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Die Heiligen Drei Könige: Warum das AC Schweinfurt – Rallyecross-Team diesmal in Fuglau früh ausschied


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FUGLAU / SCHWEINFURT – Beim dritten Lauf des Drei Stunden-Cups in der Rallyecross Arena Fuglau ist das Schweinfurter AC-Team bereits im Qualifying ausgefallen. Es war rund um Drei König kein guter Start ins neue Jahr…

Gut gelaunt sind die drei Schweinfurer am Dreikönnigstag nach Österreich gereist, auf der Fahrt gab es viel zu erzählen und Pläne für die neue Saison wurden geschmiedet. Am Samstag stand wieder ein Drei Stunden-Rennen auf dem Programm, nachdem man im Dezember einen guten dritten Platz belegte waren die Ziele wieder hoch angesetzt.





Nach eine ausführliche Streckenbesichtigung, um die ideale Fahrlinie zu begutachtet, ging es ins Qualifying. Man hatte wieder eine Stunde Zeit, den Fiat Brava ganz weit nach vorne in die Startaufstellung zu bekommen.


Erstmals ist Rudi Uhlmann gleich als erster auf die Strecke gegangen, um die Verhältnisse zu testen.
Teamchef Jürgen Dees hatte ihn gebeten, doch mal den Sprung zu testen und wo man den Bremspunkt setzen muss, um nicht nach den Sprung von der Strecke abzufliegen.

In der zehnten Runde kam Rudi zum Fahrerwechsel in die Box, seine Zeit für die Runde lag bei 1:02,3 Minuten. Da die Zeitnahme zu dem Zeitpunkt nicht richtig funktionierte, wusste man allerdingst nicht, was dies wert war. Aus dem Fahrerwechsel wurde aber zunächst ein Reifenwechsel, da der gewählte Straßenreifen nicht zur Strecke passte. Nachdem ein anderer Reifensatz und noch einige Radbolzen getauscht wurden, ging es für Rudi erneut auf Zeitenjagd. Leider erwischte er keine freie Runde und konnte die 1:02 nicht verbessern, nach vier Runden kam er zum Fahrerwechsel auf Jürgen Dees in die Wechselzone.

Der Teamchef hatte Glück, dass nun etwas weniger Verkehr auf den ca. einen Kilometer langen Rundkurs war. Nach seiner Einführungsrunde fuhr er in seiner zweiten Runde eine 1:05 und dann folgte seine schnellste Runde mit 1:01,2 Minuten. Da man eine Onbord Zeitnahme mitführt, war ihm gleich klar, die Runde war schnell und so kam er auch geleich zum Fahrerwechsel in die Box.

Teamchef Jürgen Dees

Nun ging Michael Müller auf die Strecke, um die ersten Runden zu fahren und die Zeit des Teams zu verbessern. Nach drei Runden war er knapp 1/10 Sekunde schneller, konnte dann aber nach einigfen weiteren Runden die Zeit auf 1:00,1 setzen, was einen Platz unter die besten Zehn in der Startaufstellung bedeutete.

Auf der Uhr standen nun die letzten 10 Minuten des Qualifying, und nun sollte es Rudi wieder richten und den Fiat noch etwas weiter nach vorne stellen. Nach drei Runden hat er sich an Michaels Zeiten herangefahren und war auf einer Wahnsinns-Runde unterwegs. Die Onbordzeitnahme hatte ihm gute Sektorzeiten singalisiert und so flug er über die Sprungkuppe, allerdings war die Landung etwas unsanft und das rechte Vorderrad verabschiedete sicht wegen dem Bruch des Querlenkers bei der Landung.

So kam erneut wie beim ersten Rennen der Manitou für den AC SW zum Einsatz und nahm den Rallyecrosswagen auf seine große Gabel und fuhr den Fiat ins Fahrerlager zurück.

Nach kurzer Schadensaufnahme stand allerdings fest, dass in der verbleibenden dreiviertel Stunde eine Reparatur nicht möglich sei und so wurde alles für die gut siebenstündige Heimreise veranlasst.

Anfang Februar wird man bei vierten Rennen auf der Rallyecrossstrecke erneut versuchen. O-Ton Teamchef Dees „ Noch geben wir nicht auf, wobei wir bei der Heimreise schon recht frustriert waren“.

Unter anderem auf den Fotos: Die Stelle bei der Streckenbesichtigung, wo das Team ausgeschieden ist, im Bild links Dees, Mitte Uhlmann, rechts Müller (er hatte wohl schon eine böse Vorahnung…).

Bilder: Thomas Leichtfried / Jürgen Dees


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