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Die Mighty Dogs auf der Suche nach Selbstvertrauen: Ab sofort soll jedes Training und Spiel für die Rückgewinnung genutzt werden

SCHWEINFURT – Als Schlusslicht und Team, das unfassbar oft in dieser Saison schon Vorsprünge aus der Hand gab, haben die Mighty Dogs (12. Platz, 22 Punkte) bis zum Ende der Hauptrunde noch ein paar attraktive Gegner bei sich zu Gast. Selb und Weiden kommen noch, zunächst aber gibt der EHC Klostersee (7., 46) seine Visitenkarte ab, ehe die Reise zum Spitzenteam nach Freiburg (2., 67) führt.

Es ist für die Schweinfurter mehr oder weniger ein Einspielen auf die Abstiegs-Play-Downs nach Rundenende am 23. Februar, wenn die Freiburger als letzter Gegner beim ERV gastieren. Danach gilt es, möglichst in Runde eins und trotz Auswärtsnachteil den Neunten auszuschalten – sofern die Unterfranken als Zwölfter abschließen. Was angesichts des Rückstandes von acht Punkten auf Weiden nicht unwahrscheinlich ist. Die Blue Devils leisteten sich letzten Sonntag gegen Füssen den Luxus, nach einer 6:0-Führung (!) noch den Ausgleich zu kassieren, Zumindest siegten die Oberpfälzer dann noch nach Verlängerung.

Zurück zu den Mighty Dogs: Die dürften personell top besetzt ins Wochenende starten. In Sachen Zugang „sind wir uns mit einem Spieler grundsätzlich einig. Jetzt geht es noch um die Freigabe von seinem aktuellen Verein“, erzählt Trainager Steffen Reiser, der außer mit dem Verteidiger auch in Sachen Trainer „Gespräche mit entsprechenden Kandidaten“ führte. Der neue Mann soll sich bis Saisonende bewähren und wäre dann erster Kandidat für die kommende Runde.

Mighty Dogs - Klostersee 04Warum Reiser nicht selbst noch die letzten rund zwei Monate durchhält? „Erstens wäre ein frischer Impuls von außen sehr wichtig, da sich das Problem der Mannschaft stark in den Köpfen abspielt. Das Deggendorf- und das Erding-Spiel haben das eindrucksvoll belegt. Negativerlebnisse schlagen im Moment bei einigen Spielern zu schnell in Angst um. Zweitens ist im Moment eh schon zu viel Arbeit und Verantwortung auf zu wenig Schultern verteilt. Dadurch fehlt die Power, die einzelnen Bereiche zu 110 Prozent zu erledigen. Die brauchen wir aber, um in Schweinfurt Erfolg zu haben. Oder anders gesagt, Abstriche in Teilbereichen gefährden den Gesamterfolg. Und drittens wäre es mir aus privaten Gründen auf Dauer schwer möglich, das Traineramt jeden Tag so auszufüllen um garantieren zu können, wieder in die Erfolgsspur zu kommen. Das ist definitv ein Fulltimejob, der viel Energie und Frische fordert“, erklärt Reiser.

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Klostersee und Freiburg: Bedeutet ein Einspielen für die Play-downs? „In den letzten Monaten haben sich einige schlechte Angewohnheiten in die Mannschaft geschlichen und es ist, teils auch selbst verschuldet,  sehr viel Selbstvertrauen verloren gegangen“, erklärt der 38-Jährige. „Das eine gilt es abzustellen und das andere zurückzugewinnen. Und dafür muss jetzt jedes Spiel genutzt werden. Einfach so den Schalter zu den Play down-Spielen umzulegen, das wird nicht gelingen. Dafür müssen wir schon jetzt jedes Spiel und jede Trainigseinheit nutzen.“

Auf mögliche Lieblingsgegner in der entscheidenden Runde schauen die Mighty Dogs natürlich auch schon mit einem Auge. Momentan wäre Regensburg als Neunter der Rivale. Aber auch Füssen, Erding, Deggendorf und die Freitag gastierenden Grafinger kommen in Frage. „Alle potentiellen Kandidaten können sehr unangenehm sein“, weiß Steffen Reiser, „vor allem wenn wir nicht als Einheit auftreten und die Trainingseinheiten und Spiele bis dahin schleifen lassen.“

Eishockey Oberliga Süd:
Mighty Dogs Schweinfurt – EHC Klostersee (Freitag, 20 Uhr, Icedome)
Freiburger Wölfe – Mighty Dogs Schweinfurt (Sonntag, 18 Uhr)



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