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Die verrückten letzten Sekunden: Warum Schweinfurt und Bayreuth vor dem Derby Punkte liegen ließen und am Sonntag jeweils dezimiert antreten


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ERDING / SCHWEINFURT – So gegen 22 Uhr sah das am Freitag noch nach einem genialen Auftakt aus für die Mighty Dogs: Mit 4:1 führten sie in Erding – und fast alles deutete auf einen Frankenschlager der Top-Starter am Sonntag gegen parallel mit 2:0 gegen Freiburg vorne liegende Bayreuther hin. Doch das kam das unten stehende……

Ohne die beiden an der Schulter verletzten Alex Funk und Jakub Vojta traten die Gäste an. Simon Knaup brachte die Unterfranken zunächst in Führung, ehe Alexander Gantschnig ausglich, als gerade Lukas Rindos auf der Strafbank saß. Schweinfurts einziger Kontingentspieler an diesem Abend leistete seinem Team noch vor der ersten Pause einen Bärendienst: Er soll mit dem Schläger an einem der Unparteiischen hängen geblieben und diesen damit dann attackiert haben. Es gab eine Matchstrafe, die womöglich ein paar Partien Sperre bedeutet für den Tschechen.


AOK - Keine Kompromisse

Doch nach nicht mal einer Minute des zweiten Abschnitts brachte Eigengewächs Nilkas Zimmermann (Foto) die Mighty Dogs wieder in Führung. Rund 15 gespielte Minuten schlug der 22-Jährige sogar nochmals zu. Und als ob das alles noch nicht genug wäre: Rund zwei Minuten vor der Pause erzielte Igor Filobok in Überzahl sogar das 4:1.


Was nicht reichte: Obwohl die Gäste bis zur 57. Minute und zu Christoph Cahills 2:4 den Vorsprung hielten. Doch nach Simon Knaups Stockschlag kam Erding in Überzahl durch Gantschnig in der 59. Minute auf 3:4 heran. Das nicht mehr für möglich gehaltene 4:4 fiel zwei (!) Sekunden vor dem Ende mit zwei Erdinger Feldspielern mehr auf dem Eis: Markus Koch saß für Schweinfurt auf der Sünderbank und Gladiators-Goalie Patrick Ashton war vom Eis gelaufen.

Zumindest sorgte Dimitrij Litesov nach einer Minute und 29 Sekunden der maximal fünf Minuten dauernden Verlängerung für den verdienten zweiten Zusatzpunkt der Mighty Dogs. „Wir haben 65 Minuten lang gut gespielt und Moral gezeigt“, lobte Jukka Ollila. Der neue Coach gibt zu, dass man „sehr enttäuscht gewesen“ sei direkt nach dem Spiel. „Wir mussten uns da erst in Erinnerung rufen, dass wir gewonnen haben. Auch wenn es schade ist, dass es durch das etwas unglückliche Ende nicht zu drei Punkten reichte“.

Ollila lobte bewusst auch Niklas Zimmermann: „Er hat seine Chancen eiskalt ausgenutzt. Für ihn freue ich mich riesig, weil er schon im Try-out richtig gute Ansätze zeigte.“ Über die Matchstrafe kann der Finne nur wenig sagen, „weil ich es nicht gesehen habe und nur weiß, was auf dem Bogen steht. Aber es fällt mir schwer zu glauben, dass er mit dem Schläger auf den Schiedsrichter los ist. Schließlich hatten wir in dieser Szene Überzahl und waren in Puckbesitz.“

Nahezu ähnlich unglaublich was das, was sich vor rund 1300 Fans in Bayreuth ereignete. Die Tigers führten bis 17 Sekunden (!) vor dem Ende mit 2:0 gegen die Freiburger Wölfe, ehe Daniel Sevo eine große Strafe kassierte (wonach der Verteidiger am Sonntag in Schweinfurt fehlen wird). In Überzahl und mit sechstem Feldspieler für den Torwart glichen die Breisgauer mit zwei weiteren Treffern aus und schossen auch in der Verlängerung das entscheidende Tor mit einem Mann mehr zum 3:2. Bitter für den Aufsteiger, der dennoch mit großem Anhang im Icedome erwartet wird.

Eishockey-Oberliga Süd: Erding Gladiators – Schweinfurt Mighty Dogs: 3:4 n.V. (1:1; 0:3; 3:0)
Tore für Schweinfurt: Simon Knaup, Niklas Zimmermann (2), Igot Filobok,  
Strafminuten: Erding 22, Schweinfurt 14 plus 5 + Matchstrafe für Lukas Rindos; Zuschauer: 697.



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