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Euphorie schaut anders aus: Schonunger Ringer starten in die Saison und wollen irgendwie die Oberliga halten


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SCHONUNGEN – Euphorie schaut anders aus. Vielleicht verzichteten die RSV-Ringer heuer ja auch deshalb auf einen offiziellen Vorab-Pressetermin, damit möglichst gar nicht so viele Leute mitbekommen, dass am Samstag im Ort wieder gerungen wird. Oberligastart für die Mattenfüchste ist zuhause gegen den Ex-Bundesligisten SV Untergriesbach, gegen den die RSV-Crew schon 2012 relativ früh in der Saison mit 14:25 verlor.

Ob es heuer besser wird? Gegen die Niederbayern vielleicht nicht unbedingt. Gegen so manchen anderen Rivalen wahrscheinlich auch nicht. „Wir werden auch diese Saison wieder gegen den Abstieg kämpfen“, sagte Thomas Rösner schon frühzeitig im Sommer, als das Saisonheft in Druck ging und der Chefcoach in seinem Vorwort bereits um Verständnis der Fans bat für „eine sehr schwere Saison“, die womöglich wieder mehr Niederlagen bringt als Siege. Ziemlich sicher sogar!Sechster wurden die Schonunger in der Vorsaison in der Oberliga, ließen so gerade zwei Teams hinter sich und vermieden den Abstieg.


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Und heuer? Der Großteil der lediglich mit Eigengewächsen besetzten Mannschaft blieb. Ein waschechter Schonunger kehrte sogar nach langen Jahren in der Bundesliga bei Johannis Nürnberg zurück. Marco Greifelt aber, gerade mal 33 Jahre alt, ist in erster Linie als Trainer der Herren vorgesehen. Rösner (50) will sich überwiegend um den Nachwuchs kümmern und Greifelt Verantwortung übertragen für die erste Mannschaft. In dessen Gewichtsklasse sind die Schonunger ohnehin ordentlich besetzt.


Doch es hapert woanders. Arg sogar. Mit Andrej Bekk und Cody Walls sind diejenigen Leichtgewichte gegangen, die letzte Saison die unterste, die 55-Kilo-Klasse besetzten. Beide holten schon kaum Punkte – und nun hat der Verein für das Leichtgewicht eigentlich gar keinen Ringer parat. Ähnlich schaut es im Schwergewicht aus: Vasilije Govedarica hat sich dem VfL Obereisesheim bei Nackarsulm angeschlossen – und hinterlässt ebenso eine Lücke. Markus Schäfer und Florian „der Tiger“ Hümpfer verbleiben als kräftige Männer für die 120 Kilo-Klasse, werden aber eigentlich in den Klassen darunter dringend benötigt.

Dazwischen sind die Schonunger gut bestückt. Gamsat Klein, Machs Glaschanov, Rudi Schwanke oder Tobias Hofmann stehen für holbare Punkte. Oder Florian Güttner, der einzige echte Zugang für die Matte, der aus dem sächsischen Markneukirchen stammt, den es beruflich in die Region zog.

Penzberg, Oberölsbach und Freising verblieben neben Untergriesbach als Schonunger Gegner. Bindlach und Anger stiegen in die 2. Bundesliga auf, Hallbergmoos II stieg ab. Aus der 2. Bundesliga kam Johannis Nürnberg wieder in die Oberliga, aus der Bayernliga rückten Hof und Trostberg nach. Mit Aufsteiger Trostberg, mit Freising oder Penzberg sollte der RSV mithalten können. Muss er eigentlich auch, um wenigstens nicht Letzter zu werden. Das ist drin, das verspricht Spannung bis zum finalen Kampftag am 7. Dezember in Hof. Das ist das Startdatum der Schonunger Weihnacht, die man im Ort natürlich fröhlich feiern will.

2009/2010 feierten die Unterfranken noch die bayerische Oberliga-Meisterschaft. Lang ist´s noch gar nicht her. Ähnliche Erfolge sind aber derzeit ganz weit weg. Die damaligen Vorstände Joachim Wendel und Stefan Hofmann sind mittlerweile zurückgetreten, helfen im Hintergrund aber noch mit. Die zweite Mannschaft hofft wieder auf einen Mittelfeldplatz in der Landesliga und hat es zum Auftakt im Vorkampf ab 17.30 Uhr mit Bayreuth zu tun, danach noch mit Zirndorf, Unterdürrbach, Weißenburg, Bindlach II, Bamberg und Burgabrach II.

Weil man sich gegen das drohende Aus bei Olympia wehren möchte, hat die Sportart Ringen mal wieder die Regeln geändert, um attraktiver zu werden. Zwei Mal drei Minuten dauern nun die einzelnen Kämpfe noch, alle Wertungen werden zusammengezählt. Bislang waren fünf Runden zu je zwei Minuten möglich, drei musste man gewinnen. Das Hinausschieben des Gegners von der Matte bringt weiter einen Punkt, das Befördern in die Bodenlage dafür nun zwei statt auch einen. Wer zu passiv ringt, kann disqualifiziert werden.

Die Heimkämpfe der Schonunger Ringer (Beginn ist jeweils 19.30 Uhr in der Realschulturnhalle):
Samstag, 07.09.: Schonungen – SV Untergriesbach
Samstag, 21.09.: Schonungen – SV Johannis Nürnberg II
Samstag, 05.10.: Schonungen – TSV Trostberg
Samstag, 19.10.: Schonungen – ASV Hof
Samstag, 02.11.: Schonungen – Spvgg Freising
Samstag, 18.11.: Schonungen – SC Oberölsbach
Samstag, 30.11.: Schonungen – AC Penzberg

Unsere Bilder zeigen die Schonunger Ringer Dimitri Andronov, Tobias Hofmann, Stefan Pfister und Gabriel Klein in den Kämpfen gegen Untergriesbach in der Vorsaison.


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