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Eiserner Wille bei den Kämpfern aus dem Videnin Dojo bei der Deutschen Meisterschaft im Kyokushin Karate


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MÖNCHENGLADBACH / SCHWEINFURT – Das Videnin Dojo Schweinfurt fuhr mit 6 Karateka zu den Deutschen Meisterschaften im Kyokushin Karate nach Mönchengladbach. Auf über drei Kampfflächen wurde von früh bis Abend in den verschiedenen Altersgruppen um den begehrten Titel des Deutschen Meister gekämpft.

Michelle Kunze (Kategorie 15-17 Jahre)


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Im Bereich Kata/Formenlauf ging Michelle an den Start. In der ersten Runde überzeuge sie die Schiedsrichter ohne Probleme. Im Halbfinale zog sie gegen eine erfahrene Gegnerin den Kürzeren. Im entscheidenden Duell um Platz 3 verlor Michelle knapp nach Schiedsrichterentscheidung.

Trainer Dmitrij Videnin: „Kata ist das japanische Wort für Form. Es gibt insgesamt 21 Katas im Kyokushin Karate. Katas beinhalten bestimmte Abfolgen von Schlägen, Blocks, Kicks und Bewegungen. Das erste Mal ist aus unserem Dojo jemand im Bereich Kata gestartet, das macht mich sehr stolz, den Kyokushin Karate besteht nicht nur aus Kumite (Kampf). Kata ist ein wesentlicher Teil des Trainings und genauso wichtig die Kihon (Grundtechniken). Michelle hat das Gelernte vom Training auf der Tatami umgesetzt und eine gute Leistung gezeigt. Platz 4 ist ein schönes Ergebnis bei der deutschen Meisterschaft.“


Miriam Schadykov (Kategorie 8-9 Jahre)

Miriam startete zum ersten Mal bei der Deutschen Meisterschaft. Im Halbfinale setzte die erfahrene Gegnerin Miriam enorm unter Druck, für Miriam war es schwer und sie zog bei dem Kampf den Kürzeren. Im Kampf um Platz 3 pushte sie sich nochmal und kämpfte sehr taktisch gegen ihre Gegnerin. Auf den ersten Blick verlief der Kampf ausgeglichen, leider verlor Miriam den Kampf knapp nach Schiedsrichterentscheidung

Trainer Dmitrij Videnin : „Miriam war sehr aufgeregt. Nach dem Halbfinalkampf hatte sie starke Probleme mit dem Atmen, aber sie wollte trotzdem noch um Platz 3 kämpfen. Miriam hat einen sehr starken Willen, den sie durch das fleißige Trainieren erlernt hat. Leider hat es für Platz 3 nicht gereicht, aber alleine die Entschlossenheit weiter zu kämpfen macht sie für uns zu einer Gewinnerin.

Maxim Fateus, Elias Rau, Julian Kobert starteten alle in der Kategorie 10-11 Jahre. Die Altersgruppe 10-11 Jahre war bei diesem Turnier sehr stark vertreten. In sogenannten Pool Gruppen kämpfte jeder zweimal, um sich das Ticket für das Halbfinale zu sichern.

Trainer Dmitrij Videnin : „Maxim hat sehr fleißig trainiert und alles umgesetzt. Leider traf er bei beiden Vorrundenkämpfen auf sehr erfahrene Gegner und verlor nach Schiedsrichterentscheidung. Den Mut von Maxim haben wir sehr gelobt und nächstes Jahr werden die Karten neu gemischt.

Elias hat seinen ersten Kampf vorzeitig gewonnen. Der zweite Kampf wurde vorzeitig abgebrochen, durch eine ungünstige Verletzung. Für mich als Trainer geht die Gesundheit der Kinder immer vor. Für Elias war die Enttäuschung am Anfang sehr groß, aber er ist bereits jetzt wieder im Training und bereitet sich auf den nächsten Wettkampf vor.

Julian überzeugte in beiden Vorkämpfen durch gezielte Kopftreffer mit seinem Fuß und gewann beide Kämpfe vorzeitig durch sein technisches Geschick. Im Halbfinale steckte er eine Niederlage ein. Im Kampf um Platz 3 biss Julian die Zähne zusammen, es waren große Emotionen für ihn. Aber im entscheidenden Moment überzeugte er durch seine Fußtreffer sowie Kombinationen mit Fäusten und entschied den Kampf für sich. Ein harter und verdienter Platz 3 für Julian.

Rafael Dewaldt: (Kategorie 6-7 Jahre):

Trainer Dmitrij Videnin: Der Star des Tages war unser kleiner Rafael. An diesem Tag waren alle möglichen Emotionen in ihm, er hat gelacht und geweint, es war eine Achterbahnfahrt der Gefühle. Er hat seinen ersten Kampf vorzeitig durch zwei gezielte Kopftreffer mit Fuß gewonnen. Beim zweiten Kampf im Halbfinale vergingen die 2 Minuten für Rafael sehr langsam. Er demonstrierte zum gegnerischen Körper schnelle Fäuste und ging immer vorwärts. Für die Schiedsrichter war klar, Rafael gewinnt und er zog in das Finale ein. Der entscheidende Kampf im Finale war für Rafael sehr schwer. Nach einer Kampfzeit von 2 Minuten schien der Kampf ausgeglichen, es gab eine Verlängerungsrunde. Rafael ist Vize-Deutscher Meister und mit 6 Jahren ist das eine atemberaubende Leistung.

Das Fazit von Trainer Dmitrij Videnin:

„Jedes Turnier bzw. jede Meisterschaft ist eine neue Herausforderung. Umso öfter man daran teilnimmt bzw. startet, umso mehr werden Fähigkeiten wie Selbstbeherrschung, Entschlossenheit und Mut gefördert. Kyokushin ist ein harter Weg, wer diesen bestreitet, entwickelt sich nicht nur kämpferisch weiter, sondern auch physisch sowie emotionale und stabile Charaktere entstehen. Die Eltern spielen hierbei eine entscheidende Rolle. Anstatt das Kind stundenlang TV oder Tablet schauen zu lassen, bringen sie die Kinder zu jeder Trainingseinheit und sind bei Wettkämpfen dabei. Kinder, die regelmäßig zum Training kommen und dies von den Eltern gefördert wird, profitieren davon. Die Persönlichkeitsentwicklung wird positiv beeinflusst, das Sozialverhalten der Kinder ist besser und die Leistungsbereitschaft und Motivation ist größer.“



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