkischen Küche und vor allem dem Noctuator-Bockbier der Ochsenfurter Brauerei Kauzen. Petra genehmigte sich dazu eine Currywurst, ich entschied mich für zwei Hackfleischküchle mit Pommes und peile so für Samstag das „Hackfleischküchle-Triple“ an, wenn die Bayern das im Fußball schon nicht schaffen.

16 Kilometer, 130 Zuschauer, 5 Tore, 2 Bier, 2 Hackfleischküchle.

Bilanz nach Spiel 19: 862 Kilometer, 109.404 Zuschauer, 66 Tore, 14 Bier, 1 Rosenmuskateller, 6 Bratwürste, 1 Rindersteak, 1 XXL-Hackfleischküchle und 2 normale Hackfleischküchle.

Warum das Bild? Fünf diesmal gleich: Zwei Szenen mit Jan Endres (FTS) und Tobias Stenger (Wiesentheid) sowie Luka Skoric (FTS) und Sami Campusano (Wiesentheid), den wie immer engagierten Ernst Gehling, der nach dem Abstieg der ersten und zweiten Mannschaft wenigstens den Triumph der U17 feiern konnte – und den unfassbaren Dreck, den Feiernde in den Schwienfurter Wehranlagen zurückließen. Schämt Euch! Und noch das Meisterbild mit – von links: E. Gehling, Hufnagel, Halbig, Skoric, Endres, Elmali, Will, Kopp, Gebauer, Braune, Göllner, Walton, Weissenberger, Hotjoglu; vorne: Hesselbach und Behramaj (Aufnahme: FTS)

Kein Hackfleischküchle-Triple

Spiel 20: Samstag, 03. Juni: TSV Ettleben/Werneck – SV Sylbach: 2:4

Die schlechten Nachrichten des Samstages zuerst: Die zuletzt oft begleiteten Ettlebener/Wernecker schafften den Aufstieg nicht und ich verpasste das angestrebte Hackfleischküchle-Triple. Denn als wir nach der Partie in Dürrfeld wie die Woche zuvor schon in Sailershausen bei Haßfurt einkehrten, standen solche Klopse dort nicht auf der Karte. Also gab´s zum Kulmbacher Landbier wiederum eine Rindersteak. Das nur am Rande. Das Champions League-Finale betrachtete ich später nur noch mit einem Auge, daher geht es in dieser Entscheidungsspiel-Aufzählung auch nicht ein. Wohl aber die Partie am späteren Nachmittag, in der Sylbach schnell führte, Ettleben dann aber das Match drehte, um danach Bekanntschaft zu machen mit Florian Neeb. Der lief zwar die gesamte Saison zuvor gerade zwei Mal auf. Doch in dieser entscheidenden Begegnung wechselte sich Sylbachs Spielertrainer ein und traf zweimal entscheidend zum 2:2 und zum 3:2 für seine (grünen) Farben. Dass er danach ausgerechnet beim Interview die Bierdusche abbekam, spürte der zuvor schon von Sekt gespritzte Verfasser dieser Zeilen. Ich liebe es, wenn ich beim anschließenden Abendessen nach diversen alkoholischen Getränken dufte.

26 Kilometer, 837 Zuschauer, 6 Tore, 1 Bier, 1 Rindersteak.

Bilanz nach Spiel 20: 888 Kilometer, 110.241 Zuschauer, 72 Tore, 14 Bier, 1 Rosenmuskateller, 6 Bratwürste, 2 Rindersteak, 1 XXL-Hackfleischküchle und 2 normale Hackfleischküchle.

Warum das Bild? So ist das, so muss das sein: Selbst bei der Raupe vor den Fans bekamen ein paar Sylbacher von dem kühlen Nass des geköpften Sektes etwas ab. Auch der Verfasser dieser Zeilen wurde erwischt und stank danach wie Fürst Metternich.

Endlich wieder „Radio“

Spiel 21: Montag, 05. Juni: Spvgg Greuther Fürth 2 – FC Pipinsried: 2:3 n.V.

Sonntag kein Fußball? In der Tat! Nachdem Mistendorf zwar wieder ran musste, allerdings erneut in Geisfeld, wollte ich das meiner Petra nicht antun, auch wenn wir dort vorbei fuhren auf dem Weg in die Fränkische Schweiz in einen Kurzurlaub. Wir übernachteten in Gräfendorf, fuhren dann aber Pfingstmontag nach Fürth. Ich bin kein großer Freund dieses Fusionsvereins, war sogar die letzten beiden Male mit den Schnüdeln nicht dabei im Playmobil-Stadion, in der Trolli-Arena oder wie auch immer dieser Ronhof nun heißt. Aber diesen Montag bot es sich einfach mal an. Und ich war dabei beim Aufstieg der Pipinsrieder in die Regionalliga. Pipinsried liegt zwischen Augsburg und München, gehört zur Marktgemeinde Altomünster, ist ein knapp 500 Einwohner zählendes Pfarrdorf, das also nach Buchbach, Garching, Schalding-Heining, Unterföhring oder Seligenporten die Attraktivität der 4. Liga weiter bereichert. Die Schnüdel müssen da nichts wie raus, erst recht dann, wenn in der letzten Runde auch noch Fürth 2 sich gegen Aschaffenburg durchsetzen sollte. Wobei ja die Münchner Löwen anscheinend das 19. Team der Regionalliga Bayern werden. Damit wäre eine fünfstellige Kulisse im Willy-Sachs-Stadion sicher. Apropos Kulisse. In Fürth rechneten sie anscheinend mit 130 Zuschauern. Es kamen aber zehn Mal so viele. Bis fast zur Pause standen die Leute bei strömendem Regen in den Schlangen den viel zu wenigen geöffneten Kassen. Jeder Dorfverein schafft das, nur das Kleeblatt nicht…. Wir standen mittendrin, zusammen mit Felix und Fred Klaus sowie Herbert Paul, weil die Pressekarten eben an dieser Kasse hinterlegt waren. Na prima! Tropfnass schauten wir also nur kurz mal auf die Ränge der Arena. Vorher bekamen wir zwei Tore von außen mit – eines für Fürth, das andere für den Dorfverein. Irgendwie war das wie Fußball live im Radio ohne etwas zu sehen. Der Stadionsprecher „kommentierte“. Glückwunsch an die Pipi-Jungs aus Oberbayern. Und viel Spaß, wenn die Löwen bei Euch einfallen!

1334 Zuschauer, 5 Tore, viel Regen, 208 Kilometer

Bilanz nach Spiel 21: 1096 Kilometer, 111.575 Zuschauer, 77 Tore, 15 Bier, 1 Rosenmuskateller, 6 Bratwürste, 2 Rindersteak, 1 XXL-Hackfleischküchle, 2 normale Hackfleischküchle und viel Regen.

Warum das Bild? Einmal die Schlange an den Kassen, dann noch der Blick in den einstigen Ronhof mit sehenswerten Toiletten und braven Gästefans aus Pipinsried, die nicht im Gästeblock standen, sondern rechts davon (aus Fotografensicht) sitzend Platz nahmen.  Wir waren mal in Fürth – schnell abhaken!

Fußball und Brauereien

Spiel 22: Montag, 05. Juni: SV Dörfleins – FSV Unterleiterbach: 3:0

Von Fürth ging´s rund 45 Minuten im Auto bei nach wie vor strömenden Regen in den Bamberger Vorort. In erster Linie wollte ich mir dort das neue Brauhaus Binkert im Gewerbegebiet ansehen, das Restaurant aber hatte geschlossen. Macht ja auch keinen Sinn, an einem Feiertag zu öffnen…. Also gleich ab zum Sportplatz. 1100 Zuschauer waren dort schon, die Parkplatzsuche gestaltete sich dank des geöffneten Traingsplatzes dennoch einfach. Wir kamen kurz vor dem Halbzeitpfiff an, sahen noch ein paar Minuten, weil die Partie aufgrund des Andrangs später begann. Schon kurios, dass mit FC 05-Betreuer Matthias und Bäcker Daniel zwei Bekannte unabhängig voneinander von Obbach beziehungsweise Schweinfurt aus ebenfalls zu dieser Partie kamen, in der Dörfleins die unterlagenen Unterleiterbacher zum Abstieg verdonnerte, wenn ich das als Nicht-Insider der Bamberger Szene richtig verstanden habe. Matthias hatte die Auflistung aller FC 05-Testpartien parat, Daniel bewertete die verspeisten zwei Paar Bratwürste – und hatte daher kein Interesse an unserer Empfehlung, nach der Partie in Weiher bei Viereth-Trunstadt einzukehren. Das stand aber kurzzeitig auf unserem Plan, nachdem wir bei der Wagner-Bräu in Kemmern nicht ganz so begeistert waren von der ausgehängten Speisekarte. Der Anruf in Sailershausen bei Wirtin Ingrid ergab, dass dort alle Plätze besetzt sind. Letztlich beendeten wir den Tag mit der Einkehr im edlen Landgasthof Schramm in Roßstadt bei Eltmann mit Zwiebelfleisch und Gerupften zu einem nicht minder edlen „California Common“ aus der Bierwerkstatt Veldensteiner. Jetzt waren wir nur noch von innen nass….

1100 Zuschauer, 3 Tore, keine weiteren Kilometer (da auf der Heimfahrt), 2 getroffene Bekannte, strömender Regen, 2 Bier.

Bilanz nach Spiel 22: 1096 Kilometer, 112.675 Zuschauer, 80 Tore, 17 Bier, 1 Rosenmuskateller, 6 Bratwürste, 2 Rindersteak, 1 XXL-Hackfleischküchle, 2 normale Hackfleischküchle, 2 Bekannte und ganz viel Regen.

Warum das Bild? Riesenkulisse in Breitengüßbach – und die Unlust des Fotografen, bei dem Regen hinter das Tor zu laufen, zeigt sich bei der festgehaltenen Szene mit einem Spieler, der gleich hinter Bäumen verschwinden wird…

Hettstadt spielt oft

Spiel 23: Mittwoch, 07. Juni: SV Riedenberg – SG Hettstadt: 3:2

So langsam schlaucht die Relegation. Findet auch die SG Hettstadt, die wie in der Vorsaison eine fünfte (!) Partie bestreiten muss und deren Spielertrainer Steffen Rögele auf gezählte 87 (!) Spiele in den letzten zwei Jahren kommt. Verbunden mit großer Kritik am Verband. Warum spiele man nicht einfach einmal auf einem neutralen Platz, so wie früher, statt nun Hin- und Rückpartie zu veranstalten? Dieses fünfte Match in Wülfershausen beim Kreisliga-Aufsteiger war freilich zum unterfränkischen Relegationsfinale so eine Hopp- oder Top-Partie. Hettstadt führte sogar zwei Mal, Riedenberg aber dreht das Match sogar in Unterzahl und hält wie Hettstadt die Liga. Gefreut haben sich nur die Rhöner. Die Begegnung hätte mehr Zuschauer verdient als die „nur“ 500. Die 90 Minuten, größtenteils sitzend in der wärmenden Sonne an einem allerdings eher kühlen Tag, vergehen wie im Fluge. Gott sei Dank keine Verlängerung, was wenigstens für uns den Abend verlängert mit einer Einkehr im Oberwerrner Sportheim auf dem Heimweg.

500 Zuschauer, 5 Tore, 70 Kilometer, 1 Bier.

Bilanz nach Spiel 23: 1166 Kilometer, 113.175 Zuschauer, 85 Tore, 18 Bier, 1 Rosenmuskateller, 6 Bratwürste, 2 Rindersteak, 1 XXL-Hackfleischküchle, 2 normale Hackfleischküchle, 2 Bekannte und ganz viel Regen.

Warum das Bild? Riedenbergs Jubel nach dem Klassenerhalt. Schönes Foto, oder?

Wo war Lothar?

Spiel 24: ASV Herzogenaurach – SpVgg Dürrbrunn/​Unterleinleiter 2: 3:5 n.E.

Relegationsmüdigkeit trifft nicht zu für die Allgemeinheit. Ich hörte tags danach von 2021 Zuschauern, die in Röttenbach das Match zwischen Adelsdorf und Weingarts verfolgten. Wären wir lieber mal dort hin! Aber der Besuch des Wiesenthauer Ortsteils Schlaifhausen hatte seinen Grund: Wir bewanderten vorher die Region des Walberla, dem heiligen Berg zwischen Forchheim und Ebermannstadt, kehrten auf der rund zehn Kilometer langen Strecke in zwei Brauereien und einem fränkischen Gasthaus ein, schwitzten uns die drei Bier beim Laufen auf den Hügel bei über 30 Grad und in der brennenden Sonne wieder heraus und konnten nach der Wanderung dank eines famos gestrickten Zeitplans noch die letzten Minuten auf dem Fußballplatz verfolgen. 3:1 führte der ASV Herzogenaurach gegen die zweite Mannschaft der Dürrbrunn/​Unterleinleiter. Das Match interessierte mich, weil ich irgendwo gelesen hatte, dass sich Lothar Matthäus wieder für den Fußball in seinem Heimatort engagiert. Wir trafen ihn aber weder auf dem Walberla noch in einer der beiden Brauereien Drummer und Alt – und auch nicht beim Fußball. Als Dürrbrunn/​Unterleinleiter noch den Ehrentreffer erzielte, hatte ich aufgrund der Hitze, der schmalen Kulisse und der weiteren Vorhaben genug. Am Ende glich das Team noch aus und soll im Elfmeterschießen gar gewonnen haben. Glückwunsch!

175 Zuschauer in Schlaifhausen, 3 Bier, 196 Kilometer, 8 Tore.

Bilanz nach Spiel 23: 1362 Kilometer, 113.350 Zuschauer, 90 Tore, 21 Bier, 1 Rosenmuskateller, 6 Bratwürste, 2 Rindersteak, 1 XXL-Hackfleischküchle, 2 normale Hackfleischküchle, 2 Bekannte und ganz viel Regen.

Warum das Bild? Wieder zwei, die zeigen, dass bei rund 35 Grad auf dem Feld in der prallen Sonne zumindest für die Zuschauer gelten mag: „Eins, zwei, drei – Oberkörper frei!“

Glückwunsch an Rielasingen-Arlen

Spiel 25: Auslosung DFB-Pokal, Hauptrunde, live dabei im VIP-Zelt des Willy-Sachs-Stadion

Eine einfältige Person, ein dummer oder unklug handelnder Mensch ist Sebastian Kehl sicherlich nicht. Doch der Ex-Nationalspieler, der aus der Rhön stammt, bewies kein glückliches Händchen und ist für alle Schweinfurter deshalb ein Tor (Begriffserklärung oben). SV Sandhausen…. Nun gut, FC 05-Trainer Gerd Klaus wünschte sich diesesn Gegner sogar, weil die Schnüdel vielleicht weiter kommen und die noch lukrativere Runde zwei erreichen könnten. Aber insgesheim träumten natürlich alles vom FC Bayern oder Borussia Dortmund, wenigstens Eintracht Frankfurt oder Dynamo Dresden. Wir trafen viele Bekannte, darunter Andreas und Max, die sich St. Pauli und den 1. FC Köln gewünscht hatten. Auch das wurde nichts. Glückwunsch an Rielasingen-Arlen für den Gegner Borussia Dortmund. Ihr habt den Kehl bestochen, oder? Es geht für den FC 05 also gegen den Verein aus dem kleinen Ort bei Heidelberg, in dem sich einst heimlich Boris Becker aus Leimen und Steffi Graf aus Brühl getroffen haben. Angeblich. Jedenfalls hat der SV Sandhausen in der gesamten Saison etwa so viele Zuschauer wie der VfB Stuttgart bei einem einzigen Spiel. 6000 bis 7000 Fans erwarten die Schweinfurter dennoch Mitte August. Mag sein, aber das Los löst natürlich keine Euphorie aus, ohne die es schwer wird in der kommenden Saison, wollen die Schnüdel die Meisterschaft in der Liga schaffen. Wir beendeten den Tag und die heiße Phase der Entscheidungsspiele mit einer Einkehr beim Griechen in Üchtelhausen und einem weiteren Bier.

50 Leute im VIP-Zelt des FC 05, 24 Kilometer, 1 Tor (siehe zweite Bedeutung), 1 Bier, Bifteki, 2 Bekannte

Gesamtbilanz nach Spiel 24: 1386 Kilometer, 113.400 Zuschauer, 91 Tore, 22 Bier, 1 Rosenmuskateller, 6 Bratwürste, 2 Rindersteak, 1 XXL-Hackfleischküchle, 2 normale Hackfleischküchle, 1x Bifteki, 4 Bekannte und ganz viel Regen.

Warum das Bild? Tanja Krapf und Manfred Geiling vom VIP-Team des FC 05 mit dem etwas desillusionierten Blick auf den Bildschirm, nachdem die Schnüdel den SV Sandhausen zugelost bekamen.

Ende Gelände!



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