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Die Mighty Dogs vor unterschiedlichen Aufgaben: Erst zur Mannschaft der Stunde, dann gegen den Lieblingsrivalen


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SCHWEINFURT – Wenn die guten Auswärtsleistungen der Mighty Dogs (9. Platz, 10 Punkte) auch bei Tabellenführer Freiburg (1., 23) anhalten, dann hätte am Freitag sicher niemand etwas dagegen. Eindeutig besser werden muss das Gezeigte der Schweinfurter aber am Sonntag im heimischen Icedome gegen den EHC Klostersee (10., 9). Nach zuletzt zwei Auftritten dort, die nicht gerade publikumswirksam waren.

Nach dem letzten Wochenende, als die Schweinfurter lediglich einen Punkt für sich verbuchen konnten, steht das Kräftemessen mit dem Spitzenreiter, als auch ein direktes Duell mit einem Tabellennachbarn an. In Tölz erkämpfte sich die Mannschaft nach Verlängerung diesen einen Punkt, der so nicht unbedingt zu erwarten war. Doch mit einer cleveren Spielweise und effektiver Chancenverwertung konnte man sich über diesen Big Point freuen. Dies sah am Sonntag gegen Selb dann jedoch ganzanders aus. Gegen starke Wölfe aus Selb konnte man keinen Zugriff auf das Spiel finden und nur selten gefährlich vor das gegnerische Tor kommen. So gingen die drei Punkte – an diesem Abend verdient – nach Oberfranken.


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Nun müssen die Hunde am Freitag erst nach Freiburg (19:30), bevor dann am Sonntag (18:00) der Gast aus Grafing kommt. Bevor es zum Duell mit dem Tabellennachbarn Klostersee kommt, muss das Team von Jukka Ollila als erstes zur derzeitigen Überraschungsmannschaft aus dem Breisgau reisen. Um dort etwas Zählbares mit an den Main heimbringen zu können, wird eine konzentrierte Mannschaftsleistung sowohl in der Offensive als auch Defensive von Nöten sein, da die Freiburger zurzeit sehr robust und als eine homogene Einheit auftreten. Besonders aber sollte man dabei auf David Appel und Jakub Wiecki achten (beide 16 Scorerpunkte). Doch auch mit der Abwehrleistung liegen die Breisgauer mit Platz zwei ligaweit ganz vorne. Zum Vergleich: 21 Gegentoren der Freiburger stehen deren 37 der Mighty Dogs entgegen.


Am Sonntag dann in der heimischen Eishalle steht den Dogs ein enges Spiel gegen Klostersee bevor, was anhand der Tabellensituation nicht ganz daher geholt scheint. Die Grafinger, gebeutelt vor Punktspielstart durch den Ausfall der Kühlanlage und damit einhergehenden Mehraufwand für das Buchen von Trainingszeiten in auswärtigen Stadien, mussten zudem das Aberkennen von Punkten aufgrund des fehlenden Spielerpasses für Ben Warda hinnehmen. Dazu gesellte sich nun auch noch die Verletzung des Kontingentspielers Trevor Elias, der wochenlang fehlen wird.

Mit einem Sieg im Heimspiel könnten die Mighty Dogs weiterhin Kontakt zur oberen Tabellenhälfte halten. Positive Signale gibt es auch aus dem Lazarett der Mighty Dogs. Vorbehaltlich einer letzten finalen ärztlichen Untersuchung am Donnerstag könnte Alex Funk am Wochenende wieder für die Unterfranken auf dem Eis stehen. Erstmals in der Punkterunde. Ausgerechnet Funk ist als Freiburger Eigengewächs natürlich heiß auf diese Partie. „Bei Jakub Vojta wäre ein Einsatz noch zu riskant“, glaubt Steffen Reiser.

Wie erklärt sich der Sportdirektor die beiden zuletzt so unbefriedigenden Heimauftritte? „Das Spiel gegen Erding war offensiv nicht schlecht, leider haben wir uns durch individuelle Fehler um Punkte gebracht. Außerdem war es das sechste Spiel in 14 Tagen bei sechs fehlenden Spielern. Deshalb war vielleicht das Ergebnis unbefriedigend, nicht der Auftritt. Selb war einfach bärenstark, hat über 60 Minuten einen komplett fehlerlosen Auftritt bei hoher Laufbereitschaft hingelegt. Dafür waren wir nach dem sehr harten Bad Tölz-Spiel weder mental noch physisch bereit. Entsprechend chancenlos waren wir.“

Sonntag soll das besser werden. Gegen Grafinger, gegen die mit 18:7 Toren in vier Partien letzte Saison alle zwölf zu vergebenen Punkte bei den Schweinfurtern blieben. Mit Andreas Paderhuber und Max Kaltenhausen (beide zu Bayernligist Waldkraiburg) oder den jeweils in die DEL 2 angewanderten Matthias Bergmann, Michael Dorr (beide Bad Nauheim) und Markus Eberhardt (Rießersee) verloren die Klosterseer viel Substanz. Die Mighty Dogs treffen also auf ein Team auf Augenhöhe. Und Freitag in Freiburg? „Die Mannschaft der Wölfe wurde sehr gezielt verstärkt, ist homogen, bisher von Ausfällen verschont und hat einfach einen Lauf“, weiß Steffen Reiser.

Eishockey-Oberliga Süd:
Freiburger Wölfe – Schweinfurter Might Dogs (Freitag, 19.30 Uhr)
Schweinfurter Mighty Dogs – EHC Klostersee (Sonntag, 18 Uhr, Icedome)



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