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SCHWEINFURT - Die Mighty Dogs kommen einfach weiter nicht vom Fleck. Wie ein grüßendes Murmeltier liefern sie wöchentlich ordentliche Partien ab, belohnen sich aber nicht. Immerhin reichte es gegen Selb wieder zu einem Punkt. Ganze neun Sekunden vor einem möglichen Penaltyschießen gewannen die Wölfe aber durch ein höchst umstrittenes Tor. Es ist und bleibt zum Haareraufen.

Die Mighty Dogs schimpfen nach der späten Niederlage gegen Selb auf den Schiedsrichter und bangen um ihren Trainer Viktor Proskuryakov


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SCHWEINFURT – Die Mighty Dogs kommen einfach weiter nicht vom Fleck. Wie ein grüßendes Murmeltier liefern sie wöchentlich ordentliche Partien ab, belohnen sich aber nicht. Immerhin reichte es gegen Selb wieder zu einem Punkt. Ganze neun Sekunden vor einem möglichen Penaltyschießen gewannen die Wölfe aber durch ein höchst umstrittenes Tor. Es ist und bleibt zum Haareraufen.

„Wie gegen Regensburg haben wir eine Top-Leistung abgerufen. Und wie gegen Regensburg hat der Schiedsrichter ganz erheblichen Anteil, dass wir nicht mehr gepunktet haben“, sagt Sportdirektor Steffen Reiser angesichts des späten 1:2 durch Achim Moosberger, angeblich erzielt mit dem Schlittschuh, was ja nicht erlaubt ist. „Das tut weh, wenn man nicht nur gegen sehr starke Gegner kämpft, sondern dabei so gut sein muss, dass man auch noch schlechte Schiedsrichterleistungen wegsteckt“, tadelt Reiser den Unparteiischen Zsolt Heffler aus Dinslaken. An sich gab´s an dessen Spielleitung wenig auszusetzen. Doch angesichts der Schweinfurter Stärke bei den Penaltys tat das scheinbar irreguläre 1:2 natürlich schon weh. Zudem der Schiedsrichter auf dem Bogen vermerkte, dass Trainer Viktor Proskuryakov ihn nach der Partie geschubst habe. Es gab eine Matchstrafe für den Coach. „Mal abwarten, was dabei rauskommt“, so Reiser. Eine Sperre ist durchaus denkbar.


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Schon Ende letzter Woche erreichte den ERV die Nachricht, dass zu viel Schnee auf dem Dach des Icedomes nun auch kein Sicherheitsproblem mehr darstellt. Zu sehr verschneite Straßen sorgten aber für nicht sonderlich gut gefüllte Ränge. Der zweite Selber Fanbus erreichte das Stadion erst zum Ende des ersten Drittels. In dem passierte nicht so viel, auch das zweite war genauso wie der letzte Abschnitt ausgeglichen und eine Partie zweier Mannschaften absolut auf Augenhöhe. Alex Funk fehlte den Unterfranken wegen einer Grippe, dafür gab Marvin Moch seinen Einstand im dritten Sturm an der Seite von Oliver Kämmerer und Jens Feuerfeil. Bezeichnend die Szene in der 34. Minute, als Selbs Yann Jeschke in Überzahl der Oberfranken den Puck verlor, als Vitale Stähle alleine auf das Tor zulief und an Goalie Marko Suvelo scheiterte.


Besser machte es Kyle Piwowarczyk in der 52. Minute und brachte die Wölfe in Überzahl in Führung. Auf der Tribüne saß Selbs Kapitän Christopher Schadewaldt, der sich am Freitag gegen Peiting eine Spieldauerstrafe einhandelte und in seiner Heimat gesperrt war. Mit dem Drei Punkte-Sieg für die Gäste wurde es aber nichts, weil auch Dimitry Litesov in Überzahl traf. Es folgte die Zusatzschicht mit dem ärgerlichen Ende für die Hausherren.

Die bleiben Letzter, sind aber zumindest nun gleichauf mit dem EV Füssen, der jedoch fast doppelt so viele Tore erzielt hat. Kommenden Freitag treffen die Schweinfurter wieder im Icedome auf heuer bereits zwei Mal besiegte Klosterseer, die trotzdem aber schon 17 Punkte mehr auf dem Konto haben. Neun Zähler Rückstand haben die Mighty Dogs auf Rang acht und auf Erding sowie Weiden, wo sie kommenden Sonntag antreten. Ein Play off-Platz liegt nach der Hälfte der Hauptrunde weiterhin in Reichweite.

Eishockey-Oberliga: ERV Schweinfurt Mighty Dogs – Selber Wölfe: 1:2 nach Verlängerung (0:0; 0:0; 0:1)
Tore: 0:1 (51:28) Kyle Piwowarczyk (Herbert Geisberger, Jared Mudryk – 4:5), 1:1 (56:28) Dimitry Litesov (Lukas Rindos, Simon Knaup – 5:4), 1:2 (64:51) Achim Moosberger (Dennis Schütt, Ronny Schneider); Strafminuten: Schweinfurt 8 + Matchstrafe für Viktor Proskuryakov nach Spielschluss, Selb 6; Zuschauer: 600 zahlende; Schiedsichter: Zsolt Heffler (ERV Dinslaken).
Schweinfurt: Benjamin Dirksen (Ole Swolensky) – Edgars Apelis, Jonas Knaup – Vitali Stähle, Mikhail Nemirovsky, Igor Filobok  —  Markus Koch, Simon Knaup – Peppi Eckmair, Dimitry Litesov, Lukas Rindos  —  Andreas Kleider, Pascal Schäfer – Marvin Moch, Jens Feuerfeil, Oliver Kämmerer (Georg Lang).
Uns so geht´s weiter: Schweinfurt Mighty Dogs – EHC Klostersee (Freitag, 14.12., 20 Uhr, Icedome).


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