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Der U19-Mann übernimmt: Die Grabfeld Gallier präsentieren den neuen Coach


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GROSSBARDORF – Seit sich Ende Oktober 2017 die Wege von Dominik Schönhöfer und dem Fußball-Bayernligisten TSV Großbardorf getrennt haben, wird hinter den Kulissen heftig spekuliert und gerätselt, wie es personell auf dem Cheftrainer-Posten bei den Grabfeld Galliern im neuen Jahr weitergeht.

Die Bardorfer Urgesteine Co-Trainer Udo Eckert und Torwarttrainer Otto Dietz hatten frühzeitig betont, dass sie das Team nur für die Spiele bis zur Winterpause übernehmen können, was mit sieben Punkten aus drei Spielen aber bestens gelang. „Ich persönlich und natürlich der gesamte Verein und die Mannschaft danken meinen beiden langjährigen TSV-Weggefährten, dass sie sich kurzfristig bereiterklärten das Team zu übernehmen. Wir haben tolle Spiele gezeigt trotz personeller Probleme und hoffen dass wir daran auch im Jahr 2018 anknüpfen können“, so Andreas Lampert von der sportlichen Leitung. „Udo und Otto haben frühzeitig gesagt, dass ein längeres Engagement an vorderster Front nicht in Frage kommt, sie aber weiter als Co-Trainer-Team in der Rückrunde dem neuen Chef zur Verfügung stehen“, so Lampert.

Nach intensiver Prüfung und Abwägung vieler Gesichtspunkte sind die Großbardorfer sehr froh, dass wir nun eine für sich perfekte Lösung ab sofort präsentieren können, die nicht nur die Rückrunde betrifft, sondern auch die Saison 2018/2019, die man im Grabfeld derzeit natürlich auch bereits intensiv plant. Ab sofort wird der bisherige U19-Trainer André Betz die sportliche Leitung der Bayernligamannschaft übernehmen und ab dem Trainingsauftakt am Freitag, 26.01.2018 den Posten des Cheftrainers begleiten. Sein Vertrag läuft dann über die Rückrunde hinaus bis Sommer 2019.


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„Es ist mir eine Ehre, dass mir der TSV Großbardorf diese extrem reizvolle Aufgabe anvertraut. Der Verein und auch alle handelnden Personen sind mir in den letzten zweieinhalb Jahren extrem ans Herz gewachsen und ich will hier mithelfen, die Entwicklung weiter voranzutreiben“, erklärt André Betz. „Ich werde zwar schweren Herzens nun meine Jungs der U19 verlassen. Ich weiß aber auch, das war mir mit ausschlaggebend, dass sie einen hervorragenden Trainer bekommen, der ja viele von Ihnen auch bereits mal betreute und von Stützpunktzeiten her kennt. Vielleicht ist es auch nochmal eine kleine Motivationshilfe weiter Gas zu geben, um das Ziel Landesliga zu erreichen. Es freut mich, dass Stephan Heger den Jungs als Co-Trainer erhalten bleibt. In der U19 sind klasse Kicker mit sehr gutem Charakter. Ich traue ihnen jedenfalls den Aufstieg in die Landesliga am Ende der Saison zu.“, so Betz.





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„Stolz bin ich auch, dass mir mit Udo Eckert und Otto Dietz zwei TSV Urgesteine und Fachmänner ab sofort zur Seite stehen, die die Bayernliga und jeden Gegner bestens kennen und auf diese Zusammenarbeit freue ich mich deshalb auch besonders. Einige der Jungs des Bayernligakaders habe ich ja bereits selbst trainiert in der U19, bzw. kenne die anderen aus vielen Spielen und Trainings die meistens zeitgleich mit der U19, nur auf anderen Plätzen, stattfanden. Ich werde alles investieren, um der Mannschaft und dem Verein neue Impulse zu geben, um mit Wille, Leidenschaft und Spaß am Fußball diese tollen Charaktere mit ganz viel Potential weiterzuentwickeln “, so Betz abschließend.

„Uns war sehr schnell klar, dass wir intern hervorragende Möglichkeiten haben aus unserem starken Trainerstab der Nachwuchsteams einen perfekten Nachfolger für Dominik zu installieren. Nach sorgfältiger Prüfung einiger potentieller Möglichkeiten und Kandidaten, haben am Ende die Aspekte dieser internen Lösung mehr als überzeugt“, so Lampert. „Mit André haben wir einen jungen und hochmotivierten Trainer für unsere Jungs gefunden, der seit zweieinhalb Jahren eine hervorragende Arbeit mit unserer U19 leistet. Er kennt den Verein und die Abläufe bestens und ist von seiner Persönlichkeit und Akribie her perfekt für unsere weitere Entwicklung, die lange nicht am Ende ist“, schwärmt Lampert vom 36-jährigen B-Lizenz-Inhaber aus Windheim.

„Am allerwichtigsten war uns aber, dass wir diese interne Lösung nicht auf dem Rücken unserer weiterhin extrem wichtigen und intensiven Nachwuchsarbeit austragen, denn wir wollen heuer mit der starken U19 auch noch weiter um den wichtigen Aufstieg in die Landesliga mitspielen“, so Lampert. „So richtig rund wurde unsere Entscheidung deshalb erst, als wir eine Gesamtlösung hatten und ein adäquater Nachfolger als Coach der U19 gefunden wurde. Auch hier glauben wir einen perfekten neuen Mann präsentieren zu können. Wir sind sehr froh und dankbar, dass sich DFB-Stützpunktpunktleiter Thomas Jakob bereiterklärte, zumindest bis zum Saisonende, die U19 zu übernehmen“, erklärt Lampert abschließend.

„Als der TSV auf mich zukam und fragte, ob ich in der Rückrunde als Trainer unterstützen würde, war mir sofort klar, dass ich als ausgesprochener Teamplayer das natürlich gerne mache. Der Verein arbeitet seit vielen Jahren vor allem auch im Nachwuchsbereich auf höchstem Niveau und mit vollem Einsatz, was ich selbst ja bereits seit einigen Jahren hautnah vor Ort als Stützpunktleiterund davor auch als Nachwuchstrainer verfolgen darf“, so Thomas Jakob.

„Vor ein paar Jahren habe ich selbst noch die U15 trainiert und dort und im Stützpunkt bereits viele Spieler der jetzigen U19 kennengelernt. Das Potential des Teams und der einzelnen Spieler ist sehr hoch, so dass ich mich richtig auf die Aufgabe freue das fortzusetzen, was André über die letzten zweieinhalb Jahre aufgebaut hat“, so Jakob. „Für mich ist es nach einigen Jahren Stützpunktarbeit auch persönlich eine neue Herausforderung, der ich mich gerne stelle. Der Wettkampf fehlt eben als Stützpunktleiter bzw. reduziert sich hier auf die wenigen Vergleichsturniere, aber jetzt als Trainer der U19 wird dies wieder Woche für Woche eine spannende Aufgabe auf die ich mich freue“, erklärt Jakob weitere Beweggründe. „Die Arbeit als DFB-Stützpunktleiter werde ich aber wie gewohnt intensiv weitermachen, da auch hier viele weitere spannende Momente und Entwicklungen warten und es zeitlich für mich derzeit auch möglich ist“, so Jakob abschließend.

Auf dem Bild von links: Gerhard Schüler (Manager), Thomas Jakob (Cheftrainer U19), André Betz (Cheftrainer Bayernliga), Andreas Lampert (sportliche Leitung)
Foto: Grabfeld Gallier







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