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Eindrucksvolle Japanreise: Videnin Dojo aus Schweinfurt kämpft erfolgreich beim internationalen Friendship Turnier im Kyokushin Karate


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OSAKA / SCHWEINFURT – Im November 2022 war es so weit; das Team von Geschäftsführer und Shihan Dmitrij Videnin des SWK e.V. flog mit einer 11-köpfigen Mannschaft nach Osaka in Japan. Shihan Videnin: „Vor allem für die Kinder und Jugendlichen war es sehr wichtig, frühzeitig vor dem internationalen Karate Turnier anzukommen, damit sie sich an die neue Umgebung und das Klima gewöhnen. Der Jetlag musste berücksichtigt werden, da zwischen Schweinfurt und Osaka ein Zeitunterschied von 8 Stunden ist.“

In den ersten beiden Tagen fanden ruhige Unternehmungen in Kobe statt. Die Gegend nahe dem Hotel wurde ausführlich erkundigt. Erste Sehenswürdigkeiten wurden bestaunt und Eindrücke gesammelt. Ein letztes Abschlusstraining des deutschen Teams fand im Honbu (Hauptquartier des Weltverbandes) statt.



Am 13. November 2022 kam der Höhepunkt – auf 7 Tatami fand die „International Friendship Karate Championships“ im Kyokushin Karate für Kinder, Jugendliche und Erwachsene statt. Das deutsche Team wurde repräsentiert von:


Branch Chief Germany (Landesrepräsentant): Shihan Dmitrij Videnin
Coach: Andrea Schmidt
Kämpfer: Anna Gontscharow (Alter 9 Jahre), Emilia Hesler (10 Jahre), Jana Gontscharow (13 Jahre), Elias Wunsch (Alter 13 Jahre), Leonid Videnin (Alter 13 Jahre), Kristina Drozdetskaia (Alter 35 Jahre)

Shihan Dmitrij Videnin über die Kämpfer: “Leonid und Elias starteten in höherklassigen Kampfgruppierungen, die nur aus Braun- und Schwarzgurten bestand. Leider erreichten beide keine Platzierung auf dem Siegerpodest. Wir stellten fest, dass wir für diese Altersgruppe mehr internationale Erfahrung benötigen, daran werden wir nun verstärkt arbeiten. Bei Jana hat es leider nicht geklappt, hier werden wir die Fähigkeiten trainieren und den Bedarf nachholen. Kristina kämpfte in mehreren Runden mit japanischen Kontrahentinnen in der offenen Gewichtsklasse und wurde Platz 4. Anna und Emilia erreichten beide eine Platzierung auf dem Siegerpodest. Anna wurde Platz 1 und Emilia Platz 3. Beide bestritten jeweils 4 Kämpfe nur mit Jungs. In Japan gibt es in dieser Alters- und Gewichtsgruppe keine Trennung nach Geschlechtern, beide Mädels haben tolle Leistung demonstriert. Das Kyokushin Niveau in Japan zählt zu den Stärksten weltweit und alleine um dort anzutreten wird ein hohes Maß an Selbstvertrauen und Mut benötigt, was das deutsche Team gezeigt hat.“

Am Tag danach fand die offizielle Branch Chief Konferenz statt. Hier trafen sich die Landesrepräsentanten der anwesenden Teams, für Deutschland Shihan Dmitrij Videnin, um sich über Aktuelle Infos auszutauschen, sich besser kennen zu lernen und gemeinsame Aktivitäten für das Jahr 2023 festzulegen. Im Anschluss fand das „Internationale Training Seminar“ statt, bei denen Shihan Videnin und Sensei Schmidt teilnahmen.

Shihan Videnin: „Das Seminar war für Andrea und mich sehr interessant, vor allem die Einheit mit der Legende Sosui Makoto Nakamura (King of Kyokushin). Es war eine Ehre an diesem wissensreichen Seminar teilzunehmen und von den japanischen Instruktoren zu Lernen. Im Theorieteil wurde vermittelt, dass „Kyokushin Karate“ eine Lebenseinstellung ist. Disziplin, Respekt, Wertschätzung, es spiegelt sich in allen Lebensbereichen wieder. Sich gegenseitig zu helfen und sich zu unterstützen, diese Normen und Werte sind essenziell für jeden Einzelnen, das wird auch bei uns im Videnin Dojo Schweinfurt vermittelt.“

Die verbleibenden Tage bis zum Abflug verbrachte das deutsche Team die Zeit damit, um die Gegend von Chinatown, bis über die historische Stadt Kyoto in Japan zu entdecken. Pädagoge Videnin: „Uns war es sehr wichtig, unserem Nachwuchs die japanische Kultur nahe zu bringen, so lernen sie gegenüber anderen Nationen, oder auch Bräuchen, offen zu sein. Die Jugendlichen nutzten die Zeit auf Englisch nach dem Weg zu fragen oder sich im Alltag zu verständigen, so wurden gleichzeitig die Englischkenntnisse ausgebaut und soziale Aspekte wie Selbstvertrauen und Entschlossenheit gefördert. Die Reise insgesamt war für uns alle eine großartige Erfahrung, an die man sich gerne zurückerinnern wird. Im kommenden Jahr planen wir es in unseren Aktivitätenkalender ein und versuchen über Sponsoren eine größere Mannschaft zu bilden, da es „leider“ eine hohe Ausgabe ist, die sich nicht jeder leisten kann.“


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