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SCHWEINFURT - Die mitgereisten Tölzer Fans liefen frühzeitig durch den Icedome, genossen per Polonaise den Aufenthalt. Gästecoach Florian Funk, an der Bande von seinem Vater Lorenz und vom Ex-ERV´ler Randy Neal unterstützt, beschwerte sich hinterher über die "Sardinenbüchse" Gästekabine, in der seine 22 Spieler kaum alle einen Platz fanden.

Erleichterung bei den Mighty Dogs: Nach dem Sieg über Bad Tölz kündigt sich ein Zugang an und ein Tausch auf der Ausländerposition – MIT VIELEN FOTOS!


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SCHWEINFURT – Die mitgereisten Tölzer Fans liefen frühzeitig durch den Icedome, genossen per Polonaise den Aufenthalt. Gästecoach Florian Funk, an der Bande von seinem Vater Lorenz und vom Ex-ERV´ler Randy Neal unterstützt, beschwerte sich hinterher über die „Sardinenbüchse“ Gästekabine, in der seine 22 Spieler kaum alle einen Platz fanden. Zwei Randnotizen einer Eishockey-Partie, nach der eine Tatsache aber viel wichtiger war: Die Mighty Dogs haben ihren Negativlauf endlich gestoppt und die Tölzer Löwen mit 3:2 geschlagen. Und schwupps – blitzschnell ist der Himmel über der Eishalle aufgehellt.

„Wir haben schon in Selb 40 Minuten dagegen gehalten, waren absolut auf Augenhöhe, hätten beim Tabellenführer punkten können, haben heute ein absolut überragendes erstes Drittel gezeigt“, lobte Sportchef Steffen Reiser. „Nachdem die Mannschaft schon gegen Freiburg richtig gut spielte, hatte sie da aber noch Angst vor der Niederlage, war moralisch Mighty Dogs schlagen Bad Toelz 0000noch nicht gefestigt. Gegen Bad Tölz hat sie ihr Potenzial endlich gezeigt“, so Reiser. Und sie machte durch Michéle Amrhein kurz vor der zweiten Pause endlich auch mal in Überzahl ein Tor.


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Nachdem zuvor Igor Filobok zwei Mal traf, das erste Mal per Abstauber bereits nach 59 Sekunden, ließen sich die Mighty Dogs diesmal den Vorsprung nicht mehr nehmen. Anders als noch gegen Freiburg. Bad Tölz, das schon zwei Wochen zuvor in Weiden bei einem Schlusslicht verlor, traf zwar per aberkanntem Schlittschuhtor, machte dann in Überzahl (Dimitrij Litesov saß draußen) das 3:1, nachdem zuvor eine 5:3-Situation der Gäste verpuffte, kam auch noch auf 3:2 heran, nahm Goalie Marco Wölfl vom Eis, schaffte aber den Ausgleich nicht. So gab´s danach endlich mal wieder eine Ehrenrunde der Schweinfurter zu Mighty Dogs schlagen Bad Toelz 000sehen. Die Bilder der letzten dürften im Gedächtnis der Fans längst schwarz-weiß geworden sein…..


Im Eishocky geht´s schnell. Auf dem Eis sowieso, in Sachen Gefühlslage der Fans aber auch. Wenn alles gutgeht, dann haben die Mighty Dogs ihre Talsohle durchschritten. Die 418 Zuschauer diesen Sonntag bildeten nochmals eine unerträglich kleine Kulisse. Vergleichen beispielsweise mit den rund 2200 Anhängern, die gleichzeitig in Weiden das 3:0 der Bayreuther sahen und den zu erwartenden fast 4000 Fans, die kommenden Freitag nach Selb zum Derby gegen Bayreuth pilgern werden. Zeitgleich aber dürfte auch im Icedome gegen Füssen die Zahl mal wieder steigen. Was am Schüler- und Studententag liegen kann, die gerade mal einen Euro Eintritt zahlen. Aber auch am möglichen Schweinfurter Aufschwung.

„Von den Play offs zu reden, wäre in unserer Situation vermessen“, weiß Mighty Dogs schlagen Bad Toelz 0Steffen Reiser. Doch er weiß auch: „Die Saison ist noch lange nicht vorbei. Wenn wir die nächsten Wochen punkten, dann sieht die Welt ganz anders aus!“ Durch Bayreuths Sieg sind die Unterfranken nun gleichauf mit Weiden. Durch Selbs Erfolg in Grafing hat der EHC Klostersee als Achter „nur“ noch elf Punkte mehr. Und nächsten Freitag ist erst einmal Halbzeit der Hauptrunde. Wobei da dann die zunächst vier Partien für die Mighty Dogs starten, die wegweisender denn je sind.

Wer Bad Tölz schlägt, sollte auch gegen die diesmal in Deggendorf unterlegenen Füssener eine Chance haben. Mit dem Sechsten kommt der nächste Altmeister in den Icedome. Danach reisen die Schweinfurter nach Erding zum Siebten, müssen fünf Tage später in Weiden möglichst weiter punkten und zwei Tage vor Heiligabend zuhause gegen den Neunten aus Regensburg. Klappt das alles halbwegs so wie erhofft, spricht nichts gegen einen vollen Icedome am zweiten Weihnachtsfeiertag im Derby gegen Bayreuth.

Bis dahin ist´s noch weit hin. Doch für die nächsten vier Spiele kündigt sich eine Mighty Dogs schlagen Bad Toelz 00Verstärkung des Kaders an. Ein ehemaliger Profi soll die Unterfranken in diesen Partien verstärken. Wohl schon am Dienstag wollen die Mighty Dogs den Namen bekannt geben. Doch es deutet sich noch eine weitere Personalveränderung an. Mit Lukas Rindos schaute ja der eine Kontingentspieler am Wochenende nur zu. Die Begründung vom Sportchef und von Trainer Jukka Ollila: Die mannschaftliche Geschlossenheit sollte damit gestärkt werden und dem Team ein Alibi genommen werden, weil es ja immer hieß, ohne einen einzigen Treffer eines ausländischen Stürmers könne man halt auch nicht gewinnen…

„Lukas sieht das ein“, erfuhr Steffen Reiser nach Gesprächen mit dem letzte Saison noch brandgefährlichen Tschechen. Vieles deutet auf eine schnelle Trennung hin. Allerdings nur dann, wenn Rindos seinen Vertrag auflöst. „Drei Ausländer können wir uns nicht leisten“, sagt Steffen Reiser, „aber wir haben einen neuen schon an der Angel. Lukas muss aber von der Lohnliste. Ich gehe davon aus, dass er auch am Freitag nicht dabei ist“, meint der Sportchef damit den bisherigen Kontingentspieler. Vielleicht ist ein weiterer Zugang schon an Bord gegen Füssen, eventuell kehrt neben der noch nebulösen Verstärkung auch Goalie Martin Fous schon wieder zurück. Wobei das mit dem Torwart nicht unbedingt eine Baustelle ist nach Ole Swolenskys Galaleistung gegen Bad Tölz. Er war einer von gleich einigen Matchwinnern. Wie gut es doch tut, von solchen mal wieder berichten zu können….

Eishockey-Oberliga Süd: Schweinfurter Mighty Dogs – Tölzer Löwen: 3:2 (2:1; 1:0: 0:2)
Mighty Dogs: Ole Swolensky (Tizian Korb)  —  Simon Knaup, Jonas Knaup – Jakub Vojta, Markus Koch – Andi Kleider, Pascal Schäfer  —  Mikhail Nemirovsky, Igor Filobok, Vitali Stähle – Alex Funk, Dimitrij Litesov, Schahab Aminikia – Niklas Zimmermann, Michéle Amrhein, Oliver Dam.
Tore für Schweinfurt: Igor Filobok (2), Michéle Amrhein; Tore für Bad Tölz: Christoph Fischhaber, Johannes Sedlmayr; Strafminuten: Schweinfurt 8, Bad Tölz 10; Zuschauer: 418.


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