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Ein Reifenschaden kostete dem Team des AC Schweinfurt den Platz auf dem Podium


Keiler

FUGLAU / SCHWEINFURT – Beim ersten Sommerevent des 3 Stunden Cup ging das Schweinfurter Rallyecross-Team mit Rudi Uhlmann, Michael Müller und Jürgen Dees auf ihren Fiat Brava in der 90 PS-Klasse an den Start.

In der MJP-Arena Fuglau trafen sich 22 Teams die in zwei PS Klassen (90 +150 PS) auf die Rallyecross Strecke gingen. Der ca. 1,2 Km lange Rundkurs musste drei Stunden gefahren werden, wobei alle 20 Minuten ein Fahrerwechsel vorgeschrieben war.


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Die permanente Rennstrecke besteht zum Großteil aus Asphalt und einigen Passagen aus losen Untergrund (Schotter) mit einer Sprungkuppe.


Die Schweinfurter konnten in der letzten Wintersaison 2021/22 schon einige Erfahrungen auf der Rallyecross Strecke sammeln. Doch bei den sommerlichen Temperatueren war das Thema Reifen ein wichtiger Punkt, der im Vorfeld nicht genau abgeschätzt werden konnte.

Gegen 12:30 Uhr stand zunächst das Qualifying für eine Stunde an.

Den Anfang bei den Schweinfurtern machte Jürgen Dees, der im dichten Verkehr mit einer 54´er Zeit zunächst auf den 3. Startplatz fuhr. Die Fahrspur wurde zunehmen schneller, da sich der lose Schotter immer weiter wegfuhr und so schnellere Zeiten möglich wurden.

Das Schweinfurter Team testete verschiedene Reifenhersteller und Michael Müller konnte die Qualizeit auf 52,24 Sek. verbessern. Als dritter Fahrer ging Rudi Uhlmann ins Qualifying, er fuhr mit 50,399 Sek. die schnellste Zeit des Teams, was am Ende auch den zweiten Platz in der Startaufstellung bedeutete. Nur der 150 PS BMW des Teams Schiessling Racing war schneller als die Schweinfurter.

Kurz nach 14 Uhr fiel die Startflagge zum 3 Stunden Rennen, Michael Müller wurde vom Team als Startfahrer ausgewählt. Leider hatte er beim Start etwas Probleme mit der Handbremse und verlor bis zur ersten Kurve vier Plätze und musste sich auf den sechsten Platz einreihen.

Es gab spannende Positionskämpfe und in Runde 22 war der erste Fahrerwechsel Müller wechselte auf Uhlmann und die Aufholjagd begann. In der erste Safetycar-Phase von Runde 31-33 musste langsam gefahren werden und natürlich war auch Überholverbot, danach konnte Uhlmann mit 52´und 51´er Zeiten wieder Boden gut machen. Der nächste Fahrerwechsel war in Runde 41, nun setzte sich Dees hinters Lenkrad er fuhr etwas langsamer konnte aber die Position halten.

Durch die guten Fahrerwechsel lag das Schweinfurter Team nach der ersten Stunde wieder auf dem zweiten Platz. Müller fuhr in der 63 Runde die schnellste Runde des Teams mit 50,992 Sek. doch leider kam es in seinem Törn zu einem Rennunfall. Ein zu überrundendes Team hatte den Brava des AC-SW vermutlich übersehen und beim Spurwechsel kam es zu einem Fahrzeugkontakt.

Die Schweinfurter konnten mit etwas schräg stehenden Lenkrad zwar weiterfahren das andere Team musste sein Fahrzeug leider in der Box abstellen. Zwei Safetycar-Phase waren noch in diesem Törn zu vermelde. Nach wie vor der zweite Platz, die ersten drei Fahrzeuge noch in der gleichen Runde.

Bei Uhlmann war nichts Besonderes vorgekommen und so wurde das Steuer dann Ende der zweiten Stunde an Dees übergeben. Bei ihm machten sich die ersten Geräusch vorne rechts hörbar. Er fuhr aber weiter, hatte auf einen losen Kunstoffradkasten getippt.

Zur letzte Stunde des Rennens machte sich Müller auf die Strecke, er klagte am Funk über Probleme mit den Reifen er vermutete dass sich ein Plattfuß ankündigte.

In Runde 137 fuhr er in die Box zum Reifenwechsel, dies kostete den Team ca. 3 Minuten, was mit 3 Runden gleichzusetzen ist. Nachdem Müller wieder auf die Strecke fuhr, musste auch gleich das Safetycar raus. Wenn das Team das gewusst hätte, hätte es nicht so viel Zeit verloren.

Müller übergab nun an Dees und auch hier kam es erneut zu einer Safetycar-Phase von vier Runden, um einen Reifenstapel von der Strecke zu räumen.

Als letzter Fahrer ging Uhlmann auf den Kurs, auf Platz drei fehlten drei Runden, was aus eigener Kraft nicht mehr aufzuholen war. Bei den ersten dreien gab es keine Probleme und so siegte LERU Team 2 (183 Runden) vor Thermomix Südbayern (182 R.) und Die Gaudi Burschen (180 R.). Der 4. Platz ging an den AC Schweinfurt (178 R.).

Sieger 150 PS-Klasse wurde Schiessling Racing 1 (180 Runden), 2.Platz Reifen Heinzl 1 (177 R.) und dritter AZ Motorsport (177 R.).

Das Schweinfurter Team hat bis zum nächsten Rennen wieder eine lange To-Do Liste und möchte sich beim neuen Sponsor DBV für die Unterstützung bedanken.

Gespannt ist man auch auf die Ankündigung vom Rallyepiloten Holger Palm, der im September ein zweites Team des AC Scheinfurt an den Start bringen möchte.

Fotos: Thomas Leichtfried / www.freies-fahren.at


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