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Der MHV Schweinfurt 09 gewinnt ein kurioses Heimspiel klar und verdient gegen Gerolzhofen

GEROLZHOFEN / SCHWEINFURT -Faschingssamstag, 18:00 Uhr, Dreifachturnhalle Gerolzhofen und Heimspiel für den MHV Schweinfurt 09- und es geht gegen den TV Gerolzhofen. Der ein oder andere Handballbegeisterte wird den Spielplan sicherlich etwas genauer unter die Lupe genommen haben und sich die Frage gestellt haben, ob das denn alles so stimmt.

Und tatsächlich stimmten die Daten, denn an diesem Samstag wurde das Duell vom abgesagten Weihnachtsspieltag nachgeholt. Und da der Trennvorhang in der Alexander-von-Humboldt Halle weiterhin nicht repariert werden konnte, musste der MHV aufgrund fehlender Hallenkapazität in Schweinfurt zu den Gästen nach Gerolzhofen ausweichen.

Vor vier Wochen waren die Damen bereits ein erstes Mal in Gerolzhofen, damals noch als Gastmannschaft und konnten dabei einen ungefährdeten 28:13 Sieg einfahren. Dass die Gerolzhöfer Damen nicht zu unterschätzen sind, zeigten sie in den letzten zwei Spielen, eine Niederlage in letzter Sekunde gegen Bergtheim 3 sowie ein klarer 19:13 Sieg gegen den TSV Waigolshausen ließen das Potential des Gegners erkennen.

Nach dem knappen Sieg gegen den TSV Waigolshausen vor zwei Wochen wollten es die Schweinfurter Damen diesmal wieder besser machen und einen sichereren Sieg einfahren.

Zu Beginn startete der MHV aus einer starken Abwehr, mit einer starken Daniela Vogel im Tor, gut in das Spiel und konnte sich nur aufgrund einer mangelnden Chancenverwertung nicht klar absetzen. Gerolzhofen spielte gut mit und schaffte es bis zur 20. Spielminute immer wieder auf einen Treffer zu verkürzen und so in Schlagdistanz zu bleiben. Durch ein Tor von Christin Kager und zwei Treffern von Sonja Unger konnte sich der MHV in der 24. Minute ein erstes Mal auf vier Tore absetzen und diese Führung bis zur Halbzeit behaupten. Beim Spielstand von 12:8 ertönte nach einer unterhaltsamen ersten Spielhälfte die Pausensirene.

Nach der Halbzeitpause kamen die Schweinfurter besser ins Spiel und bestimmten dadurch auch den Spielverlauf. Besonders eine Abwehrumstellung bereitete dem TV große Probleme, wodurch der MHV mit zwei Toren von Verena Höger und einem Treffer durch Annika Roßberg schnell eine sechs Tore Führung herausspielen konnte. In der 41. Minute war der Jubel auf Schweinfurter Seite dann besonders groß, denn Pia Hergenröther konnte, nach schwerer Verletzung im November, ihren Comeback-Treffer zum Spielstand von 17:11 erzielen.

Dank einer voll besetzten Bank konnte der MHV Schweinfurt auch in den darauffolgenden Minuten bis zum Spielende durchgehend Vollgas geben und so den Vorsprung noch weiter ausbauen. Auch in der Abwehr wurde Beton angerührt, die restlichen Würfe, die noch auf das Schweinfurter Gehäuse kamen, parierte die in der zweiten Halbzeit im Tor spielende Julia Schirmer mit Bravour. Dadurch standen nach Spielende nur 14 Tore auf Gerolzhöfer Seite und auf Schweinfurter Seite komplettierte Sonja Unger in der letzten Spielminute mit ihrem achten Treffer die 26 geworfenen Toren.

Der 26:14 Sieg ist für den MHV Schweinfurt 09 sicherlich hochverdient, wenngleich die Tordifferenz am Ende nicht das starke Spiel des TV Gerolzhofen widerspiegelt. Der MHV Schweinfurt 09 bedankt sich für die Unterstützung von Gerolzhöfer Seite, sodass dieser etwas kuriose Heimspieltag reibungslos stattfinden konnte.

Weiter geht es für die MHV-Damenmannschaft bereits nächsten Sonntagabend gegen Bergtheims dritte Mannschaft. Anpfiff ist am Sonntag zu sehr später Stunde um 20:00 Uhr in der Willi-Sauer-Halle. In der Tabelle der Handball-Bezirksklasse Nord belegen die Schweinfurterinnen nach acht der zwölf Saisonspiele Platz zwei hinter dem am Samstag bei der HSG Pleichach 3 spielenden HSV Thüngersheim – mit zwei Minutepunkten mehr durch die Niederlage im ersten direkten Vergleich.

Für den MHV spielten: Sonja Unger 8, Verena Höger 7, Paula Wenzel 3, Christin Kager 2, Nelly Pusch 2, Lea Stolz 1, Pia Hergenröther 1, Nina Kager 1, Annika Roßberg 1, Fabienne Hofmann, Lara Helmreich, Isabell Rink, Daniela Vogel TW, Julia Schirmer TW

Torfolge: 3:1, 4:2, 6:4, 7:5, 10:7, HZ: 12:8, 15:9, 16:11, 19:12, 20:12, 23:13, 26:14



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