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Ein Top-Star für die Mighty Dogs: „Der spielt Eishockey, weil er noch Spaß hat!“


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SCHWEINFURT – Kurz vor dem gewonnenen Rollhockey-Finale stellten die Mighty Dogs ihren nicht anwesenden Star der kommenden Saison vor. Josef Straka heißt der, ein Tscheche, der viel herum kam und mal zu den besten Akteuren seines Landes zählte. Auch mit seinen 40 Jahren kann er es noch, was 29 Tore und 42 Vorlagen in 49 Spielen für die Blue Devils Weiden in der Oberliga letzte Ssison beweisen.

„Der spielt Eishockey, weil er noch Spaß hat“, weiß Sergej Cevalier, seit März Vorsitzender des ERV Schweinfurt. Um 19.34 Uhr, passend zur Zeit des Gründungsjahres des ERV, wird das am Montagabend offiziell verkündet, nachdem man es zuvor den vier anwesenden Medien überließ, die das sehr konstruktive Gespräch im VIP-Raum der Vereinsgaststätte Overtime besuchten. Nachdem man am Freitag schon vermeldete, dass Papst Transport auch in der Bayernliga Brustsponsor der Mighty Dogs bleibt und mit der Firma Bengel Reisen aus Wonfurt der Kreis der Premiumpartner Zuwachs erhält. Bengel wird also auch künftig das Team zu den Auswärtsreisen fahren, fortan nach Dorfen, Erding, Grafing, Miesbach, Landsberg, Peißenberg, Passau, Füssen…

Dann mit an Bord: Josef „Peppa“ Straka, einst vom NHL-Team Calgary gedraftet. In der besten Liga der Welt spielte er zwar nie, wohl aber in der zweitbesten, der KHL, unter anderem in Kasan und in Jekaterinburg. Dazu in der Extraliga Tschechiens. Und zuletzt eben in Weiden, wo ihn die Verantwortlichen vor ein paar Wochen trafen und vom Wechsel nach Schweinfurt überzeugten, nachdem Mighty Dogs-Coach Zdenek Vanc bei einem Trainerlehrgang erfuhr, dass Straka zu haben ist. „Unser Gremium war schnell der Meinung, dass wir diese Chance nutzen müssen. Und es hat geklappt“, sagt Sergej Cevalier (auf dem Bild neben dem Mighty Dogs-Wappen).


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Nach rund einer Stunde wurde man sich einig. Den finanziellen Vorschlag der Schweinfurter nahm der Tscheche zügig an. Weil die ERV-Crew das Gefühl bekam, dass Straka trotz seines Alters noch großen Ehrgeiz hat, wollte man ihn unbedingt haben. „Auch für sein Hobby Angeln werden wir hier irgendwas organisieren“, so der ERV-Vorsitzende lachend. Josef Straka wird nach Schweinfurt ziehen, soll als Vollprofi auch helfen, das gesamte, immer noch junge Team voranzubringen. Er nekommt die Nummer „78“ nach seinem Geburtsjahr. „Die müssen wir ja nicht freimachen“, grinst Sergej Cevalier. Ein gewisser „Nemo“ hatte die Nummer mal…

„Unser Wunschkandidat war anfangs ein Kanadier. Aber wir hatten keine Chance, diesen Spieler zu bekommen“, sagt der Vorstand. Nach Dion Campball wird es also zunächst kein zweiter Kanadier sein, den Jamie Fiesel aus Übersee nach Schweinfurt bringt. Das auch deshalb nicht, „weil man bei einem Kanadier, der zuvor nie in Deutschland war, nie drinsteckt, wenn er vielleicht Heimweh bekommt“, erklärt Cevalier. Und nimmt auch zu drei weiteren Personalien Stellung: Benni Dirksen habe man zwar viel zu verdanken, „aber endlos Geld haben wir nicht, wenn wir verhandeln und andere mehr bieten“. Fast noch unverständlicher sei der Wechsel von Jonas Manger zurück zu den Kissinger Wölfen, „wil er von dort vor zwei Jahren zu uns geflüchtet ist“. So wie Viktor Ledin nur deshalb nun zu den Might Dogs zurückkommt, weil er wieder in einer echten Mannschaft spielen wolle und nicht bei einer Zusammenstellung von Individualisten wie in Bad Kissingen, wo man sich freilich nun auch an die Regel mit nur zwei Ausländern halten müsse.

Dirksen ist also weg. Kevin Keßler trauen die Verantwortlichen zwar grundsätzlich schon die Rolle als Nummer eins-Goalie zu. Doch ein zweiter Mann wird kommen und mit Keßler einen Konkurrenzkampf aufnahmen. Drei Kandidaten hatte und hat man in Aussicht, Gespräche gab es schon und wohl relativ zeitnah die Vermeldung einer Entscheidung. Auch ansonsten laufen Verhandlungen, Entscheidungen sidn aber vielleicht erst Ende Sommer / Anfang Herbst zu erwarten. „Weil Oberligaspieler bis dahin noch auf Angebote aus der Oberliga warten“, weiß Sergej Cevalier.

Ziel sei, soviel ist jetzt schon klar, nächste Saison unter die Top-Acht zu kommen, also als Aufsteiger gleich wieder um die Plätze nach oben, dann in der Oberliga, zu spielen. Ein ambitioniertes Vorhaben angesichts der stark besetzten Liga und vielen Reisen in den Süden bei nur zwei fränkischen Rivalen mit Bad Kissingen und Pegnitz. Gerade diese Partien, auswärts wie zuhause, sollen zu Highlights werden. „Den Hype nach dem Aufstieg mitnehmen“, will der ERV Schweinfurt – im Wissen, dass die Begeisterung letzte Saison trotz der Erfolge keineswegs so groß war wie erhofft. Doch auch darum ging es bei der Pressekonferenz mit offenem Dialog diesen Sonntag: Was man besser, zumindest anders machen könne, um im Zusammenspiel mit den Medien neue Euphorie zu erzeugen. Erste Ansätze wurden bereits vielversprechend diskutiert.

Nach dem Mediengespräch ging´s rüber auf die Rollschubahn, wo der ERV Schweinfurt mit dem 10:4 über Hüls seinen Titel in der 2. Bundesliga verteidigte. Simon Knaup oder Pascal Schäfer vom alten und neuen Meister kommen natürlich auch in Frage für eine führende Rolle im Winter beim Eishockey. Vertrags-Verlängerungen? Demnächst wahrscheinlich! Mit einem Josef Straka spielt man schon mal gerne zusammen… „Da fehlen noch ein paar schöne Namen“, weiß Sergej Cevalier. Doch der Sommer ist ja auch lang.

Foto von Josef Straka: www.eishockey.info

Und hier der offizielle Bericht der Mighty Dogs mit Straka-Interview:

„Kann es kaum erwarten vor den Fans zu Spielen!!“: Zweiter Neuzugang bei den Mighty Dogs

Er ist 40 Jahre, auf der Center-Position zuhause und hat mit knapp 1400 Spielen jede Menge Erfahrung in den Knochen. Zu dem punktete er ordentlich bei seinen Stationen: 1106 Punkte können sich sehen lassen! Zuletzt war er bei den Blue Devils Weiden in der Oberliga unter Vertrag, hat mit 29 Toren und 42 Vorlagen bei 59 Spielen eine beachtliche Saison gespielt.

Zu den absoluten Stärken zählt neben seiner großen Erfahrung der sogenannte „letzte Pass“, der Spielmacher hat sich in seiner Karriere einen Ruf als exzellenter Vorbereiter erarbeitet. Qualitäten, die sich nicht zuletzt im Powerplay-Spiel der Mighty Dogs bemerkbar machen sollen. Der tschechische Ex-Nationalspieler hat einen Vertrag für die kommende Bayernliga-Saison unterzeichnet und wird mit der #78 auflaufen.

Medienteam Mighty Dogs: Herzlich Willkommen bei den Mighty Dogs, Josef Straka!
Warum hast Du dich für die Mighty Dogs entschieden?

Josef Straka: Warum ich mich für die Mighty Dogs entschieden habe? Coach Zdenek Vanc hat mit mir Kontakt aufgenommen, hatten erste sehr gute Gespräche und bekam dann auch gleich ein Angebot vorgelegt. Kurze Zeit später traf ich mich dann mit den Vorständen und dem Coach für die Details und habe letztendlich unterzeichnet.

Medienteam Mighty Dogs: Welche Ziele hast Du dir gesteckt?

Josef Straka: Meine Ziele sind ganz klar: attraktives Eishockey für die Fans! Möchte natürlich jedes Spiel gewinnen mit dieser Mannschaft und am Ende soll natürlich mindestens Platz 8 heraus springen!

Medienteam Mighty Dogs: Möchtest Du noch was zum Schluss sagen?

Josef Straka: Ich freue mich schon auf das erste Spiel im Icedome vor unseren Fans zu spielen!

„Die Neuverpflichtung für eine von beiden Kontigentstellen als Vorsitzender beim ERV Schweinfurt und dann gleich einen Spieler mit so einer Vita zu holen, macht mich stolz! Es waren gute Gespräche und sind sehr froh, das Josef sich für die Mighty Dogs Schweinfurt entschieden hat. Ein besonderer Dank geht hier an Zdenek Vanc, der diese Verpflichtung mit eingeleitet hat“, so Sergei Chevalier.

Josef begann seine Karriere als Eishockeyspieler beim HC Litvínov, für dessen Profimannschaft er in der Saison 1995/96 sein Debüt in der tschechischen Extraliga gab. Dabei kam er in 33 Spielen zum Einsatz und erzielte elf Scorerpunkte und wurde Vizemeister. In den folgenden Spielzeiten war der Mittelstürmer Stammspieler in Lítvinov, ehe er im Laufe der Saison 1999/2000 zum HC Plzeň wechselte. Auch kann er auf Einsätze in der KHL ( Kontinentalen Hockey-Liga ) zurückblicken. Dort lief er für Sewerstal Tscherepowez und AK Bars Kasan auf. Aber auch auf internationale Ebene war Josef Straka vertreten. Für Tschechien nahm Straka im Juniorenbereich an den Junioren-Europameisterschaften 1995 und 1996, sowie den Junioren-Weltmeisterschaften 1996 und 1998 teil. Im Seniorenbereich stand er 2007 und 2008 im Aufgebot seines Landes bei der Euro Hockey Tour.

Somit haben die Mighty Dogs ihre erste Kontigentstelle für die kommende Bayernliga-Saison 2018/2019 besetzt. Weitere Vertragsgespräche finden mit den Spielern aus der vergangenen Saison statt und auch nach weiteren möglichen Neuzugängen hält man ausschau.

Kaderübersicht Bayernliga-Saison 2018/2019:

Tor:
⦁ Kevin Keßler

Abwehr:
⦁ Andi Kleider, Lucas Kleider, Maurice Köder, Kevin Faust

Sturm:
⦁ Marcel Grüner, Stephan Trolda, Kevin Marquardt, Josef Straka, Stephen Heckenberger, Maxi Rabs; Viktor Ledin

Abgänge: Dion Campbell ( zurück in die Heimat ), Benni Dirksen, Jonas Manger ( EC Bad Kissingen ), Mathias Kohl ( Bad Muskau )

www.dropbox.com/s/yiwqtlcqy4pv60o/Josef%20Straka%20.mp4?dl=0







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