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„Erst die Arbeit, dann das Vergnügen!“: Ambitionierte Sennfelder mit knüppelhartem Start


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SENNFELD – Nach den Plätzen acht und vier startet die SG Franken Sennfeld Anfang August in ihre dritte Saison unter Spielertrainer Dominik Barth in verantwortlicher Rolle in die Fußball-Kreisliga 2. Vier Ränge machte man letzte Saison gut, holte zehn Punkte mehr. Da stellt sich die Frage, was heuer drin sein könnte!?

Der 28 Jahre alte Barth stellte sich den Fragen von anpfiff.info.


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Herr Barth, gerade haben Sie die Feierlichkeiten zum 110-Jährigen der SG Sennfeld hinter sich gebracht. Welche Highlights waren da geboten auf der Waldsportanlage?
Dominik Barth: Unser Orga-Team hat sich wirklich sehr viel Mühe gegeben, den Besuchern ein schönes Fest zu bescheren. Am Samstag fand ein Legendenspiel zwischen dem TSV Gochsheim und der SG Sennfeld mit vielen ehemaligen Größen beider Gemeinden statt. Im Anschluss sorgte Steffi List für die nötige musikalische Stimmung und einen schönen Abend. Am Sonntag startet der Tag mit einem Gottesdienst am Sportgelände und anschließenden Festbetrieb mit der Trachtenkapelle „Die Jungen Sennfelder“. Insgesamt ein sehr gelungenes Jubiläum für die SGS.

Fußball gespielt wurde auch?
Dominik Barth: Die beiden Gemeinden Gochsheim und Sennfeld traten in einem Legendenspiel gegeneinander an.


Wann wird es denn mal wieder soweit sein und die SG und Gochsheim treffen in einem Punktspiel der ersten Mannschaften aufeinander?
Dominik Barth: Schwer zu sagen. Wenn es nach mir geht, gerne in einem Jahr.

Was ist denn die Zielsetzung für Ihre Mannschaft kommende Saison?
Dominik Barth: Wir möchten uns jedes Jahr steigern. Letzte Saison hat es zu einem gutem 4. Platz gereicht. Wenn wir heuer an den ersten drei Plätzen kratzen könnten, wäre das ein schöner Erfolg und ein weiterer Schritt in der Entwicklung meiner Spieler.

Welche Testpartien haben Sie bislang bestritten und mit welchen Resultaten?
Dominik Barth: Gegen den FV Niederwerrn/Oberwerrn haben wir mit 7:1 gewonnen. Ebenso gegen den TSV Poppenhausen/Kronungen mit 6:2. Der TSV Gochsheim schlug uns mit 6:0. Gegen den SC Brünnau und den TSV Mühlhausen konnten wir jeweils mit 4:1 und 2:0 gewinnen.

Was tat sich im Kader? Wer kam und woher? Wer ging und wohin?
Dominik Barth: Wie bereits in den letzten Jahren, haben wir auch dieses Jahr kaum externe Spieler verpflichtet. Lediglich Sandro Götz – er ist aber auch ein Sennfelder – kam als externer Zugang vom TSV Poppenhausen. Verlassen hat uns keiner. Das spricht für unseren Teamgeist in Sennfeld.

Ist jemand schon in besonders guter Form, hat ein Spieler einen besonders großen Sprung gemacht im Vergleich zur Vorsaison?
Dominik Barth: Große Hoffnungen setze ich in Gabriell Keller und Hannes Bauer. Beides sind ehemalige Jugendspieler und gehen nun in ihre zweite Saison in der Aktivität. Man merkt, dass sie sich nun an den Herrenbereich gewöhnt haben und sich immer besser zurecht finden.

Wie würden Sie Ihr Team im Vergleich zur Vorsaison einschätzen?
Dominik Barth: Auf dem Blatt Papier sind wir ein wenig breiter aufgestellt als letzte Saison. Martin Gropp sowie Jakob Jurisch waren beide ein halbes Jahr in den USA und haben uns gefehlt. Lukas Übelmesser konnte in der letzten Saison nur wenige Spiele aufgrund seines Studiums bestreiten. Aber auch Verletzungen warfen einige Spieler immer wieder zurück.

Nun blieb Sand 2 in der Liga, wird sicherlich der FC Haßfurt wieder angreifen, was vor allem für die FT Schweinfurt gilt. machen diese drei Teams die Meisterschaft unter sich aus?
Dominik Barth: Sicherlich zählen diese drei Mannschaften mit zu den Favoriten auf den Titel. Dennoch glaube ich, dass das Meisterschaftsrennen in diesem Jahr ein wenig spannender wird als vergangenen Saison.

Wie gut tun denn die Freien Turner aufgrund ihres Namens der Liga?
Dominik Barth: Ich denke nicht, dass nun mehr Zuschauer zu den Spielen kommen, weil die FTS in der Liga spielt. Es ist eher traurig, wie dort die sportliche Entwicklung in den letzten Jahren gelaufen ist. Ich habe vor vier Jahren mit Sand noch selbst gegen die FTS gespielt. Wie auch die Jahre zuvor. Dass ich nun mit Sennfeld in der Kreisliga ein Wiedersehen feiere, hätte ich wohl nie für möglich gehalten.

Wie schätzen Sie die Neulinge aus Steinbach, Sylbach und Hofheim ein?
Dominik Barth: Sylbach und Hofheim werden es sicherlich nicht einfach haben in der Kreisliga und wohl eher um den Klassenerhalt kämpfen. Steinbach schätze ich als enorm starken Aufsteiger ein, der gut und gerne in die Fußstapfen von Prappach oder Westheim – in deren ersten Saison nach dem Aufstieg – treten und ganz weit vorne landen könnten.

Im Pokal startet Ihr Team beim A-Klassisten in Untereuerheim. Das dürfte nur eine Formsache sein, oder?
Dominik Barth: Auch solche Spiele müssen erstmal gewonnen werden. Letztes Jahr haben wir uns in Abersfeld ebenso schwer getan und sind nur knapp weitergekommen. Für die Spieler von Untereuerheim ist dies sicherlich auch ein attraktives Spiel und man wird alles in die Waagschale werfen.

Hoffen Sie wieder auf den TSV Gochsheim als Gegner in einer der nächsten Runden?
Dominik Barth: Der BFV bestimmt in den ersten Runde ja immer Gruppen mit vier Mannschaften. Die beiden Sieger treffen in der zweiten Runde aufeinander. Da ich unsere Gruppe kenne, kann ich so viel verraten, dass es nicht der TSV Gochsheim wäre (grinst).

In der Liga geht´s los mit dem Derby gegen den TV Jahn Schweinfurt. Wird das gleich mal eine Partie auf Augenhöhe?
Dominik Barth: Absolut. Der TV Jahn hat eine sehr gute Truppe und vor allem in der Offensive enorm viel Potenzial. Wir müssen auf den Punkt genau fit sein, um in dieser Partie bestehen zu können. Letztes Saison konnten wir unser Heimspiel mit 4:0 gewinnen. Mit einem knappen Heimsieg wäre ich aber auch schon zufrieden.

In Haßfurt und gegen die Freien Turner Schweinfurt steigen Ihre nächsten beiden Partien. Viel heftiger könnten der Auftakt kaum sein, oder?
Dominik Barth: Wir haben wirklich ein knallhartes Auftaktprogramm erwischt. Wenn wir nicht aufpassen und zu 100 Prozent fokussiert sind, ist es gut und gerne möglich, dass wir an unserer Kirchweih mit null Punkten dastehen. Und so eine Kirchweih will in Sennfeld sicher keiner feiern! Deswegen gilt bei uns das Motto: „Erst die Arbeit, dann das Vergnügen!!“

Wir danken für das Gespräch und wünschen alles Gute!

Das fränkische Fußballportal www.anpfiff.info veröffentlichte diesen Beitrag mit vielen weiteren Fotos bereits vergangene Woche. anpfiff kümmert sich rund um die Uhr um die unterklassigen Fußballteams der Region in und um Schweinfurt.



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