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Der neue Trainer der Mighty Dogs ist da: Am Dienstag übernahm Rob Torgler – vorerst bis Saisonende

SCHWEINFURT – Sonntag gleich nach dem Spiel in Freiburg kam Steffen Reiser erst spät zur Pressekonferenz. Das hatte einen Grund. Denn der Sportchef stand letztmals auch als Coach an der Bande, sprach ein paar Worte zum Team. Am Samstag fanden die Mighty Dogs einen neuen Trainer für zumindest den Rest der Saison.

Die Mighty Dogs werden ab sofort von Robert (Rob) Torgler trainiert, der am Dienstag nach Schweinfurt kam. Der am 9.3.1959 in Kanada geborene und somit 54 Jahre alte, ehemalige Stürmer wird ab sofort bis zum Ende der Saison für die Mannschaft verantwortlich sein. Als Aktiver für Regensburg, Stuttgart, Hannover, Essen, Wolfsburg, Duisburg und Bremerhaven in der Oberliga und 2. Bundesliga aktiv, wechselte er mit 28 Jahren hinter die Bande und feierte gleich in seinem ersten Jahr als Headcoach mit dem EHC Ingolstadt die Meisterschaft in der Oberliga Süd. 1987 war das.

Nach drei Jahren Braunlage, zwei weiteren Jahre in Adendorf, Herford und Zweibrücken übernahm der Deutsch-Kanadier zur Spielzeit 1997/1998 den ERSC Amberg, den er zum Klassenerhalt in der Hacker-Pschorr-Liga führte. 2004/2005 führte er den EV Landsberg zum Gewinn der Bayernliga-Meisterschaft. Seine Fähigkeit, Mannschaften zum Klassenerhalt führen zu können, bewies Rob Torgler zwei Saisons später, als er den MEC Halle in der Oberliga sicher durch die Play-Downs führte. Zuletzt war für den EHC Saastal in der schweizerischen 3. Liga und für den EC Wedemark (hier jedoch nur interimsweise) 2011/2012 aktiv.

Mit Rob Torgler hält in der Kabine der Mighty Dogs nicht nur die Erfahrung von mehr als 20 Trainerjahren, sondern auch kanadische Mentalität wieder Einzug. Nach einem Telefonat am Freitagvormittag machte sich Torgler umgehend auf den Weg nach Schweinfurt und beobachte sein neues Team im Heimspiel gegen Klostersee. Nach intensiven Gesprächen im Anschluss an das Heimspiel gegen die Grafinger konnte man sich im Laufe des Wochenende einigen. Nach Vertragsunterzeichnung am Dienstagnachmittag leitete Rob Torgler am Abend bereits das erste Mannschaftstraining der Mighty Dogs in dieser Woche.

In Freiburg blickte Steffen Reiser nach dem ordentlichen Auftritt (nur 36 zu 32 Torschüsse zugunsten der zuvor drei Mal in Serie unterlegenen Wölfe) nochmal zurück auf die bisherige Saison. Nachdem Goalie Ole Swolensky bei den Gegentreffern eins und drei (Reiser: „Die gehen zu einem großen Teil auf seine Kappe!“) nicht gut aussah, war der gesamte Auftritt „eine Spiegelbild dafür, warum wir am Tabellenende stehen“. Die Mannschaft der Mighty Dogs sei talentiert, ohne Fehler hinten aber geht es nicht und vorne fehlt nach wie vor die Durchschlagskraft. Dass Martin Fous diesmal nur auf der Bank saß, begründete Reiser mit „einer Portion Aberglaube“: In Freiburg beim ersten Aufeinandertreffen verletzte sich Benjamin Dirksen am Knie, im Heimspiel gegen die Wölfe erwischte es Fous….

Eishockey-Oberliga Süd:
EC Bad Tölz – Mighty Dogs Schweinfurt (Freitag, 19.30 Uhr)
Schweinfurt Mighty Dogs – Selber Wölfe (Sonntag, 18 Uhr, Icedome)



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