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Die Unterspiesheimer träumen nicht und wollen einfach nur an die Rückrunde anschließen….


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UNTERSPIESHEIM – Auftakt nach Maß nennt man sowas wohl. Das 2:1 des SV-DJK Unterspiesheim im Derby und ständigen Eröffnungsspiel beim FC Gerolzhofen sorgt für ziemlich große Vorfreude beim Sieger und Lust auf kommende Aufgaben. Binnen vier Tagen haben die Unterspiesheimer in der Fußball-Bezirksliga Unterfranken Ost nun nämlich zwei Mal Heimrecht.

„Keine Ahnung, warum das so ist“, weiß Reinhard Seger nicht genau, wieso der Terminplan seinem Team nun Partien erst gegen Aufsteiger Strahlungen, den 3:0-Sieger aus dem Neulingsduell in Ramsthal, und dann gegen Geesdorf, Auftakt-Verlierer gegen Münnerstadt, beschert. „Strahlungen sagt mir fast gar nichts, gegen Geesdorf wird´s auf jeden Fall schwer. Nach einem Auswärtssieg sind zwei Heimspiele nicht schlecht. Vier Punkte daraus wären ein guter Auftakt. Aber wir wollen natürlich neun“, sagt der Trainer.

Ein typisches Auftaktspiel sei das 2:1 in Gerolzhofen gewesen. „Wir sind einer halben Stunde lang der Musik hinterher gelaufen, haben das Spiel dann gut kontrolliert, aber glasklare Chancen versiebt. Wir hätten zwingend drei, vier Tore mehr machen müssen, haben aber die Gelegenheiten verstolpert. Das ist sicher ein Ansatzpunkt“, sagt Seger, der vor dem Match auch nicht wusste, wo sein Team steht. Denn die Testspielphase verlief „unter aller Sau“, wie der Coach offen sagt.


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Es gab zuletzt nur ein Unentschieden gegen Kreisliga-Aufsteiger Schwarzenau-Stadtschwarzach (1:1), ansonsten aber Niederlagen beim Nachbarn in Stammheim (2:3) und gleich zwei Mal gegen die DJK Hirschfeld, zuletzt sogar ein 1:4. „Das war ein Schock für mich“, gibt Reinhard Seger zu, der diese Partie gar nicht sehen konnte, weil er mit seiner Klasse auf Abschlussfahrt in Belgien weilte. Sein Vorbereitungs-Fazit: „Die Gegner waren alles keine schlechten Mannschaften. Aber wir spielen eine Klasse höher…“ Zum Start freilich ging dann alles gut!





Der SV-DJK Unterspiesheim will natürlich an die gute Rückrunde der letzten Saison anknüpfen, als sich die Truppe mit Platz zwei hinter Meister Unterpleichfeld in der zweiten Serie und mit superguten 30 Punkten noch Gesamtrang sechs sicherte. „In der Vorrunde waren wir noch gerade zuhause brutal schwach“, weiß Seger. Man gewann da zwar zuhause gegen Unterpleichfeld, verlor aber im Gegensatz dazu ausgerechnet das Derby gegen Röthlein. Danach stellte Trainerfuchs Seger das System ein wenig um, ging die Mannschaft eher auf den Gegner – und das klappte anscheinend.

Sonderlich viel Neues tat sich im Kader nicht. Für die erste Mannschaft kamen mit Patrick Czerny von Kreisklassist Heidenfeld und Axel Seidler von Kreisklassen-Absteiger Herlheim zwei Mittelfeldleute. Czerny, einst ein Schüler von Lehrer Seger, aber zog sich einen Kreuzbandriss zu. Sebastian Nunn, der nach einer Pause wieder angreifen wollte, brach sich im Training den Mittelfuß dreifach. Von den aufgerückten Jugendspielern lobt Reinhard Seger den erst 17 Jahre alten Martin Seubert. „Das ist ein richtig Guter, der ist bei jedem Training da!“ Zur Belohnung kam er in Gerolzhofen ins Spiel.

35 Pässe für die erste und zweite Mannschaft stehen für einen ziemlich großen Kader. Derzeit hat der Coach für die Bezirksliga aber nur 16, 17 Mann zur Verfügung. Was auch am Urlaub liegt. Noch am Samstag verabschiedeten sich nach der Derby mit Dominik Seufert und Johannes Nunn zwei Mann, die bei den beiden Heimspielen fehlen werden.

Gut nur, dass Andreas Brendler wieder weitestgehend zur Verfügung steht. Er konzentriert sich wieder für ein Jahr auf seine Ausbildung zum Lehrer, pausiert als hauptberuflicher Fußball-Trainer im Nachwuchs, wohnt zwar weiter in München, fährt aber so gut wie jedes Wochenende nach Hause. „Er ist ein Fußball-Verrückter und hält den Laden zusammen. Er könnte aber noch ein bisschen an der Fitness feilen“, grinst Reinhard Seger.

Das Saisonziel der Unterspiesheimer? Reinhard Seger: „Wir bleiben natürlich am Boden, wollen nichts zu tun haben mit dem Abstieg. Weiter vorne landen zu wollen, das wären Träumereien. Aber wenn wir den Anschluss schaffen an unsere gute Rückrunde, dann landen wir auf einem einstelligen Platz.“

Diesen Beitrag stellte uns das fränkische Fußballportal www.anpfiff.info zur Verfügung. Dort erschien er bereits Anfang der Woche und mit vielen Fotos. Auf anpfiff sind die „kleinen“ Fußballer der Region die wahren Champions. Das Portal befasst sich rund um die Uhr mit den lokalen, unterklassigen Ligen und beleuchtet die Situation in der Bezirksliga Ost mit mindestens einer Geschichte pro Woche. Derzeit besteht bei anpfiff.info die Möglichkeit, bei einem Gratis-Abo in das Portal hinein zu schnuppern.







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