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Erst ein Doppelschlag im Schlussdrittel brach die Moral der Mighty Dogs in Selb


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SELB / SCHWEINFURT – Mit nur 13 Feldspieler und ohne Vitali Stähle, Lukas Rindos, Athanasios Fissekis und Jonas Knaup hatten die Mighty Dogs in Selb durchaus wieder Chancen auf Punkte, verkauften sich beim Tabellenführer im Rahmen ihrer derzeitigen Möglichkeiten. Bis Anfang des letzten Drittels schien ein Erfolgserlebnis gar nicht so abwägig.

Dann aber sorgten Dennis Schiener und Dan Heilman binnen 36 Sekunden jeweils in der 45. Minute per Doppelschlag für das 3:1 und das entscheidende 4:1. Danach passierte nicht mehr viel, verwalteten die Hochfranken, die auch nur 14 Feldspieler an Bord hatten, das Resultat. Ihre Scorerkönige Herbert Geisberger, Jared Mudryk und Kyle Piwowarczyk mussten am Freitagabend so gut wie gar nicht in Erscheinung treten.


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Das tat daür Chris Schadewaldt. Der Kapitän trug sich als zweiter Ex-Mighty Dog und noch dazu als waschechtes Schweinfurter Eigengewächs in die Liste der Torschützen ein. Und das bereits nach 14 Sekunden (!), als man Schlimmstes befürchten musste für die Gäste im Duell des Ersten gegen den Letzten. Am Ende aber wurde es ein reiner Arbeitssieg für die Wölfe, die somit alle ihre bisherigen zehn Heimspiele gewonnen haben.


Für ein Ausrufezeichen seitens der Unterfranken sorgte der begnadigte Igor Filobok (Foto) mit einer Einzelaktion in der achten Minute, die das 1:1 bedeutete. Und das mit einem Mann mehr auf dem Eis. Weitere vier Überzahl-Situationen im Verlaufe der Partie nutzten die Mighty Dogs dann aber nicht. Dafür standen sie nach ausgeglichenem ersten Drittel anfangs des zweiten mehrfach vor der Führung, ehe Peter Hendrikson per Nachschuss zum 2:1 für Selb erfolgreich war. Auch danach drückten die Schweinfurter. Insbesondere gegen Mikhail Nemirovsky musste sich Selbs Goalie Manuel Kümpel, der für Stammtorwart Marko Suvelo den Kasten hütete, mit einer Glanztat auszeichnen. Selbst eine Führung der Gäste wäre zur zweiten Pause möglich gewesen –  ehe der eingangs erwähnte Doppelschlag die Moral brach.

Tabellarisch hat sich nichts geändert: Weil auch der EHC Klostersee mit 3:6 in Füssen verlor, sind es weiterhin 14 Punkte Rückstand auf die Grafinger und auf Rang acht. Und noch stehen 24 Hauptrundenspiele an – das nächste schon am Sonntag ab 18 Uhr im heimischen Icedome gegen mit 4:0 gegen Peiting erfolgreiche Bad Tölzer. Dann sind Vitali Stähle und wohl auch Lukas Rindos wieder an Bord. Die Selber denken jetzt bereits an Heimsieg Nummer elf: Kommenden Freitag steht in der Arena der Wölfe das Oberfrankenderby gegen diesmal den Deggendorfern zuhause unterlegene Bayreuther an – vor gewiss an die 4000 Zuschauern. Die Mighty Dogs begrüßten heuer in bislang neun Heimspielen zusammen rund 6000 Fans…

Eishockey-Oberliga Süd:
Selber Wölfe – Schweinfurter Mighty Dogs: 4:1 (1:1; 1:1; 2:0)
Tore für Selb: Dennis Schiener, Peter Hendrikson, Chris Schadewaldt und Dan Heilman; für Schweinfurt: Igor Filobok; Strafminuten: Selb 14, Schweinfurt 6; Zuschauer: 1128.

Und so geht´s weiter:
Schweinfurter Mighty Dogs – Tölzer Löwen (Sonntag, 18 Uhr)


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